virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

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frühe Hochkulturen in der Ägäis

 

Merkmale einer Hochkultur

  • Schrift
  • politische Organisation
  • Religion mit Tempeln und Priestern
  • Arbeitsteilige Gesellschaft - verschiedene Berufe - Herausbildung der Differenzierung zwischen Landwirtschaft- Handwerk (=Warenherstellung) und Dienstleistungen (Soldaten, Beamte, Priester, Handel)
  • städtische Siedlungen
  • Handel (Märkte, Fernhandel, Buchführung)
  • Handwerk (Ausbildung zum Handwerk, Einsatz von Technik)

Die Minoer auf Kreta (keine Griechen)


rot: Städte der Minoer blau: heutige Städte auf Kreta

  • Palastanlagen ohne symmetrische Ordnung 
    • verwirrende Wirkung - man verläuft sich; für spätere Griechen sind diese Paläste wie ein Labyrinth (= Sage vom Minotaurus)
    • Palastanlage mit riesigen Vorratsräumen (wirtschaftliche Zentren, Vorräte für Notzeiten) Handelszentren (Handel mit Ägypten)
    • Paläste ohne militärische Befestigung (keine Gefahr für Paläste durch Umwohner) s. Karte
    • Anlage der Paläste um einen Innenhof, der kultischen Zwecken diente (Stierspiel)  
      knoss-stierkult.jpg (46004 Byte) knoss-innenhof.jpg (27392 Byte) knoss-wandmalerei.jpg (39358 Byte) knoss-rek.jpg (13005 Byte) knoss-rek2.jpg (43928 Byte) Kalender
      heutige Funde und Rekonstruktion des Palastes von Knossos, Kultur der Minoer
    • weitere Paläste in Malia in Phaistos
  • Untergang der Kultur durch den Vulkanausbruch des Santorin ca. 1450 vC Dieser löst durch den Einbruch des Berges einen Tsunami aus. Diese Welle Zerstört die minoische Flotte. Damit ist Kreta nicht mehr verteidigungsbereit. Invasoren (Stamm der Dorer) dringen ein  und erobern  Kreta. Dies wird Teil der griechischen Welt.
    santorin-f.jpg (44741 Byte) greek-ima26.jpg (96075 Byte) greek-ima22.jpg (146459 Byte)
    Karte des Vulkans Santorin heute nach dem Ausbruch. Die innere Wand des Vulkans. Die minoischen Ausgrabungen auf Santorin. Das untergegangene Atlantis??
  • Grundwissen zur Geschichte der Minoer

Die Kultur der Mykener

  • Lage von Mykene in der Landschaft Argolis

  • Die Kultur der Mykener

    Die Burg von Mykene liegt auf einem Hügel. Sie ist geschützt von dicken Mauern aus riesigen Steinen (die späteren Griechen glaubten nicht, dass Menschen solche Steine bewegen könnten und erzählten, dass  Riesen =Zyklopen diese Mauern gebaut hätten). Um die Burg herum lag eine Stadt, die von Handwerkern besiedelt war. Die Stadt Mykene war von 1600 bis 1200 Zentrum Griechenlands.

    Der sagenhafte König Menelaos, dem ein trojanischer Königssohn Paris die Frau (Helena) entführt hatte führte mit den Helden der Griechen und dem König von Mykene Agamemnon den Trojanischen Krieg. Homer hat diese Sage "die Ilias" aufgeschrieben. In Mykene hat man Gräber mit wertvollen Grabbeigaben ausgegraben. Entdeckt wurde die Stadt von dem Archäologen Heinrich Schliemann, der einen Teil des Schatzes geklaut hat und mit nach Deutschland gebracht hat. Schliemann hat 1871 auch Troja entdeckt und teilweise ausgegraben.
     
    Luftaufnahme, Lageplan der Burg, Eingangstor (=Löwentor), Rekonstruktionszeichnung, die Goldmaske eines Königs (Agamemnon?), die Schachtgräber,

  • Die Burg von Tiryns

    Nicht weit von Mykene lag die Burg von Tiryns, umgeben von riesigen Mauern, damals uneinnehmbar. Die Bauern der Umgebung aus der sehr fruchtbaren Schwemmebene der Argolis konnten sich dorthin bei Gefahr flüchten. Die Burgherren von Tiryns waren dem König von Mykene untertan oder abhängig.
  • Der Trojanische Krieg: kompletter Text:  Sage des griechischen Dichters Homer  Informationen zum Trojanischen Krieg