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Wikis im Unterricht nutzen
Kreatives Schreiben mit Wikis
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Web 2.0
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Das
neue Internet – Vom Konsumieren zum Mitgestalten
Das soll Web 2.0 leisten: Ziele:
- Aus
der Zur-Schau-Stellung von Inhalten, die nur konsumiert werden
können, soll eine Zusammenarbeit der Nutzer zur Erstellung von
Inhalten werden. Gruppen arbeiten zusammen, schaffen eine neue Form
der Öffentlichkeit. Die Meinungsmonopole werden geknackt durch die
Demokratie des Internets. Jeder hat Zugang zu allen Daten! Es gibt
keine Hindernisse durch Kosten und Lizenzgebühren!
- Einzelne
Dienste, keine Paketsoftware; die Software im Netz ist offen; jeder
kann mit dem Bestehenden weiterarbeiten, es weiter entwickeln; das
Neue steht allen zur Verfügung und kann weiter entwickelt werden.
- Damit
hat die Gemeinschaft aller Softwareentwickler und Nutzer die
Kontrolle über einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen
(Quellcodes), deren Wert proportional zur Nutzungshäufigkeit
steigt.
- Vertrauen
in Anwender als Mitentwickler in die Sicherheit und die Garantie,
dass es keine Zweckentfremdung und Missbräuche gibt.
- Nutzung
kollektiver Intelligenz - Bildung von Communities (Wikipedia,
Google-earth, self-html); Die Zusammenarbeit setzt Synergieeffekte
frei, so dass das Ergebnis mehr ist als die bloße Summe der
eingesetzten Arbeiten.
- Erstellung
von Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus;
Verhinderung von Monopolen und Oligopolen im Markt.
Was ist neu im Web 2.0 – wo liegt der Unterschied
Das alte Internet
oder
Web 2.0
Werbung: DoubleClick
oder
Google
AdSense
Fotos: Kodakgallery)
oder
Flickr, Panoramio
und Picasaweb
Softwareangebot:
Vom Verkauf oder
zur Miete: BitTorrent
Musik: mp3.com* oder Napster**
Wissen: Britannica
Online oder Wikipedia
Privatveröffentlichung:
personal websites oder blogging
Veranstaltungen: Terminlisten àoder gemeinsame Terminverwaltung
Inhaltsüberblick: content
management systems oder
wikis
Web
2.0. bietet viele neue Möglichkeiten für die Schule -
die virtuellen Hefte machen diese Möglichkeiten für jede Lehrkraft
nutzbar!
Als Alternative zu den Münchner "Virtuellen Heften" stehen
bei SAN das lo-net, in Dillingen das Bayernmoodle oder in Zukunft
Fronter als Lernplattform zur Verfügung
Lexikon schreiben
– Vokabelheft erstellen – Diskussionsweb – Schatzkiste (gemeinsame
Materialsammlung) – online Fragebögen – gemeinsame Linksammlung
und …….
…… Wikis
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Was ist das?
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Ein
Wiki ist ein offen zugängliches Werkzeug, mit dem man Webseiten
erstellen, die jede Betrachterin und jeder Betrachter sofort verändern
kann. Die Grundidee eines Wikis ist, dass (fast) jeder jede Seite
verbessern und ergänzen und neue Seiten anfügen darf. Auf unseren
Seiten ist der Zugang durch ein Kennwort zu schützen. An dem Projekt
kann nur teilnehmen, werd das Kennwort kennt.
