virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

vor 3000 3000 - 800 800v. - 500n. 500 - 1500 1400 - 1789 1789-1848 1815-1914 1890-1914 1914-1918 1918-1939 1939-1945 1945 - 1990 seit 1990
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Ein Lexikon erarbeiten

 

Eine Klasse oder mehrere Klassen in Koproduktion schreiben ein gemeinsames Lexikon im Internet oder Intranet  zu einem Thema. Dazu sammeln die SchülerInnen die Fachbegriffe, Personen, geographischen Bezeichnungen oder Ähnliches. Diese werden dann als Lexikonartikel zur Information der Klasse von einzelnen Schülern erstellt und mehrfach korrigiert. 
Die Arbeit mit den Dialogfeldern, in die die Artikel einfach einzufügen sind werden diese gleichzeitig veröffentlicht und können sofort in einem zweiten Arbeitsgang korrigiert werden. Jeder Schüler/jede Schülerin kann sofort das Ergebnis der MitschülerInnen einsehen, korrigieren und wieder veröffentlichen. Dies ist auch als Hausaufgabe zu verwirklichen, da die SchülerInnen das Laxikon über das Internet erreichen können und darin Schreibberechtigung haben. Das Lexikon ist gegen Missbrauch durch ein Kennwort geschützt.
Am Ende wird dann eine Schlussredaktion die Dubletten und die Fehler löschen. Eine andere Gruppe kann dann Bildmaterial suchen und einbauen.

Einsatz

Eine Lexikon kann als Begleitung und Vertiefung zu jedem Lerninhalt erstellt werden. Es hatv sich bewährt das Lexikon über eine  überschaubare Unterrichtseinheit zu schreiben, damit das Ergebnis in Sicht bleibt. Ein Lexikon über das gesamte Schüljahr ist in der Gefahr sich irgendwann zu verlaufen und ohne einsehbares und nutzbares Ergebnis zu bleiben. 
Im Prinzip lässt sich dieser Lexikongedanke auch auf ein Vokabelheft für eine bestimmt Lektüre übertragen. Für eine Deutschlektüre können durch ein Lexikon Personen, Handlungsorte, historischer Hintergrund, literarische Fachbegriffe usw. erarbeiten. 

Technik

Jede Lehrkraft kann diese Unterrichtsidee einfach einsetzen. Wenden Sie sich an Ihren Anwendungsbetreuer oder melden Sie sich unter www.muehe.muc.kobis.de an. Sie erhalten in beiden Fällen eine die Kennung (Name und Kennwort) für ein virtuelles Heft auf dem Münchner Heftesserver gibt. Dort steht das Tool "Lexikon" zur Nutzung bereit. 
Die eigentliche Arbeit ist auf 3-4 Rechnern parallel zu Unterricht (Achtung leichte Störungen möglich), im Computerraum von Gruppen zu verwirklich oder auch von zu Hause als Hausaufgabe. Jede/r Schüler/in kann sich mit dem Kennwort einloggen und "ihre" Artikel in das Dialogfeld wie in eine Briefkasten einfügen und abschicken.
Die Texte lassen sich mit jedem Textverarbeitungsprogramm erstellen. Sie werden dann kopiert und in das Eingabefeld eingefügt und abgeschickt. Auf der Seite mit dem Buchstaben werden alle abgegebenen Texte nach dem Aktualisieren sichtbar. 
Nur die Lehrkraft kann mit ihrem Kennwort die fertige Seite ordnen und Fehler löschen (dieses ist delegierbar).  Kain Schüler kann Beiträge von MitschülerInnen verändern oder gar löschen! Korrekturen erfolgen durch kopieren, korrigieren und erneutes Abschicken.

Beispiele

  • Lexikon der Griechen 6. Klasse Geschichte für Römer und Griechen
  • Lexikon zum Sturm und Drang 11. Klasse Deutsch
  • Lexikon einer 8. Klasse zum Thema Entwicklungsländer in Erdkunde
  • Lexikon Englisch "Lektüre Hamlet"
  • Lexikon Kunst: "5. Klasse"
  • Geschichte der DDR hier können Sie jederzeit mitarbeiten

Mehrwert

Der didaktische Mehrwert dieses Unterrichtsmuster besteht in der vertiefenden Nachbereitung von Unterrichtseinheiten, in der Motivation der SchülerInnen für ihr gemeinsames Produkt Lexikon, das jederzeit von Eltern eingesehen werden kann, in der permanenten Verfügbarkeit des Lexikons im weiteren Unterrichtsgeschehen und der gewonnenen Vertrautheit mit knappen Darstellungen im Lexikonstil. Die SchülerInnen lernen durch das Schreiben von Lexikonartikeln auch den Umgang mit einem Lexikon. Auch in unserem Klassenlexikon werden bald, da es ähnliche Begriffe zu erklären gilt, Querverweise nötig sein. 
Der Zwang zur knappen sachlichen Darstellung ist ebenfalls als didaktischer Mehrwert anzuführen.