virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

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Nutzung von Imagemaps im Unterricht

 

Was ist das?

Mit einer Imagemap setzt man aus einem Fotos (Karikatur, Landkarte) heraus Links (Verknüpfungen) auf weitere Seiten, wobei die einzelnen Links durch "Mouse-Over-Effekt" sich selbst erklären. Die klingt sehr kompliziert, ist es aber nicht! Mit den Webeditoren FrontPage, Dreamweaver oder Golive sind solche Imagemaps mit wenigen Vorkenntnissen zu gestalten. Schülern kann man solche Erklärungen selbst erstellen lassen. Damit kann sich ein Bild, eine Karte oder eine Karikatur durch langsames, vorsichtiges "Drüberfahren" mit der Maus selbst erklären. Der Betrachter sieht das zu Erklärende und die Erklärung - evtl weitere Erklärungen im Hintergrund - und kann so sich Zusammenhänge vorstellen.

Wie ist das im Unterricht einsetzbar?

Plakatanalyse im Geschichtsunterricht, Bildinterpretation in Kunst, Erklärung eines Versuchsaufbaus in Physik, Erklärung einer Landkarte in Geschichte oder Geographie .....
In vielen Stunden werden grafische Elemente zur Veranschaulichung der Lerninhalte verwendet. Diese Erklärungen werden nur mündlich gegeben (vom Schüler oder Lehrer). Ein Imagemap auf einer internet oder Intranetseite macht die Erklärung des Lehrers über die Stunde hinaus deutlich und nachvollziehbar. Der Schüler soll eine Grafik, eine Karte in Zusammenhänge setzen. Er verwendet die Technik des Imagemaps. Seine Erklärungen sind genau zugeordnet und damit nachvollziehbar. Was bedeutet was, Was ist was? Das über eine Thema reden wird durch konkretes Erklären abgelöst.
Da auch Texte als Grafik zu speichern sind, kann man diese Methode auch zur Textanalyse oder zur Übersetzungsübung anwenden.

 

 

Wie geht das? - Eine Arbeitsanweisung für SchülerInnen

  1. Wir benutzen die Software MS - FrontPage
  2. Wir fügen die Graphik auf eine neue Seite 
  3. Wir speichern die Seite mit dem Bild in einen neuen Ordner oder ein Web!
  4. Wir aktivieren das Bild durch linken Mausklick!
  5. In der Symbolleiste "Grafik" unten suchen wir nach den "Symbolen"hot Spots! (ziemlich weit rechts)
  6. Wir setzen einen hot Spot auf das zu erklärende Element! Achtung keine Überschneidungen!!
  7. Ein Fenster öffnet sich! Wir wählen in der Zeile "URL" ganz rechts das Symbol "Neue Seite"!
  8. Im nächsten Fenster können wir das Layout bestimmen. Es empfiehlt sich eine leere oder Standardseite zu wählen!
  9. Eine neue Seite öffnet sich, auf die wir die Erklärung schreiben!
  10. Wir speichern die Seite ab!
  11. Wir gehen zurück zum Bild auf der Ausgangsseite (oben in der Menüleiste unter Fenster die Ausgangsseite anwählen) und setzen einen zweiten hot Spot!
  12. Der Vorgang wird so oft wiederholt, bis das Bild/das Plakat komplett erklärt ist!
  13. Die Einleitung wird über das Plakat geschrieben und die Bewertung darunter!
  14. Testet mit einem Browser die Funktion aller gesetzten hot Spots und Hyperlinks!
  15. Korrigiert nach dem Test die Präsentation fürs Internet!
  16. Kann man das Geschriebene wirklich veröffentlichen? Ehrlich??
  17. Für Fortgeschrittene werden wir jetzt im Quellcode noch Erklärungen als "Mouse-Over-effekte" setzen. Dazu wechseln wir in die html-Ansicht der Seite (nicht erschrecken!) und suchen nach dem gerade gesetzten Link (heißt immer href) und schreiben direkt in den Quellcode den Befehl alt="xxxxxx", wobei die x als frei schreibbarer Text steht. Dieser Text erscheint immer dann, wenn der Leser die Seite mit der Maus überfliegt und den hot Spot berührt!
 

Der didaktische Mehrwert dieser Methode

Die SchülerInnen bekommen einen Einblick in den Quellcode einer Internetseite und lernen diese im Ansatz zu verstehen. Viele Schüler machen hier weiter und suchen nach weiteren, nutzbaren Effekten (Bildwechslern, Erklärungsfeldern, ....).
Jeder Schüler hat sein Bild in Details zerlegt, sich diese genau angesehen und erklärt. Eine Kontrolle des Ergebnisses ist durch Mitschüler (kommunikativer Aspekt) möglich und wahrscheinlicher als bei einem Hefteintrag. Es lassen sich einfach grafische Elemente in die Erklärung einbeziehen.
Die Beschäftigung mit dem Webeditor, das Schreiben von Internetseiten ist Motivation!

 

 

Hilfsangebote

  • PI-Beratungsteam „Neue Medien“
    Sie fordern eine schulinterne Fortbildung an (mindestens 8 TeilnehmerInnen). Das PI Beratungsteam „Neue Medien“ kommt zu Ihnen an die Schule. Fortgeschrittene brauchen einmalig ungefähr 45 Minuten um mit einem Webeditor ein Imagemap zu erstellen. Für Anfänger ist diese Arbeitstechnik etwas zu kompliziert  (setzt Kenntnisse html und/oder Benutzung eines Webeditors voraus).  Die Imagemaps werden im virtuellen Heft veröffentlicht. (Fortbildung: Arbeiten mit einem virtuellen Heft; ca. 90 Minuten)
  • Für Anfänger empfiehlt sich die Benutzung eines Präsentationsprogramms wie PowerPoint.  
  • Tel. 233 288 95 Frau Conrad vermittelt Ihnen eine/n Referenten/in an Ihre Schule.