Obwohl dies auf den ersten Blick wie ein Rezept für die absolute
Anarchie klingt, haben sich Websites, die dieses System verwenden, zu
überraschend komplexen und verantwortungsbewussten Gemeinschaften für
Online-Zusammenarbeit und Kommunikation entwickelt. Sicher - irgendwer
kann z.B. eine komplette Seite löschen aber das scheint nicht oft
vorzukommen. Außerdem haben viele Systeme (so auch dieses) Mechanismen,
mit denen zerstörte oder verstümmelte Inhalte wiederhergestellt werden
können. Der
Kernpunkt bei diesem System ist, das Erzeugen und Veröffentlichen von
Online-Inhalten so einfach wie möglich zu machen. Man braucht nur einen
Internetzugang. Mit (fast) jedem Standardbrowser kann die SchülerIn
mitarbeiten und ihre/seine Inhalte in das Klassenwiki stellen. Alle
MitschülerInnen können sofort den Inhalt sehen, korrigieren und
ergänzen. So können in kurzer Zeit komplexe Arbeiten einer größeren
Gruppe entstehen. Das wichtigste Beispiel für die Nutzung des
Wiki-Prinzips ist das Online-Lexikon Wikipedia.
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Wikipedia
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"Wikipedia
ist ein Projekt zur Erstellung einer Enzyklopädie. Es ist gleichzeitig
der Name für im Rahmen dieses Projekts im Aufbau befindliche
Enzyklopädien in zahlreichen Sprachen. Wikipedia verwendet die
Wiki-Technik als Werkzeug für die Zusammenarbeit zwischen Autoren.
Wikis sind Websites, die es jedem Internetnutzer erlauben, ohne weitere
Anmeldung mitzuarbeiten. Jeder kann darin neue Artikel schreiben oder
bestehende verbessern." Mit dieser Aussage beginnen ausführliche Informationen
für Einsteiger, die von der deutschen Wikipedia als PDF online
angeboten werden. Sie sind als Einführung durchaus empfehlenswert.
Die erste
Wikipedia-Fassung auf Englisch entstand im Januar 2001. Inzwischen boomt
das Online-Lexikon. Es gibt bereits über 2 Millionen Artikel in 200
Sprachen. Die zweitgrößte Abteilung ist die deutschsprachige Version.
Am 7. Oktober 2005 feierte man 300.000 deutschsprachige Artikel. Er
informiert uns über die „Gemeine
Binsenjungfer“, eine Libellenart.
Die offene
Kooperation in Wikis, mit Selbstkontrolle ohne verantwortliche
Redaktion, provoziert immer noch viel Skepsis und Zweifel an der
Qualität der Beiträge. Diese ist sicher sehr unterschiedlich, aber die
spontane Möglichkeit zur Korrektur führt zu erstaunlichen
Verbesserungen und Aktualisierungen.
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Voraussetzungen
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Jede
Lehrkraft kann sich ein Wiki einrichten. Man braucht keine Software. Man
braucht nur einen Zugang zum Internet. Deshalb kann man von jedem PC an
einer Schule mit Wikis arbeiten. Alle SchülerInnen mit einem PC mit
Internetanschluss (haben die meisten) können mitmachen. Am Nachmittag
können SchülerInnen ohne Internetanschluss von der Schule aus
mitwirken.
Die Lehrkraft muss sich nur das Wiki einrichten lassen. Dazu geht man
entweder zum Anwenderbetreuer, der die Administrationsrechte für die
virtuellen Hefte der Schule hat oder man wendet sich an Uta Conrad, die
jeder Lehrkraft in München ein virtuelles heft einrichten kann. Alle
Lehrerinnen und Lehrer der Münchner Schulen sind mit ihren
Schülerinnen und Schülern eingeladen, auch den eigenen Unterricht
durch den Einsatz virtueller Hefte zu bereichern. Falls es an Ihrer
Schule schon eine Kollegin oder einen Kollegen gibt, die oder der eine
Administrationskennung für den Virtuellen-Hefte -Server hat, kann sie
oder er Ihnen eine Berechtigung zum Anlegen eigener Hefte einrichten.
Sollte das nicht der Fall sein, füllen Sie bitte das Antragsformular
aus und schicken Sie es per Fax an die Nummer 233-27803. Sie erhalten
die Zugangsdaten dann per Fax. Für weitere Fragen steht Ihnen Katharina
Osswald-Grieger (Tel. 233-28895) zur Verfügung.
