virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am   städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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Referat Christian R.
15 Punkte

Russisch japanischer Krieg

1904-1905

Zeitleiste

08. Februar 1904 - Zerstörung der russischen Flotte bei Port Arthur 10. Februar 1904 - Offizielle Kriegserklärung Japans 05. Dezember 1905 - Kapitulation Port Arthurs 22. Januar 1905 - Blutsonnntag (Beginn der russischen Revolution) 20. Februar bis 10. März 1905 - Schlacht von Mukden 27. bis 29. Mai 1905 - Schlacht von Tsushima 05. September 1905 - Friedensvertrag von Portsmouth

 

Wie es zum Krieg kam

Chinesisch-japanischer Krieg 1894-1895

1894 hatte die Regierung des damals noch unabhängigen Korea China zu Hilfe gerufen, um eine Revolte im eigenen Land zu unterdrücken. Die Japaner waren, geographisch klar ersichtlich, die erbitterten Konkurrenten Chinas um die Vorherrschaft auf der koreanischen Halbinsel und entsandten daraufhin Truppen nach Korea. Nach Einnahme des Palastes in Seoul und Einsetzung einer neuen Regierung erklärten beide Mächte am 1.8.1894 den Krieg, den die Japaner bei Pjöngjang am 15.09.1894 für sich entscheiden konnten und so die Chinesen von der Halbinsel vertrieben. Schon in der Seeschlacht von Yalu zeigte sich die Überlegenheit der japanischen Flotte, die gegen Russland eine große Rolle spielen sollte. Im November 1894 eroberten die Japaner den wichtigen Hafen Port Arthur. Nach Sieg zur See gaben im März auch die chinesischen Truppen in der Mandschurei den Widerstand auf. Als die Japaner auf Peking marschierten, erreichte sie das Friedensgesuch der Chinesen.

Im Vertrag von Shimonoseki, der am 17.04.1895 geschlossen wurde, erkannte China die Unabhängigkeit Koreas an und Japan erhielt Taiwan und die Pescadores-Inseln.

Durch den Krieg gegen China hatte Japan der Welt bewiesen, dass es eine ernstzunehmende Macht im Fernen Osten war und hegemoniale Ansprüche in der Region stellte. Im Interesse ihrer eigen imperialistischen Interessen und auch um das erstarkte Japan in Schach zu halten, setzten sich nach dem Krieg die Europäer in China fest. In Verhandlungen mit dem von der Niederlage geschwächten und gedemütigten Land sicherten sie sich allerlei Rechte und Konzessionen.  (= ungleiche Verträge)

Der Knackpunkt aber war, dass Russland den Flottenstützpunkt Port Arthur (ab 1898) und die Liaotung-Halbinsel erhielt, die eigentlich Japan für sich beanspruchte.

Russisch-japanische Spannungen

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt Russland die Erlaubnis zum Bau einer Eisenbahnlinie, die den Nachschub für eben jenen Flottenstützpunkt gewährleisten sollte. Außerdem besetzten die Russen die Mandschurei und fielen in das unabhängige Korea ein.

Kein Wunder, dass Japan darüber mehr als verärgert war, hatte es doch zusehen müssen, wie gerade Russland von dem japanischen Kriegserfolg gegen China profitiert hatte, die japanischen Pläne zunichte gemacht hatte, auf dem asiatischen Festland Fuß zu fassen, stattdessen jetzt selbst Korea besetzt hatte. Nie hatte Japan versucht seine jahrhundertealten Traditionen Korea überzustülpen! Der 1898 von China gepachtete Flottenstützpunkt Port Arthur sollte zum Zentrum der russischen Seemacht im Pazifik werden. Russland hatte noch während des Boxeraufstands 1900 Truppen in die Mandschurei geschickt, dann aber angesichts des englisch-japanischen Bündnisses 1902 zugesagt, das chinesische Territorium zu verlassen. Das Versprechen jedoch wurde gebrochen und Japan schlug im Juni 1903 ein Abkommen vor, nach dem die beiden Staaten ihre jeweiligen Interessen in Korea und in der Mandschurei anerkennen und die Integrität Chinas und Koreas sichern sollten. Dieses Abkommen wurde von Russland abgelehnt.

