virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

vor 3000 3000 - 800 800v. - 500n. 500 - 1500 1400 - 1789 1789-1848 1815-1914 1890-1914 1914-1918 1918-1939 1939-1945 1945 - 1990 seit 1990
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Ein virtuelles Museum einrichten

  Die Klasse erarbeitet in Arbeitsteilung ein Museum, das auf CD-Rom oder im Internet besucht werden kann. Unterrichtsergebnisse sind hier genauso einzubauen wie einzelnen Arbeiten von SchülerInnen oder Gruppen. Die Ergebnisse werden von einer Startseite aus mit Hyperlinks besuchbar. Das Material stammt aus dem Handapparat im Computerraum, aus der Bibliothek und/oder dem Internet. In der Sekundarstufe I ist eine Vorauswahl der Internetseiten (Linkliste) empfohlen.
Einsatz Solch ein virtuelles Museum ist überall dort einsetzbar, wo verschiedene Einzelaspekte ein Gesamtbild ergeben sollen. Die Arbeitsteilung führt nur im Spezialthema zu Kenntnissen, die dann durch ein Museumsquiz/ eine Museumsführung, eine Museumszeitung oder eine schriftliche Abschlussdiskussion  (s.Diskussionsweb) um die anderen virtuellen Museumsräume erweitert werden. Vielfach reichen diese Detailkenntnisse in einem Bereich als Beispiel für ein Thema aus (z.B. Erfindungen des 19. Jahrhunderts und ihre Folgen). Zum Abschluss sollte immer ein gegenseitiges Besuchen und evtl. bewerten der Einzelarbeiten erfolgen. 
Wenn in den neuen Lehrplänen Vertiefungen gefordert werden, ist so ein Museum ein sinnvolles Instrument.
Technik Ein virtuelles Museum lässt sich mit verschiedener Software produzieren. Beste Ergebnisse lassen sich mit PowerPoint, einem Textverarbeitungsprogramm oder einem Webeditor erzielen. Selbst Seiten, mit unterschiedlicher Software erstellt, lassen sich in ein Museum integrieren. Soll das Museum im Internet zugänglich sein, muss mit einem Webeditor gearbeitet werden. An allen Schulen Münchens ist dies zu verwirklichen. Wenn Sie Ihr fertiges Museum im Internet veröffentlichen wollen, steht Ihnen der "virtuelle-Hefte-Server" zur Verfügung. Ihr/e AnwendungsbetreuerIn hilft Ihnen weiter.
Mehrwert
  • Die Klasse erarbeitet ein Produkt. Das Arbeiten auf dieses Ziel hin setzt ungeahnte Kräfte frei. Die gegenseitige Kontrolle und der Druck, dass jeder für die gemeinsame Sache etwas leistet, bringt auch Drückeberger zu Ergebnissen. 
  • Das Produkt und die gemeinsame Arbeit fördert das "Wir-Gefühl" der Klasse. Auch schwächere Schülerinnen können stolz auf das gemeinsame Produkt verweisen. 
  • Die Eltern werden eingebunden. "Wir eröffnen ein Museum!", ist oft auch ein Arbeitsauftrag für die Familie. Die Materialbeschaffung und die Gestaltung der Seiten am Computer bindet weite Kreise in die Arbeit ein. Vor allem tun sich ungeahnte Ressourcen des elterlichen KnowHows im Bereich Web- und/oder CD-Rom-Gestaltung auf. 
  • Das erarbeitete Produkt kann der Parallelklasse als Lern- und Anschauungsmaterial dienen. 
  • In diese Unterrichtseinheit lässt sich das Thema Internetrecherche, Urheberrechtsschutz, Bildanalyse u.ä. integrieren.
  • Gestalterische Aspekte können durch den Kunstunterricht und/oder den Besuch eines realen Museums eingebaut werden. 
Beispiele
  • Das ägyptische Museum einer 6. Klasse (Geschichte)
  • interaktives Museum des römischen Alltags (6. Klasse Geschichte)
  • Museum der Erfindungen (Geschichte 8. Klasse)
  • Mineralienmuseum (Erdkunde 5. Klasse)
  • Indianermuseum (Englisch 8. Klasse)
  • Kunstmuseum - Sammlung und Erklärung von Kunstwerken (Kunst 11. Klasse)
  • Bibliothek und Museum der Jugendkultur - Sammlung und Vorstellung von Jugendbüchern und -Filmen

Es gibt leider keine Beispiele mehr zum Betrachten. Die Beispiele waren mit Fehlern behaftet, da dies nun mal typisch ist für den Unterrichtsalltag. Die Korrekturkritiken veranlassen uns hier auf die Präsentation von realistischen SchülerInnenleistungen zu verzichten. Alle Ergebnisse sind am LSG im Intranet zu sehen.

Hilfen PI-Beratungsteam „Neue Medien“
Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie mit Standardsoftware zu einem virtuellen Museum kommen.  Sie fordern eine schulinterne Fortbildung an (mindestens 8 TeilnehmerInnen). Das PI Beratungsteam „Neue Medien“ kommt zu Ihnen an die Schule. Fortgeschrittene brauchen einmalig ungefähr 45 Minuten um ein virtuelles Museum eröffnen zu können. Selbst für Anfänger ist diese Unterrichtseinheit zu verwirklichen. An einem Nachmittag zeigen wir Ihnen, wie es geht. Für die Veröffentlichung im Internet bietet das PI Fortbildungen zur Erstellung von "virtuellen Heften" als Grundlage an. 

Tel. 233 288 95  Frau Dr..Sonja Moser vermittelt Ihnen eine/n Referenten/in an Ihre Schule.