| Erstellen eines Spickzettels | |
KurzbeschreibungZur Sicherung und Wiederholung von Unterrichtsinhalten lassen sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten aufzeigen – Präsentationen, Kreuzworträtsel, Kurzzusammenfassungen, oder auch die Erstellung eines Spickzettels. Letzerer ist vor allem zur Sicherung von Grundkenntnissen über die Jahrgangsstufe hinaus von Bedeutung. Die SchülerInnen sollen ihr erlerntes Wissen aus einer Unterrichtsreihe nochmals wiederholen und dabei den Unterrichtsstoff in Form einer Zusammenfassung in Kurzform wiedergeben. Für diese Anwendung der neuen Medien sind lediglich Grundkenntnisse zur Textformatierung notwendig. VorraussetzungAls Programm bietet sich jedes Schreibprogramm wie z.B. Winword, Staroffice Textdokument u.a. an. EinsatzDie klassische Form und der Einsatz eines Spickzettels kann sehr unterschiedlich sein – hierbei war den Schülern in Kreativität und Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt ;-). Ein von den Schülern selbst erstellter Spickzettel nach des Vorgabe der Größe durch den Lehrer gibt allen Schüler die gleiche Möglichkeit wichtiges Wissen zu komprimieren. Für diese Art der Zusammenfassungen bietet sich eine Unterrichtsreihe mit viel Text und einfachen Strukturgramme an. Grafiken sind für diese Art der Zusammenfassung am PC weniger geeignet. Es könnte auch von Vorteil sein, dass die Schüler dies in Partnerarbeit (2 Schüler pro PC) erarbeiten, damit eine Diskussion über die wesentlichen Inhalte stattfinden kann. Es sollte im Vorfeld den Schülern klar gemacht werden, dass jeder Spickzettel unterschiedlich sein wird, weil jeder einen anderen Schwerpunkt bei einer Zusammenfassung legt. Dabei müssen die Fachbegriffe erklärt sein. In Partnerarbeit sind die wichtigsten Inhalte in der Unterrichtsmitschrift bzw. dem Tafelbild zu markieren und anschließend in den PC einzugeben. Der Text ist anschließend zu formatieren und an die vom Lehrer vorgegebene Größe des Spickzettels anzupassen. Hinweis:
Didaktischer MehrwertDie SchülerInnen gewinnen allgemeine Erfahrungen im Umgang mit dem PC sowie mit der Anwendung Word. Interessant zeigt sich die Situation, in der die SchülerInnen feststellen, dass andere MitschülerInnen andere Informationen auf dem Zettel stehen haben, die mit Sicherheit nicht mehr auf den eigenen Zettel passen. Nun ist der/die SchülerIn gefordert, selbst entscheiden, ob dies nun ergänzt wird, was am eigenen Spickzettel überflüssig ist. Auf jeden Fall ist der Spickzettel nachzubearbeiten. Dieses stellt beim elektronischen Spickzettel im Gegensatz zum klassischen Papierfetzen kein Problem dar. Zudem erlernen Sie das Zusammenfassen und mit dem anschließenden Wiedergeben von komprimiertem Wissen. Der Umfang des Textes aus der Lerneinheit sowie die Größe des Spickzettels ist an die Leistungsfähigkeit der Klasse anzupassen. Der Schwierigkeitsgrad steigt
enorm, wenn Bilder und komplexe Grafiken im Unterrichtsstoff enthalten
sind. BeispieleIm Geschichtsunterricht wird jede Stunde ein Spickzettel geschrieben. Diese werden im Laufe des Jahres in eine Zeitleiste eingeordnet. In Erdkunde kann die Einordnung in einer Karte mit Hyperlinks erfolgen. Dadurch werden die behandelten Themen visualisiert und merkbarer. In Deutsch bieten sich Spickzettel zur Literaturgeschichte an, die im Laufe mehrer Jahre einen Überblick ermöglichen. (è Erstellen eines Lexikons) HilfenFür das Textprogramm Winword existieren auf dem Bildungsserver www.muc.kobis.de Selbstlernmaterialen. Für diese Unterrichtseinheit ist der Grundkurs ausreichend. Sie können auch zu diesem Thema schulinterne Fortbildungen anfordern.
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