virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

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Eine Zeitungsseite schreiben

  Zeitungsseiten lassen sich am PC einfach und sehr flexibel layouten. Die einfachste Möglichkeit bietet dabei ein Textverarbeitungsprogramm. Etwas komplizierter sind DT-Programme wie MS Publisher, Adobe PageMaker oder Quarks. Wenn nicht ein Ausdruck das Ziel ist, empfiehlt sich ein Webeditor wie FrontPage oder Dreamweaver. Damit wird die fertige Zeitung sofort als Internetseite erstellt. Das Layout ist ähnlich einfach wie mit einem Textverarbeitungsprogramm. Für alle Programme bietet das PI Fortbildungen an!

Wie ist das einsetzbar?

Einsetzbar sind solche Zeitungsseiten überall, wo komplexe Inhalte reproduziert, aber auch gleichzeitig bewertet werden sollen. So lassen sich historische oder politische Vorgänge als fiktive aktuelle Tageszeitung aufarbeiten. Wichtig ist dabei, dass der reine Berichtcharakter durch ein fiktives Interview und einen kulturellen Bericht zum Zeithintergrund ergänzt wird. In Deutsch werden diese Textsorten in der 9. Jahrgangsstufe eingeübt und sind somit ab dort einsetzbar. Aber auch schon in niedrigeren Klassen haben die SchülerInnen so große Medienerfahrung, dass sie intuitiv diese Textsorten bewältigen. (evtl. eine Musterlösung im Unterricht erarbeiten). Ab der 9. Klasse kann auch ein Kommentar verlangt werden, der explizit als solcher gekennzeichnet wird. Ironische Formen werden dagegen nicht beherrscht.
Im Fach Deutsch kann solch eine Zeitung literaturhistorische Zusammenhänge festigen, die Kenntnis und das Verständnis einer Lektüre herstellen oder als Diskussionsgrundlage einer Erörterung dienen. Ähnliches wurde in Fremdsprachen erfolgreich gemacht. Prinzipiell kann solche eine Zeitung thematisch arbeitsteilig oder als identische Ausgabe zum gleichen Thema erscheinen. Sie kann einzeln oder von einer Gruppe erstellt werden. Der Arbeitsprozess kann auf mehrere Räume verteilt sein. Auch ist eine Zeitung als Hausaufgabe zu stellen anstatt eines Referates.

Didaktischer Mehrwert

  • Motivation, sich schriftlich auszudrücken
  • Fähigkeit Texte am Computer zu layouten
  • Die erstellten Zeitungen werden auch von den anderen Gruppen gelesen, das erarbeitete Wissen so in der klasse verbreitet
  • Eine Aufgabe wird von verschiedenen Seiten beleuchtet (evtl. mehrere Interviews)
  • Der vernetzte Computer bietet die Möglichkeit Recherchen und Bilder aus dem Internet sofort einzubinden.
  • Der Webserver der Schule wird über mehrere Jahre solche Zeitungen aufbewahren, die SchülerInnen dementsprechend verantwortungsbewusster (=intensiver) arbeiten
  • Die Schülerinnen können hier auch arbeitsteilig an journalistische Arbeitstechniken heran geführt werden. Die Klasse als Redaktion mit professioneller Kommunikation und Arbeitverteilung im Schulnetz.
  • So sind Schülerinnen für die Arbeit in der Schülerzeitung zu gewinnen.

Beispiele

Hilfen

PI-Beratungsteam „Neue Medien“
Sie fordern eine schulinterne Fortbildung an (mindestens 8 TeilnehmerInnen). Das PI Beratungsteam „Neue Medien“ kommt zu Ihnen an die Schule. Fortgeschrittene brauchen einmalig ungefähr 15 Minuten um mit dem Lexikontool umgehen zu können. Für Anfänger reicht eine Einführung von ca. 45 Minuten. Dann steht Ihr Klassenlexikon im Internet und ist von jedem Rechner aus erreichbar.

Tel. 233 288 95 Frau Dr. Moser vermittelt Ihnen eine/n Referenten/in an Ihre Schule.