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Wenn ihr
auf die Gebäude, die in der Karte eingezeichnet sind, klickt, seht ihr
das Gebäude als Foto. Wenn ihr mit der Maus langsam über die Karte fahrt
seht ihr einige Erklärungen. Ihr müsst nur langsam durch Athen mit der
Maus spazieren gehen! |
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unsere Geschichte zu Athen
Bei der Volksabstimmung zu den Ämtern |
Ich bin jetzt seit ich erwachsen bin ein
Vollbürger. Das heißt ich muss jährlich Steuern zahlen und je nach dem wie
viele Steuern ich zahlen muss, werden ich in eine Bevölkerungsklasse
eingeteilt. Die Steuer wird nach meinem Vermögen und Einkommen geschätzt. Es
ist eine Ehre, so weit oben eingestuft zu werden. Je mehr Steuern man zahlt,
desto mehr Rechte hat man. Die obersten Staatsämter können nur die Reichen
der ersten Steuerklasse wie ich erreichen. Weil wir die meisten Steuern
zahlen, haben wir auch Privilegien. Im Theater bekommen wir die besten
Plätze in der ersten Reihe. Bei allen religiösen Feiern sind wir die ersten
in den Prozessionen und Zeus und Pallas Athene werden deshalb meine Wünsche
als ersten bearbeiten und erfüllen. Bei den großen Staatsanlässen wenn es
etwas zu feiern gibt, sind wir Reichen immer diejenigen, die die Feier
spendieren. Meine Familie ist besonders angesehen, weil wir heuer schon
zweimal ein Tempelfest gesponsert heben. Das nennt man in Athen eine
Liturgie! Da wir die höchsten Staatsämter ausfüllen, wissen wir auch immer,
wo es was zu verdienen gibt. Da kann man dann schnell investieren und Land
oder Vorräte aufkaufen. Als Athen belagert wurde, wusste ich schon bald, was
Sache ist und ich habe 1000 Fass Getreide aufgekauft. Während der Belagerung
habe ich es dann für viel Geld, mehr als das 50fache verkauft. Von dem
Gewinn habe ich meinem Sohn bei den Wahlen ein Amt gekauft. Er ist jetzt
auch Stratege. Das heißt er ist im Krieg Anführer einer Truppe von uns. Mein
Sohn Kleitos kommandiert ein Geschwader von 50 Schiffen im Schwarzen Meer,
damit der Nachschub an Getreide während des Krieges gesichert wird. Das ist
ein ruhiger Job.
Um Vollbürger zu sein, muss man auch militärisch einsetzbar sein. Wer nicht
kämpft für seine Heimatstadt, darf auch nicht mitbestimmen. Der Sohn von
meinem Nachbarn ist Krüppel. so jemand kann natürlich nicht kämpfen und darf
deshalb nicht mitbestimmen. Er ist kein Vollbürger. Auch die Fremden aus
anderen Städten dürfen nicht mitbestimmen. Wer keine Athener Mutter hat, ist
kein Vollbürger. Wir haben diese Anordnung mit der Mutter getroffen, weil
man da alles nachprüfen kann. Bei den Vätern kann man ja behaupten, was man
will.
Alle, die kämpfen können, haben eine Aufgabe im Staat. Je nachdem, was man
sich an Waffen leisten kann, hat man höhere oder niedere Aufgaben. Ich zahle
für drei Schiffe, was mich viel Geld für den Bau gekostet hat. Die Armen
haben kein Geld für Waffen, geschweige für ein Pferd oder Schiff. Aber seit
Neuestem kämpfen sie als Ruderer auf den Schiffen mit. deswegen haben wir
ihnen erklaubt bei den Volksabstimmungen mitzumachen. Auch bei den
Gerichtsprozessen dürfen sie Geschworene sein. Dafür bekommen sie sogar ein
bisschen Geld. Das heißt Diäten. Wenn man eine Abstimmung gewinnen will,
kann man den Stadtvierteln etwas spenden. Dann wird man meisten gewählt. Nur
den Job als oberster Heerführer kann man sich nicht kaufen. Wenn wir da eine
Lusche haben, ist der Feldzug für uns Vollbürger viel zu gefährlich. Wenn
der was Dummes anordnet und wir verlieren die Schlacht, werden viel von uns
getötet. Deshalb wird hier der beste Stratege gewählt. Vielleicht wird das
mal mein Sohn! |
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