virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

vor 3000 3000 - 800 800v. - 500n. 500 - 1500 1400 - 1789 1789-1848 1815-1914 1890-1914 1914-1918 1918-1939 1939-1945 1945 - 1990 seit 1990
Frühgeschichte Hochkulturen Antike Mittelalter Aufklärung-Absolutismus Revolutionen Nationalstaaten Imperialismus Weltkrieg I Zwischen den Weltkriegen Weltkrieg II Kalter Krieg Gegenwart
                         

Startseite

Impressum Unterrichtsmaterial Sitemap Arbeitstechniken Didaktik m@scholl online       Deutschland Europa Amerika Asien Afrika
 

Arbeit mit einer Karte 

  Der herkömmliche Unterricht in Erdkunde, Geschichte und den Fremdsprachen (Länderkunde) hat bis auf wenige Ausnahmen Kartenanalphabeten produziert. Der Schüler erkennt zwar die groben Umrisse (bei den britischen Inseln und Italien sind diese sogar deutlich) eines Gebietes (für Mitteleuropa ist dieses kaum möglich), ist aber nicht in der Lage, einen gezeigten Ort auf seiner eigenen Karte, vor allem wenn diese in der Ausschnittsdarstellung abweicht,  wieder aufzufinden. Die Lehrkraft zeigt an der Karte im positiven Fall ca. 20 Sekunden auf das Objekt und umkreist ein Gebiet mit einer Wischbewegung mehrere Male. Einige SchülerInnen werden aufpassen und das Gebiet vielleicht in der eigenen Karte wieder finden. Andere kennen nur den Namen der Karte, auf der das "Wichtige" gezeigt wurde. Wenn der Name des Objekts nicht zusätzlich an der Tafel festgehalten wurde, bleibt auch der zu suchende Ort unklar. Der Idealfall ist die farbliche Markierung des "Gezeigten". Mit dem Overheadprojektor und einer Folie können wir den SchülerInnen beim Auffinden helfen. Trotzdem geht die Lehrkraft mit der Karte wieder aus dem Klassenraum und bei der Hausaufgabe ist die Markierung im Atlas leider nicht mehr da. Wo war der Ort. Irgendwo ziemlich in der Mitte rechts. Wenn die Karte im Atlas einen anderen Ausschnitt zeigt, wird nie wieder etwas gefunden! Wir haben einen Kartenanalphabeten produziert. 
Wenn wir aber die Karte in einem Zeichenprogramm, MS-Paint ist überall vorhanden, laden und dann während der Stunde bearbeiten, bleibt über den Stundengong hinaus ein Ergebnis bestehen.. Der Schüler sieht, was markiert wird, von was also gesprochen wird. Am Ende der Stunde wird das Produkt im Klassenordner abgespeichert und ist allen SchülerInnen zugänglich.
Genauso lässt sich das Ergebnis über eine Klassenmailingliste per e-Mail in den häuslichen PC laden. Wenn die Lahrkraft ein virtuelles Heft führt, wird die Karte am Ende der Stunde  möglichst mit den weiteren Informationen zur Stunde dort abgespeichert. Jeder Schüler, jede Schülerin hat wenigstens die Chance den gezeigten Ort wieder aufzufinden. Die Karte zu Hause ist die gleiche wie die in der Schule. 
Gerade bei Geschichtskarten ist dies ein großen Gewinn, da hier die Verwirrung der Schülerinnen noch größer ist.
In die Karte können als Imagemap Fotos und erklärende Texte eingebunden werden. Als Arbeitsauftrag muss der Schüler, die Schülerin bestimmte Inhalte in eine Karte eintragen und durch Fotos aus dem Internet ergänzen. 
Technik Da hier die technischen Voraussetzungen ganz einfach sind, lässt sich das an allen Schulen umsetzen. Ein Bildbearbeitungsprogramm oder eine Malprogramm haben alle Schulen. Auch mit PowerPoint lassen sich Einträge in eine Karte/Foto bewerkstelligen. Der Computer im Klassenzimmer wird mit einem Beamer zur großartigen Kartenbühne, auf der produziert wird (evtl. eine SchülerIn selbst zeichnen lassen). Das Anlegen einer Mailingliste hängt von Ihrem E-Mail-Provider ab. Auch Ihre Dienst-E-Mail kann dazu genutzt werden. Das Abspeichern in einem virtuellen Haft wird an anderer Stelle dieses Hefts erklärt.
Beispiele
  • Gletscher der Alpen Ek 5. Klasse GYM
  • Der Alexanderfeldzug G 6, Klasse