Vom Mindmap zum Klassenprojekt  -  OpenMind als Helfer

Was ist das? Ein Mind-Map ist eine flexible Methode, mit der sowohl Ideen entwickelt als auch Ergebnisse strukturiert festgehalten werden können. Ausgehend von einem Begriff, einem Sachverhalt oder einem Problem werden Teilaspekte und Teilprobleme grafisch zugeordnet und dargestellt. Die einzelnen Äste werden als Gruppen- oder Einzelthemen dann bearbeitet. Die Ergebnisse der Klasse werden dann einfach durch die Umwandlung der grafischen Struktur in eine Internetpräsentation, eine multimedia CD-Rom oder in ein Word-Dokument (Klassenaufsatz) mit Gliederung umgewandelt. Diese administrative Arbeit zur Präsentation der Inhalte aller SchülerInnen übernimmt die Software "OpenMind". Dabei bleibt die Bedienung einfach.

Bild Mindmap

Unterrichtseinsatz Mit Hilfe eines Mindmaps wird im Unterricht ein Thema erschlossen. Die verschiedenen Aspekte, die dazu gehören, werden in die Gliederung eines Mindmaps eingepasst und im Unterrichtsgespräch evaluiert. Zu den einzelnen Unterpunkten werden Stoffsammlungen angelegt. Wenn das Thema inhaltlich fest umrissen ist, werden die "Hauptäste" des Mindmaps an Gruppen übergeben. Diese verteilen die Arbeit an den "Unterästen" dann innerhalb der Gruppe (dabei sollte die Zahl der Unterthemen nie mit der Zahl der Beteiligten übereinstimmen, um Absprachen zu erzwingen). Die Veröffentlichung der Ergebnisse kann mit jeder Software erfolgen. Die Ergebnisse werden dann als Datei an die Äste angehängt. Dabei können an jeden Ast mehrere Daten (auch verschiedener Art - Bild, Text, Video) eingebunden werden. Durch den Export dieses Mindmaps in html (Internetseiten), in Word oder in den Mediator (Multimediasoftware) werden alle Inhalte miteinander verknüpft, also eine Navigationsstruktur geschaffen und präsentabel aufbereitet (Schriftform; Internet; auf CD-Rom). Die Ergebnisse sind dabei vom Layout professionell gestaltet. Eine Klasse kann in der Praxis nicht einfacher zu einem vorzeigbaren und damit motivierenden Ergebnis kommen. Die Lehrkraft wird von vielen Aufgaben des Aufarbeitens, Layoutens und Verlinkens befreit. Damit kommt der Software OpenMind eine vereinfachende Rolle für die Bearbeitung und Veröffentlichung von Projekten zu.
technische Voraussetzungen Die Schule muss für alle Gruppen (oder alle SchülerInnen) der Klasse über einen Computerarbeitsplatz verfügen und muss die Software OpenMind (relativ billig (400€ Schullizenz) und im Schulnetz der Stadt München skriptiert) einsetzen. Alle Schulen, die sich eine Lizenz erwerben, können diese allen Lehrkräften kostenlos und allen SchülerInnen zu einem minimalen Preis zur Verfügung stellen. Alle Berufsschulen Münchens sind damit ausgestattet.
didaktischer Mehrwert
  • Mit dieser Software und der beschriebenen Arbeitstechnik ist es einfach zu schnellen, strukturierten Ergebnissen zu kommen, in denen die gesamte Klasse in Einzel- oder Gruppenarbeiten wieder findet.
  • Die Ergebnisse sehen professionell aus. Das Layout wird gewählt, die Navigationsstruktur mit allen Links erstellt das Programm übersichtlich selbst.
  • Die Ergebnisse sind Motivation. Auch schwache Klassen und Computeranfänger erreichen präsentable Ergebnisse.
  • Ein MindMap erleichtert die Gliederung -  die Themenerschließung ist Ausgangspunkt des Arbeiten - den SchülerInnen bleibt ihr Thema als Teil des Ganzen bewusst und nach Ausdruck sichtbar.
  • Jede Gruppe sieht das Thema der anderen, kann auch damit auch die Qualität der anderen einfordern.
  • Die Kommunikationsprozesse bei der Arbeit (Thmenzentrierte Interaktion) innerhalb der Gruppe und unter den Gruppen wird durch die sichtbare Struktur begünstigt.
  •  Das inhaltliche Arbeiten der Gruppe geschieht ohne Abhängigkeit von einer bestimmten Form oder Software der Einzelarbeiten. Durch OpenMind können alle Ergebnisse eingebunden werden.
Beispiele werden gerade an verschiedenen Schulen erarbeitet. Eine Veröffentlichung erfolgt auf www.muc.kobis.de
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