Neben den in japanische Richtung ausgeweiteten Expansionsbestrebungen Russlands trug vor allem der despotische Prinz Yevgeny Aleksejew, russischer Vizekönig der Mandschurei, maßgeblich zum Aufbau der Spannungen zwischen beiden Ländern bei. Er war überzeugt, eine heilige Mission erfüllen zu müssen: Russland sollte im Fernen Osten eine unbesiegbare Macht werden. Hier wird auch russischer Rassismus gegen die "Gelben" während des Imperialismus deutlich!

Als nun am 03.10.1903 jener Aleksejew den Kaiser von Japan in einer diplomatischen Note darum bat, die russischen Interessen an Nordkorea nördlich des 38. Breitengrades anzuerkennen, lehnte Japan höflich aber bestimmt ab. Denn durch die Aneignung der Liaotung-Halbinsel mit dem wichtigen Flottenhafen Port Arthur, war Russland im Norden Koreas sowie in der koreanischen Bucht einfach zu präsent. Damit begann eine Zeit gegenseitiger Beleidigungen und Provokationen, wobei sich die Japaner mehrmals in Südkorea zeigten. Am 06. Februar 1904 brach der japanische Botschafter die Gespräche mit der russischen Zarenregierung ab und kehrte nach Japan zurück.

 

Der Krieg

Port Arthur - Zerstörung der russischen Flotte

Trotz dieser offensichtlichen Warnung trafen die darauf folgenden Ereignisse Russland völlig unerwartet. Noch am 8. Februar, dem Tag, an dem der Krieg mit einem Inferno beginnen sollte, lief ein japanisches Dampfschiff in Port Arthur ein, um vor den Augen tausender russischer Seeleute, die den Vorgang von den vor Anker liegenden Kriegschiffen beobachteten, japanische Staatsbürger an Bord zu nehmen, die erst seit kurzen in der Stadt lebten. Unter ihnen befand sich ein Geheimagent, der auf einer Karte die exakte Position der russischen Schiffe eingetragen hatte: 13 Kreuzer und Schlachtschiffe, die vor Anker lagen. Außerdem befanden sich noch 4 Zerstörer auf hoher See, die eine militärische Übung absolvierten. Sie sollten nach Abschluss des Manövers in den Hafen von Dalnij einlaufen. Eine Order, die direkt vom Vizekönig Aleksejew kam, unter Umgehung Admiral Starks, des Kommandeurs der Flotte.

Ein folgenschwerer Fehler mit tragischen Konsequenzen für die russische Flotte. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar hielten die wachhabenden russischen Matrosen die Silhouetten, die sie am Horizont ausmachten, für ihre Zerstörer, die zur Basis zurückkehrten. Stattdessen handelte es sich um drei Gruppen japanischer Zerstörer, die in Kürze die russischen Kriegsschiffe Tsarevich und Retvizan sowie den Kreuzer Pallada versenkten. Trotz Erwiderung des Feuers konnten die Russen den japanischen Schiffen in der Dunkelheit keinen großen Schaden zufügen.

Bei Tagesanbruch tauchte eine gewaltige Anordung der japanischen Flotte in Küstennähe auf und eröffnete das Feuer. Ein Massaker für die russischen Matrosen; denn zur gleichen Zeit attackierten und versenkten neun japanische Bataillone zwei russische Kreuzer im koreanischen Hafen von Tschemulpo, während drei Armeen, die in Kwangtung gelandet waren, in die Mandschurei einfielen.

Erst jetzt, am 10. Februar 1904 erfolgte die offizielle Kriegserklärung an Russland.

