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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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Ein Lexikon erarbeiten |
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Eine Klasse oder mehrere Klassen in
Koproduktion schreiben ein gemeinsames Lexikon im Internet oder Intranet zu einem
Thema. Dazu sammeln die SchülerInnen die Fachbegriffe, Personen,
geographischen Bezeichnungen oder Ähnliches. Diese werden dann als
Lexikonartikel zur Information der Klasse von einzelnen Schülern erstellt
und mehrfach korrigiert. Die Arbeit mit den Dialogfeldern, in die die Artikel einfach einzufügen sind werden diese gleichzeitig veröffentlicht und können sofort in einem zweiten Arbeitsgang korrigiert werden. Jeder Schüler/jede Schülerin kann sofort das Ergebnis der MitschülerInnen einsehen, korrigieren und wieder veröffentlichen. Dies ist auch als Hausaufgabe zu verwirklichen, da die SchülerInnen das Laxikon über das Internet erreichen können und darin Schreibberechtigung haben. Das Lexikon ist gegen Missbrauch durch ein Kennwort geschützt. Am Ende wird dann eine Schlussredaktion die Dubletten und die Fehler löschen. Eine andere Gruppe kann dann Bildmaterial suchen und einbauen. |
Einsatz |
Eine Lexikon kann als Begleitung und
Vertiefung zu jedem Lerninhalt erstellt werden. Es hatv sich bewährt das
Lexikon über eine überschaubare Unterrichtseinheit zu schreiben,
damit das Ergebnis in Sicht bleibt. Ein Lexikon über das gesamte
Schüljahr ist in der Gefahr sich irgendwann zu verlaufen und ohne
einsehbares und nutzbares Ergebnis zu bleiben. Im Prinzip lässt sich dieser Lexikongedanke auch auf ein Vokabelheft für eine bestimmt Lektüre übertragen. Für eine Deutschlektüre können durch ein Lexikon Personen, Handlungsorte, historischer Hintergrund, literarische Fachbegriffe usw. erarbeiten. |
Technik |
Jede Lehrkraft kann diese Unterrichtsidee
einfach einsetzen. Wenden Sie sich an Ihren Anwendungsbetreuer oder melden
Sie sich unter www.muehe.muc.kobis.de
an. Sie erhalten in beiden Fällen eine die Kennung (Name und Kennwort)
für ein virtuelles Heft auf dem Münchner Heftesserver gibt. Dort steht
das Tool "Lexikon" zur Nutzung bereit. Die eigentliche Arbeit ist auf 3-4 Rechnern parallel zu Unterricht (Achtung leichte Störungen möglich), im Computerraum von Gruppen zu verwirklich oder auch von zu Hause als Hausaufgabe. Jede/r Schüler/in kann sich mit dem Kennwort einloggen und "ihre" Artikel in das Dialogfeld wie in eine Briefkasten einfügen und abschicken. Die Texte lassen sich mit jedem Textverarbeitungsprogramm erstellen. Sie werden dann kopiert und in das Eingabefeld eingefügt und abgeschickt. Auf der Seite mit dem Buchstaben werden alle abgegebenen Texte nach dem Aktualisieren sichtbar. Nur die Lehrkraft kann mit ihrem Kennwort die fertige Seite ordnen und Fehler löschen (dieses ist delegierbar). Kain Schüler kann Beiträge von MitschülerInnen verändern oder gar löschen! Korrekturen erfolgen durch kopieren, korrigieren und erneutes Abschicken. |
Beispiele |
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Mehrwert |
Der didaktische Mehrwert dieses
Unterrichtsmuster besteht in der vertiefenden Nachbereitung von
Unterrichtseinheiten, in der Motivation der SchülerInnen für ihr
gemeinsames Produkt Lexikon, das jederzeit von
Eltern eingesehen werden kann, in der permanenten Verfügbarkeit des
Lexikons im weiteren Unterrichtsgeschehen und der gewonnenen Vertrautheit
mit knappen Darstellungen im Lexikonstil. Die SchülerInnen lernen durch
das Schreiben von Lexikonartikeln auch den Umgang mit einem Lexikon. Auch
in unserem Klassenlexikon werden bald, da es ähnliche Begriffe zu
erklären gilt, Querverweise nötig sein. Der Zwang zur knappen sachlichen Darstellung ist ebenfalls als didaktischer Mehrwert anzuführen. |