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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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Mind Mapping |
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| Kurzbeschreibung | Ein Mind-Map ist eine flexible
Methode, mit der sowohl Ideen entwickelt als auch Ergebnisse strukturiert
festgehalten werden können. Ausgehend von einem Begriff, einem
Sachverhalt oder einem Problem werden Teilaspekte und Teilprobleme
zugeordnet und dargestellt. Mind Mapping ist eine sehr einfache Technik, Gedanken, Ideen und Gespräche aufzuschreiben. Das Zeichnen eines Mind Map geschieht schnell und assoziativ und ähnelt dem Bild eines Baumes mit Zweigen und Ästen. Das Kernwort in der Mitte bildet den „Baumstamm", es ist ein Thema - meist ein abstrakter Oberbegriff -, das sich in der baumartig wachsenden Struktur immer feiner unterteilt. Über „Haupt- und Nebenäste" kommt man zu immer konkreteren Inhalten. Nachdem die "Gedanken-Landkarte" aufgezeichnet ist, können Hauptäste und Zweige, in die gewünschte Ordnung gebracht werden. Entsprechend nummeriert, farbig markiert oder mit Symbolen versehen werden, wird die zentrale Idee deutlich herausgestellt. Das ergibt ein geordnetes, übersichtliches und mit einem Blick aufzufassendes Ganzes, vergleichbar einer echten Landkarte oder einem gewachsenen Baum, die/den man sich als Bild einprägt, ohne jedes Detail behalten zu müssen. Mind Map – Aufbau: Bei der Erarbeitung eines Mind Map wächst eine Art Baum, der Gedanken wiedergibt und die Verbindungen untereinander zeigt. Grundstruktur: Thema Das Hauptthema Ihres Problems oder Projektes (Mind Map)
Nebenäste Nebenäste sind mit den Hauptästen verbunden (Details)
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| Voraussetzung | Für die Arbeit mit der Software
MindManager Smart bzw. OpenMind – Computer mit Beamer zur
Visualisierung benötigt. Die Software MindManager Smart ist auf
allen Schulrechnern in München aufgespielt. Für Ihre Vorbereitung
können Sie das Programm kostenlos aus dem Internet herunterladen.
Ihr/e Anwendungsbetreuer/in hilft Ihnen sicher weiter. |
| Einsatz | Mit der Arbeitsmethode des Mind-Mapping können Gedanken schnell strukturiert, Informationen
übersichtlich dargestellt und visualisiert werden. Mind Mapping eignet
sich für die Unterrichtsvorbereitung bei der Erarbeitung, Strukturierung
und Darstellung des zu behandelnden Stoffes. Auch im Unterricht kann diese
Methode ganz unabhängig vom Unterrichtsfach überall dort, wo
Schülerinnen und Schüler z.B. Inhalte selbstständig erarbeiten,
Referate vorbereiten und dann vortragen, Texte strukturieren oder Projekte
planen und durchführen, eingesetzt werden.
Die Methode des Mind Mapping kann natürlich auch mit Neuen Medien angewandt werden. Die Software MindManager Smart bzw. OpenMind bietet sich dafür an. Bei dem Programm MindManager Smart handelt es sich um eine einfachere, speziell für die Schule entwickelte Version des MindManagers, mit dem nach kurzer Einarbeitung Mind-Maps am PC erstellt werden können, die jederzeit verändert und erweitert werden können. Durch den Einsatz von Grafiken lassen sich sehr gute Veranschaulichungen erreichen. Die Mind-Maps können darüber hinaus mit anderen Dokumenten oder Webseiten verknüpft, elektronisch präsentiert oder als Webseite, Bild oder Text exportiert werden. |
| Didaktischer
Mehrwert
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In einer Mind-Map sind alle
wichtigen Punkte auf einen Blick erfassbar, man kann zwischen den
einzelnen Ideen oder Begriffen hin- und herspringen und Verknüpfungen
herstellen, die jederzeit punktgenau ergänzt werden können. Die Mind-Map-Methode bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber den linearen
Aufzeichnungsformen:
· Die Zentral- oder Hauptidee wird deutlicher herausgestellt.· Die relative Bedeutung jeder Idee tritt sinnfälliger in Erscheinung. Wichtigere Ideen befinden sich in der Nähe des Zentrums, weniger wichtige in den Randzonen.· Die Verknüpfungen zwischen den Schlüsselbegriffen werden durch ihre Linienverbindungen leicht erkennbar.· Die Art der Struktur erlaubt es, neue Informationen leicht und ohne die Übersichtlichkeit störende Streichungen und eingezwängte Nachträge unterzubringen.· Im kreativen Bereich des Aufzeichnens, etwa bei der Vorbereitung von Aufsätzen und Reden, erleichtert es das nach allen Seiten offene Mind-Map-Schema, neue Ideenverknüpfungen herzustellen.· Das Mind-Mapping fördert ein vernetztes Denken. Es wird nicht mehr hierarchisch strukturiert, sondern netzförmig. Der Überblick über das bisher Erarbeitete und/oder Gesagte ist viel leichter als in einer linearen Gliederung.· Die Ausarbeitung am PC im Klassenzimmer oder Computerraum mit LCD-Projektor ist extrem flexibel. Sie ähnelt einer Kartenabfrage, weil jederzeit Argumente und Beispiele umgestellt werden können, ohne für die Schülerinnen und Schüler ein Chaos an der Tafel anzurichten. |
| Beispiele | Ideen-Netze sind Arbeits-, Denk-
und Kreativitätsinstrumente (auch für die Arbeit in Gruppen). Mind-Mapping ist als Methode zum Sammeln und Festhalten von Gedanken ebenso
geeignet wie zum Planen von Referaten, Entwickeln von Zusammenhängen,
Lösen von Problemen, zum Planen von Arbeitsprozessen, Sichtbarmachen von
Arbeitsergebnissen, zum Entwickeln und Festhalten von Fragen, Einfällen
und Ideen. Diskussionen im Unterricht und Vorträge lassen sich
"abbilden", komplexe Sachverhalte, eigene Denkprozesse und
-ergebnisse lassen sich grafisch darstellen, um sie zu ordnen, zu straffen
oder zu strukturieren. Neben Schrift können auch grafische Elemente
Verwendung finden.
Erörterungsgliederung D 9 |
| Hilfen | Zwei Mind Mapping Tipps:
- Sie sollten Ihre Gedanken aufschreiben, ohne sie zu bewerten, so wie bei einem Brainstorming. Sie können sie später auswerten. - Benutzen Sie Schlüsselwörter anstatt ganzer Sätze |
| Tipp | Benutzen Sie MindView oder OpenMind 2 und arbeiten Sie aus der Mind-Map heraus das fertige Gruppenergebnis. s. hier |