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Praktischer Umgang mit dem Problem Plagiate
erkennen und vermeiden
von Guttenberg kommt hier nicht vor! |
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Der Mogelei auf die Spur kommen
Der Schüler erhält einen Arbeitsauftrag. Er wird
als erstes Informationen im Internet suchen und auf eine Vielzahl von
fertigen Referaten stoßen. Er kopiert das Referat und gibt es ab, hält
es (Vielleicht hat er es vorher „sogar“ ein wenig umgearbeitet). Dieser
Schüler hat wenig oder gar nichts gelernt und nur Material kopiert.
Durch genaueres Nachfragen nach dem Referat ist es möglich, den Mogler
als solchen zu „outen“. Alle Fachtermini müssen gekonnt werden. Zum
Referat müssen alle Quellen, die benutzt wurden, angegeben werden, und
die Lehrkraft sollte diese mit der Klasse in Stichproben nachprüfen. Zum
Beispiel müssen alle im Referat genannten Orte auf einer Karte gezeigt
werden können! Diese "Arbeitstechnik" des "Copy and Paste" ist wirklich in.
Man kann sie
sogar durch ein Programm vollautomatisch durchführen lassen. Die
Software
SCIgen ("An Automatic Computer Science Paper Generator") durchsucht das Internet nach wissenschaftlichen
Veröffentlichungen zu einem Thema und produziert aus Zitaten, gefundenen
Statistiken und Bildern eine neue Arbeit mit Fußnoten,
Literaturverweisen und Bibliographie. Dass das Plagiat-Programm
erfolgreich ist, zeigt der Fall "Dr. Herbert Schlangemann", über den bei
heise.de berichtet wird. Studenten haben im Namen des erfundenen
Wissenschaftlers eine vollautomatische Arbeit als Zusammenschrift
des Internets erstellt. Der "Autor" wurde nach China ins Reich der
Plagiate auf ein wissenschaftliches Symposium eingeladen.
heise online - 26.12.08 - Dr. Herbert Schlangemann - oder die Geschichte
eines pseudowissenschaftlichen Nonsens-Papiers Unsere Welt ist so
voll mit Kopien, dass manch ein Schüler den Kopf schüttelt, wenn die
Lahrkraft an seiner Kopiertechnik etwas Grundsätzliches auszusetzen hat.
So kopiert man im großen Stil - "warum darf
ich armer Schüler das Referat über über die Gelehrtentragödie in Faust,
die ich gefunden habe und die ausdrücklich als sehr gut bewertet war,
nicht kopieren?"
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Industrieplagiate aus China: Zonda |
versus
MAN
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Dornbracht versus China
Wie darauf reagieren??
1. Erkennen und beweisen
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Tipp |
Achten Sie auf Symptome,
die den Verdacht auf Kopie verstärken. Wenn sich mitten in einer Arbeit
der Stil ändert oder dieser der Schülerin/dem Schüler überhaupt nicht
entspricht, ist dies ein Hinweis. Ungewöhnliche Wörter, seltene
Substantive oder sich regelmäßig wiederholende Rechtschreibfehler (z. B.
bei Namen) können auch auffallen.
Wenn gelegentlich Passagen einer Arbeit in alter Rechtschreibung
verfasst sind, typographische Merkmale wechseln (Schriften,
Zeilenabstände ...), sind dies Spuren. Der Wechsel zwischen neuer und
alter Rechtschreibung fällt dem kopierenden Schüler nicht auf, aber
Ihnen! Die Verwendung des Konjunktivs
beim Zitieren ist meist ein Hinweis auf eine Fremdleistung. Wie viele
Ihrer SchülerInnen verwenden den Konjunktiv richtig? Dies gilt auch für
den Genitiv, der ist dem Dativ sein Feind! |
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Tipp
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Bei schriftlicher Abgabe
geben Sie verdächtige Passagen (max. 5 - 6 Worte) in Anführungszeichen
in das Suchfeld einer oder mehrerer Suchmaschinen ein - (google ist
momentan - 2008 - die beste). Neu (2009) hat die Suchmaschine "Bing"
eröffnet, die zu sehr guten Ergebnissen führt. Oft erscheint dann das
Original der "Schülerarbeit". Wählen Sie mehrere markante Ausdrücke aus
dem Text – im Suchfeld durch Leerzeichen getrennt – und nutzen Sie die
Fähigkeit der Suchmaschine Begriffe gemeinsam zu suchen.
Oft werden von den Schülern mit den Texten gleich die Bilder mitkopiert.
Die Bildersuche von Google führt zu den Originalseiten, in die das Bild
eingebettet war. Unsere Schülerinnen suchen nur auf der ersten
Google-Treffer-Seite. Sind die Bilder im Stil alle gleich eingebunden?