 

Der Krieg hatte begonnen. Vizekönig Aleksejew wurde nach Mukden (Shen-yang) gebracht und Admiral Makarow, der bei den Seeleuten hohes Ansehen genoss, kam aus St. Petersburg, um den Oberbefehl zu übernehmen. Unglücklicherweise wurde jedoch das Flagschiff der Russen, die Petropavlosk, von einer japanischen Mine getroffen, kurz nach dem der Admiral an Bord gegangen war. Nach der Explosion des Munitionslager sank das Schiff wie ein Stein und riss alle Seeleute mit sich in den Tod. Der japanische Admiral Togo verhängte eine Blockade über die russische Flotte und vereitelte alle Versuche der Russen, diese zu durchbrechen. Im Verlauf mehrerer Schlachten, die bis Oktober andauerten, brachten die japanischen Armeen den Soldaten des Zaren schwere Verluste bei.

Port Arthur - Die Kapitulation

Ohne ernstzunehmende Behinderung durch russische Schiffe konnten die Japaner nun alle verfügbaren Landtruppen in Korea und der Mandschurei landen.

Im Mai 1904 marschierten Japaner in die Mandschurei ein und japanische Truppen landeten auf der Halbinsel Liaotung. Japan unterbrach die Verbindung zwischen Port Arthur und dem Gros der russischen Truppen in der Mandschurei und begann am 30.Mai mit der Belagerung von Port Arthur. Port Arthur lag nun völlig eingeschlossen. Im belagerten Port Arthur bereiteten sich die belagerten Russen auf einen Kampf bis zum letzten Mann vor. Sie hoben Gräben aus und legten Bunker rund um die Stadt an. Die Garnison kämpfte mit Bajonetten gegen die Feinde, die versuchten die Landverteidigungslinien zu durchbrechen. Es kam zum Stellungskrieg, ein Vorgeschmack darauf, was sich an der europäischen Front ein Jahrzehnt später ereignen sollte. Neue Waffen, neue Angriffs- und Verteidigungsstrategien - die fatale Wirkung des Maschinengewehrs - all dies, was im Ersten Weltkrieg zur Übermacht der Defensive und zum Grabenkrieg führen sollte, zeichnete sich hier schon ab.

Kuropatkin, der russische Oberbefehlshaber hatte von dem russischen Zaren Nikolaus II. persönlich den Befehl erhalten, Port Arthur zu halten, und verlegte den größeren Teil seiner Truppen nach Liaoyang. Russland konnte zwar nur etwa 80.000 Mann und 50.000 Mann Garnisonstruppen im Fernen Osten aufbieten, während die Japaner über eine einsatzbereite Armee von nahezu 300.000 Mann verfügten, die ebenso wie die Flotte, besser ausgerüstet, trainiert und geführt war, als die russischen Verbände. Kuropatkins Armee wurde aber über die transsibirische Eisenbahn pro Monat mit 30 000 Mann verstärkt, wohingegen der Feldzug der Japaner erfolgreich gewesen war, aber den Befehlshabern die ausgebildeten Soldaten ausgegangen waren und nun beschloss der russische Oberbefehlshaber, anzugreifen. Die erste russische Offensive fand vom 5. bis 7. Oktober statt; die zweite war am 26. und 27. Januar 1905.

Beide Offensiven brachen jedoch zusammen und brachten keine Entscheidung. Die Zeit war auf der Seite der Russen, und die Japaner, die seit Mai Port Arthur belagerten, versuchten erneut, den Hafen zu stürmen. Nach einem zehntägigen Angriff, bei dem die Japaner 10.000 Mann verloren, eroberten sie am 5. Dezember 1904 die Schlüsselstellung, die so genannte Höhe 203. Der russische General Anatolij Michailowitsch Stessel kapitulierte schließlich am 2. Januar 1905. Port Arthur war gefallen.

Nach der Rückkehr in die Heimat wurde Stessel wegen Feigheit vor dem Feind für zehn Jahre inhaftiert. Kurioserweise beging der Sieger, General Nogi, Selbstmord, gequält von Gewissensbissen, Hunderte seiner Soldaten im Kampf um Port Arthur in den sicheren Tod geschickt zu haben.

