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Zeitungsseiten lassen sich am PC
einfach und sehr flexibel layouten. Die einfachste Möglichkeit bietet
dabei ein Textverarbeitungsprogramm. Etwas komplizierter sind
DT-Programme wie MS Publisher, Adobe PageMaker oder Quarks. Wenn nicht
ein Ausdruck das Ziel ist, empfiehlt sich ein Webeditor wie FrontPage
oder Dreamweaver. Damit wird die fertige Zeitung sofort als
Internetseite erstellt. Das Layout ist ähnlich einfach wie mit einem
Textverarbeitungsprogramm. Für alle Programme bietet das PI
Fortbildungen an!
Wie ist das einsetzbar?
Einsetzbar sind solche Zeitungsseiten überall, wo
komplexe Inhalte reproduziert, aber auch gleichzeitig bewertet werden
sollen. So lassen sich historische oder politische Vorgänge als fiktive
aktuelle Tageszeitung aufarbeiten. Wichtig ist dabei, dass der reine
Berichtcharakter durch ein fiktives Interview und einen kulturellen
Bericht zum Zeithintergrund ergänzt wird. In Deutsch werden diese
Textsorten in der 9. Jahrgangsstufe eingeübt und sind somit ab dort
einsetzbar. Aber auch schon in niedrigeren Klassen haben die SchülerInnen
so große Medienerfahrung, dass sie intuitiv diese Textsorten bewältigen.
(evtl. eine Musterlösung im Unterricht erarbeiten). Ab der 9. Klasse
kann auch ein Kommentar verlangt werden, der explizit als solcher
gekennzeichnet wird. Ironische Formen werden dagegen nicht beherrscht.
Im Fach Deutsch kann solch eine Zeitung literaturhistorische Zusammenhänge
festigen, die Kenntnis und das Verständnis einer Lektüre herstellen
oder als Diskussionsgrundlage einer Erörterung dienen. Ähnliches wurde
in Fremdsprachen erfolgreich gemacht. Prinzipiell kann solche eine
Zeitung thematisch arbeitsteilig oder als identische Ausgabe zum
gleichen Thema erscheinen. Sie kann einzeln oder von einer Gruppe
erstellt werden. Der Arbeitsprozess kann auf mehrere Räume verteilt
sein. Auch ist eine Zeitung als Hausaufgabe zu stellen anstatt eines
Referates.
Didaktischer Mehrwert
- Motivation, sich schriftlich auszudrücken
- Fähigkeit Texte am Computer zu layouten
- Die erstellten Zeitungen werden auch von den
anderen Gruppen gelesen, das erarbeitete Wissen so in der klasse
verbreitet
- Eine Aufgabe wird von verschiedenen Seiten
beleuchtet (evtl. mehrere Interviews)
- Der vernetzte Computer bietet die Möglichkeit
Recherchen und Bilder aus dem Internet sofort einzubinden.
- Der Webserver der Schule wird über mehrere
Jahre solche Zeitungen aufbewahren, die SchülerInnen
dementsprechend verantwortungsbewusster (=intensiver) arbeiten
- Die Schülerinnen können hier auch
arbeitsteilig an journalistische Arbeitstechniken heran geführt
werden. Die Klasse als Redaktion mit professioneller Kommunikation
und Arbeitverteilung im Schulnetz.
- So sind Schülerinnen für die Arbeit in der
Schülerzeitung zu gewinnen.
Beispiele
Hilfen
PI-Beratungsteam „Neue Medien“
Sie fordern eine schulinterne Fortbildung an (mindestens 8
TeilnehmerInnen). Das PI Beratungsteam „Neue Medien“ kommt zu Ihnen
an die Schule. Fortgeschrittene brauchen einmalig ungefähr 15 Minuten
um mit dem Lexikontool umgehen zu können. Für Anfänger reicht eine
Einführung von ca. 45 Minuten. Dann steht Ihr Klassenlexikon im
Internet und ist von jedem Rechner aus erreichbar.
Tel. 233 288 95 Frau Conrad vermittelt Ihnen
eine/n Referenten/in an Ihre Schule.
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