Der Burgberg = Acro (=hoch) polis (=Stadt)

Führung über die Akropolis

Das Parthenon
Das Erechteion
Die Propyläen
Nike-Tempel
Die Korenhalle
Die Athenaestatue

 Luftaufnahme aus Google-Earth

 
  Die Akropolis

 

  Nike-Tempel

Auf einem Felsvorsprung weithin sichtbar erhebt sich der kleine ionische Tempel, der neben der monumentalen Eingangsanlage geradezu winzig wirkt. In der Cella (Innenraum der griechischen Tempel mit dem Götterbild) stand das Kultbild der Athena Nike, der Siegesgöttin Athene, die, wie der antike Reiseschriftsteller Pausanias berichtet, entgegen der Konvention flügellos dargestellt wurde.


 


Korenhalle

Den schönsten Teil des Erechteions, einer ionischen Anlage, bildet die Korenhalle, deren Gebälk von sechs weiblichen Karyatiden (wir wissen nicht was das ist) getragen wird.

links ionische Säule

 

Erechteion

Der Ende des 5. Jahrhunderts errichtete Tempel vereinigte mehrere Heiligtümer. Hier wurden die mythischen Könige von Athen, Kekrops und Erechtheus, die Taugöttin Pandrosos sowie Athena und Poseidon, die an dieser Stelle um die Vorherrschaft in Attika kämpften, verehrt.

 

Parthenon

Der in nur neun Jahren als Tempel der Athena errichtete Bau übertraf jedes bis dahin in griechischen Städten errichtete Gebäude. Auch heute noch strahlt er aufgrund höchster technischer Präzision Ruhe aus, die ihn zu einer der herausragenden Schöpfungen antiker Architektur macht (wurde oft kopiert). Im Inneren stand eine 12 Meter hohe, aus Gold und Elfenbein geschaffene Statue der Athena Parthenos („die jungfräuliche“), die in Gegenwart des Perikles um 455 v. Chr. geweiht wurde. Den ganzen Tempel umzog ein prächtiger Fries mit aufwändigen Skulpturenschmuck, der den Herrschaftsanspruch des athenischen Staates mythologisch und historisch verankerte. Diese Reliefs waren bunt bemalt. Im Museum kann man einige Stück noch sehen. Die meisten sind geklaut im Museum von London. Auf den Figuren hat man Reste der Farbe gefunden. Im Buch haben wir eine Rekonstruktion gefunden.

 

Athenaestatue

Mit den Einnahmen aus dem Attischen Seebund bezahlt. Vergoldet! 

Athene ist die Namensgeberin und Schutzgöttin Athens! s. auch oben unter Parthenon!

 

Rekonstruktion der Eingangsbauten

Propyläen

 

Der prachtvolle Komplex bildete das Eingangstor in den heiligen Bezirk. Der Eingang ist für höchste repräsentative Ansprüchen, für die religiösen Feiern Athens Der Architekt Mnesikles stellte  alles bislang Dagewesene in den Schatten. So gleicht die zentrale Eingangshalle mit ihren sechs dorischen Frontsäulen eher einem Tempel als einem Torbau. Das Innere war prunkvoll gestaltet, die Kassettendecke war wie ein Himmelszelt mit Goldsternchen auf blauem Grund ausgemalt. Die Prozessionen gingen auf dem Serpentinenweg durch die Eingangsbauten der Propyläen in den heiligen Bereich der Akropolis.

Materialsammlung zum Thema