Der Krieg endete schließlich mit zwei verheerenden Auseinandersetzungen, die in die Geschichte eingehen sollten. An Land mussten sich die Russen in der Mandschurei immer weiter nach Norden zurückziehen. Zum entscheidenden, blutigen Kampf in der Mandschurei kam es bei Mukden (20. Februar bis 10. März 1905), den die Japaner für sich entscheiden konnten.

Seeschlacht von Tsushima

Zur See war es der verzweifelte Versuch des Zaren das Kriegsgeschehen zu seinen Gunsten zu wenden. Da die fernöstliche russische Flotte von den Japanern festgehalten wurde, beorderte er zwei Ostseegeschwader unter dem Kommando von Admiral Rozhdestvensky in das Kriegsgebiet. Die aus 45 Schiffen bestehenden Geschwader verließen schon am 15. Oktober 1904 den Ostseehafen Libau, erreichten das Chinesische Meer nach Umfahrung Afrikas und Durchquerung des Indischen Ozeans und einer Reihe von Pannen und Problemen (Doggerbank-Zwischenfall) aber erst Anfang Mai 1905.

Abgefangen von den Japanern wurde die russische Flotte schließlich in der Straße von Tsushima zwischen Korea und Japan. Am 27. Mai 1905 griffen die Japaner die Flotte an und schlugen sie in der Schlacht von Tsushima bis zum 29. Mai vernichtend. Die japanische Flotte war schneller und besser ausgerüstet. 22 russische Schiffe wurden versenkt, sechs gekapert und weitere sechs in die Flucht geschlagen. Rund 4 000 Russen wurden getötet, drei Admirale und 7 300 Seeleute wurden gefangen genommen, wohingegen die Japaner nur drei Torpedoboote verloren und "nur" 116 Tote und 538 Verwundete zu beklagen hatten. Damit hatte Russland den Krieg endgültig verloren.

Friede von Portsmouth (USA)

Nach der Schlacht um Port Arthur und den Niederlagen bei Mukden und Tsushima nahm der Zar das Vermittlungsangebot des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt an. Beide Mächte waren nun bereit Frieden zu schließen. Die Japaner waren zwar siegreich, hatten aber ihre finanziellen Ressourcen vollständig ausgeschöpft und zeigten sich ebenfalls zu Verhandlungen bereit.

 

Am 5. September 1905 wurde der Frieden von Portsmouth, New Hampshire (USA) unterzeichnet: Russland trat den südlichen Teil der Halbinsel Sachalin an Japan ab übertrug die Liaotung-Halbinsel an Japan, gab die Pacht von Port Arthur auf, musste die Mandschurei verlassen, erkannte alle politischen, militärischen und ökonomischen Rechte der Japaner in Korea an (Korea bleibt Einflussbereich der Japaner) zahlte die Kosten der russischen Kriegsgefangenen in Japan, gewährte den Japanern Fischereirechte vor der Küste Sibiriens

Der erstaunliche  Sieg der Japaner in diesem Krieg zeigte den Europäern und Amerikanern, dass im fernen Osten eine neue Weltmacht entstanden war.

 

Innenpolitische Auswirkungen des verlorenen Krieges auf Russland

Die gezielt imperialistische Politik die Russland ebenso wie die übrigen Weltmächte betrieben hatte, ging nach der Niederlage gegen Japan einem jähen Ende entgegen. Dieser Krieg hatte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des kaum industrialisierten Zarenreiches bei weitem übertroffen.

Die Unzufriedenheit sämtlicher Schichten des Vielvölkerstaates (Bauern, Proletariat, bürgerliche Oberschicht), der Widerstand der vielen Nationalitäten gegen die "Russifizierung" (Verlust ihrer kulturellen Eigenarten), das Aufkommen des Marxismus und die schwere Wirtschaftskrise waren schon vor dem Krieg jedem ersichtlich.

Das Hungerelend zog immer weitere Kreise und innere politische Spannungen wuchsen. Und als sich im Januar 1905 auch noch eine Niederlage der russischen Truppen gegen Japan abzeichnete, entluden sich die Spannungen.

