virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

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  Grundlagen des Staatsaufbaus der Römer
   

1. Was ist Rom?        
eine Stadt mit Umland und zunehmend Colonien in ganz Italien

2. Wer ist Römer?     
alle freien Bewohner der Stadt, des Umlandes und der Colonien (= Römische Bürger)

->    diese Bürger bestimmen ihr Schicksal und das der Stadt selbst  res publica (Stadt ist öffentliche Sache aller Bürger)

->    die Bürger (Männer, waffenfähig) sind nicht alle gleich

->     das Bürgerrecht staffelt sich nach Einkommen/Besitz

->     je mehr Besitz, desto mehr politische Rechte

->     je nach Besitz musste der Bürger selbst die Waffen bezahlen

 >>    Einteilung aller Römer nach Waffenbesitz            
 röm.100-schaften (=Centurien) Anführer ist der Centurio

>>   Abstimmungen nach Zenturien (es gibt 183 Centurien)

>>   In einer Centurie waren nicht immer gleich viele Bürger (in den unteren Centurien waren mehr Bürger als in den Centurien der Reichen) => Die Stimme eines Reichen zählt damit mehr!!!

 ->    die römischen Bürger treten zu Wahlen + Abstimmungen an in Heeresordnung  (= Heeresversammlung) Die Versammlung finden außerhalb der Stadt auf dem "Marsfeld", benannt nach Kriegsgott, zusammen (Rom ist direkte Republik) 

->      passives Wahlrecht nur für die Reichen;   die Armen treffen sich einmal im Jahr zu einer Volksversammlung geordnet nach Stadtbezirken, ohne dass der Besitz eine Rolle spielt -> Volksversammlung  (Stadtteil = tribus) und wählen einen Vertreter, der sie beschützen kann, den Volkstribunen. Dieser heilig und unverletzlich.

                                                                                                        

                                                                               

Kristin