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Unterrichtseinsatz
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Mit
einem Wiki kann eine Gruppe gemeinsam ein Thema erarbeiten. Dies kann
ein gemeinsamer Aufsatz sein, eine gemeinsame Erzählung oder
eingemeinsamer Kommentar zu einem besuchten Theaterstück. Am Ende steht
immer ein Gruppenprodukt. Erste versuche einen Klassenroman (eine
längere Abenteuergeschichte) zu schreiben laufen erfolgreich. Das
Besondere dabei sind die Varianten. Aus einer gemeinsamen Einleitung
entwickeln sich verschiedene Fortsetzungen und ganz verschiedene
Geschichten. jeder kann an jeder Stelle seine Geschichte in eine neue
Richtung weiterlaufen lassen. Und jeder kann selbstverständlich an
jedem Ende weiterschreiben. Die hier daran arbeitende Gruppe von
12-jährigen in einem Wahlfach "kreatives Schreiben" ist
begeistert bei der Sache. Diese Verzweigung wird durch die internen
Verlinkungsmöglichkeiten des Wiki-Prinzips ermöglicht.
Auch in den naturwissenschaftlichen Fächern wurden Wikis für
Versuchsbeschreibungen und Lösungsmethoden von Aufgaben bereits
eingesetzt.
Es bieten sich alle Gruppenarbeiten für die Wikimethode an, bei der
zeitlich versetz über einen längeren Zeitraum gemeinsam gearbeitet
wird.
Ein Sonderform des Wikis ist das Klassenlexikon. Dies wird an anderer
Stelle beschrieben.
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didaktischer
Mehrwert
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- kein
Teilnehmer ist in einer privilegierten Position. Alle arbeiten
gleichberechtigt (auch die Lehrkraft) an dem Thema mit. Keiner kann
andere dominieren. Das Gruppenergebnis wird wirklich aus einem
Gruppenprozess entstehen. Für die Lehrkräfte bedeutet das einen
vielleicht problematische Einschränkung ihrer Rechte, was aber
Schülerinnen schon sehr begrüßt haben, weil sie nicht dominiert
werden können.
- In
das Gruppenergebnis werden alle Schülerinnen integriert. Auch
schwächere können stolz auf das Erreichte und Erarbeitete sein.
Keiner, auch die Lehrkraft nicht, hat ihren Beitrag als minderwertig
abtun können.
- Für
das Produkt ist gesamte Gruppe verantwortlich.
- Das
Schreiben und vor allem das Korrigieren andere Beiträge vertieft
das Verständnis. Die TeilnehmerInnen lernen die Probleme der
anderen Gruppenmitglieder kennen.
- Über
das Medium Computer wird eine Motivationssteigerung erreicht.
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Links
Wikis im Internet
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Laufende
Wiki-Projekte
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Hier können Sie mitschreiben, mitgestalten und kreativ werden
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http://www.memory-alpha.org/de/wiki/Kreatives_Schreiben
Wir sind im 24. Jahrhundert an der Sternenflottenakademie – kennen Sie
sicher aus Star Treck – und Sie berichten, was sich getan hat, tut und
tun wird!
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Tagebuchroman zweier
Schülerinnen
·
Literarische Woche – Klassenprojekt
– die Blaue Blume suchen – Wo werde ich meine suchen und finden?
·
Jugendbuch
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Leseempfehlungen auf
Wiki-Basis
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Schulintranet in Form
eines Wikis
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Hilfen
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Selbstlernmaterial
zum Thema Wikis finden Sie hier: http://www.muc.kobis.de/lernwerkstatt/selbstlern/html/virtuelle_hefte/selbstlernmaterial-vihewiki-v2.doc
oder als Anlage zu dieser Materialsammlung
Das PI kann für Sie und Ihre KollegInnen an der Schule eine
Kurzfortbildung (ca. 60 min) organisieren. Bitte bei Frau Nossek 233
25444 anfragen.
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