Am 22.01.1905 protestierten 200000 Arbeiter friedlich und unbewaffnet vor dem Winterpalais in Sankt Petersburg gegen die elende Situation des russischen Volkes und obwohl der Protestmarsch schon einige Tage vorher dem Zaren angekündigt worden war, werden über 500 Menschen von staatstreuen Truppen getötet. Die Folge des sog. Blutsonntags waren eine Welle von Aufstände, Streiks, Meutereien und Unruhen, die schließlich der Auslöser für die erste Russische Revolution waren.

Die Arbeiterschaft in den wichtigsten Hauptstadtwerken trat in den Streik und bildete Räte (Sowjets), die dem Zaren mit der Übernahme des staatlichen Gewaltmonopols in Rußland drohen, falls er keine grundlegende Mitbestimmungsreform zugesteht. So haben die bis dahin unterdrückten Oppositionsparteien plötzlich ein Druckmittel, um eine entscheidende Verfassungsänderung zu erzwingen: von der Autokratie des Zaren hin zu einer konstitutionellen Monarchie. Der Zar gab schließlich nach und wandelte die alte Bojaren-Duma (Adelsversammlung) in eine Abgeordneten-Duma (Abgeordneten-Versammlung/Parlament) um und erklärte sich selbst für künftig an die Beschlüsse dieser neuen Duma gebunden.

Christian R., K13

Darstellung dieses Krieges und seiner Erwartungen und dem Wandel der Erwartungen in verschiedenen Karikaturen

 

Der Russisch-Japanisch Krieg in der Karikatur

Die Karikaturen werden vom Kurs abschließend erklärt:

Zusammenfassung:

 

 

1900
Die Japaner greifen Korea an. Russland im Hintergrund beobachtet die Sache misstrauisch. Japaner als böse dargestellt.

1902

Russland umgarnt die Mandschurei. Der Japaner greift ein.

1904
Der Bär (=Russland) mit Frankreich als Schwanz (Abwertung) greift in Ostasien ein und trifft dort auf England (Schiff als Symbol der Seemacht) und die Geisha (Symbol für Japan) Die gegeneinander laufenden Interessen werden zum Krieg führen. Dieser ist notwendig um das "schöne Land" zu bekommen.
   
1904
Der Japaner greift den Russen an. Der Engländer (mit Japan verbündet) schubst den Japaner vorwärts. Uncle Sam beobachtet die Sache amüsiert. Der Russe ist wenig beeindruckt vom japanischen Angriiff.
1905 Friede von Portsmouth (USA)


Theodor Roosevelt als Ringrichter sagt: "genug" und stoppt den Krieg zwischen Japan (links, weniger verletzt) und Russland (rechts: Beinamputation, Arm in einer Schlinge mit Hinweis auf die Niederlage von Mukden). Im Hintergrund riesige Haufen mit Totenschädeln.Aus den Haufen fließt immer nach Blut. Doch die Friedenssonne (Pax) geht auf.

1905

Kriegsergebnis: Russland (Bär) kommt nah Europa zurück und heult sich beim Bündnispartner Frankreich (französische Marianne) aus. Er hat sich eine blutige Schnauze geholt, die Tatze ist auch verletzt. Der Sack über der Schulter ist leer. (Russland hat seinen Etat überzogen, ist durch den Krieg pleite.
Japan kommt aus dem Krieg heim zu England (arroganter Blick!) Japan hat zwar gewonnen, ist aber ebenso verletzt und pleite (leerer Staatssäckel = Etat). Vom Kriegsschauplatz her kommen blutige Spuren. Am Kriegsschauplatz selber deuten Geier auf die Opfer hin.
hoher Blutzoll des Krieges durch den Einsatz von MGs und den Stellungskrieg.

 

 

Deutschland: Japan führt den russischen Bären vor Überheblichkeit in einer französischen Karikatur: Russland wird die Japaner (alle Asiaten) fertig machen russische Überheblichkeit japanische Darstellungen der Seeschlacht von Tsushima Darstellungen in Europa zum Sieg der Japaner - Japan als gefährlicher Drache Präsident Roosevelt als Friedensstifter