Oder gibt es Layoutunterschiede? |
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Tipp |
Wie werden die
Fachtermini geschrieben? Fällt die Schreibung von Eigennamen aus der
Norm? Sind hier zum Beispiel Buchstabendreher enthalten und wurde die
Seite kopiert, ist dieser Dreher nicht korrigiert worden, da Eigennamen
in der Rechtschreibkontrolle nicht auffallen. Werden Begriffe verwendet,
die nur selten vorkommen, haben wir die Möglichkeit zu einer
Internetrecherche. Man landet genau aus den Seiten, die kopiert wurden.
Wechselt die Schreibung eines Fachausdrucks oder eines Eigennamens
innerhalb der Arbeit, ist kopiert wahrscheinlich worden.
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Tipp
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Nehmen Sie sich einmal
die Zeit für einen Besuch der gängigsten Internetseiten mit Angeboten
für Schülerinnen und Schüler. Testen Sie doch ihre Lieblingsthemen
einmal selbst, zum Beispiel mit einer Referatesuchmaschine. Achten Sie
hierbei aber immer auf verdächtige Aufforderungen, etwa über die
Tastatur mit „ok“ etwas zu bestätigen. Sie haben sonst blitzschnell
einen so genannten Dialer installiert. Ein Dialer ist ein Programm, das
Ihren Internetzugang übernimmt und erheblich verteuern kann. Oder Sie
haben ein Abonnement auf wertlose Inhalte abgeschlossen. Abzocker gibt
es im Internet viele. Sehen Sie
hierzu unseren redaktionellen Beitrag zu Sicherheit im Internet.
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Tipp |
Sie sind mit Ihren
Recherchebegriffen auf die Seite X gestoßen. Diese umfasst einige
Schreibmaschinenseiten als Text. Auf dieser Seite können Sie mit strg+F
nach den Begriffen suchen. Oder rufen Sie die Seite bei Google aus dem
"Cache" auf, dann sind die Suchbegriffe bereits markiert. Verwenden Sie
den Boolschen Operator "near" für die Suche bei mehreren Begriffen, weil
Ihre Schüler bestimmt nicht eine lange Arbeit lesen, wenn sie sich Zeit
sparen wollen. |
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Tipp |
Kontrollieren Sie nicht
nur die Papierversion der Arbeit. Lassen Sie sich eine digitale
Fassung geben. In dieser kontrollieren Sie die Texteigenschaften.
Texte, die aus dem Internet kopiert wurden, erkennt man am
Zusatz (Web) bei der Schrifttype. In diesem Abschnitt werden Sie
bei der Suche nach "Zitaten" sicher fündig. Kontrollieren
Sie die Formatvorlage. Auf Papier sehen Sie nur die Buchstabengröße,
am Rechner sehen Sie auch, wenn eine Formatvorlage - wenn aus
verschiedenen Quellen kopiert wurde, eben mehrere - verwendet wurde.
Hier unterscheiden sich dann Eigenprodukte vom Kopierten. Einmal
heißt es "Überschrift 3", dann wieder "normal"
und Buchstabengröße "14". Am Papier sieht beides gleich
aus. Im Textverarbeitungsprogramm sehen Sie Unterschiede. |
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Der Beweis
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Tipp |
Die gefundene
Textpassage kopieren - am besten in zwei Spalten - und Original und
Abschrift nebeneinander. Ihre SchülerInnen sind beeindruckt, "wie die
Wissenschaftler bei ihnen abgeschrieben haben". Geht es um
juristisch saubere Beweise, muss die Internetseite mit der URL (in der
Kopfzeile unter Druckereinstellungen) ausgedruckt werden. Wie der Beweis
als erbracht gilt und welche Konsequenzen das Plagiat hat, sollte die
Schule gemeinsam klären. Wird die Note herabgesetzt, auf 6 festgelegt,
erfolgt zusätzlich eine Strafe? Universitäten verlangen z.T. eidesstattliche
Erklärungen wie bei einer Facharbeit. Damit ist das Plagiat auch
strafrechtlich problematisch!! Die SchülerInnen sollten über die Folgen
vorher schriftlich informiert sein!
Viadrina Franfurt/Oder
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Tipp |
Die automatisierte
Plagiatsrecherche. Es gibt Software, die Ihnen die Suche nach den
Vorlagen abnimmt. Sie geben die Datei (die gesamte Arbeit ein). Die
Software erstellt ein Gutachten mit den Verweisen, wo im Internet was
abgeschrieben oder sinngemäß übernommen wurde, woher die Fachbegriffe
stammen, woher die Bilder u.s.w.
- Docol©c-
Prüfauftrag ohne Installation auf Rechner - webbasiert
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Ephorus (enthalten in Fronter) Durch die neue Software von
Ephorus haben Lehrkräfte die Möglichkeit, Plagiate in den
wissenschaftlichen Arbeiten ihrer SchülerInnen aufzudecken.
http://wwwfronter.info/de/productsmenu/Plus_Packs/Plagiatskontrolle/080606_Plagiatskontrolle.pdf
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Plagiarism-Finder - Software findet Plagiate von Schülern und
Studenten ab 98€ Eine stichprobenhafte Überprüfung eines Referats
mit 35 Seiten (20.000 Wörter, 125.000 Zeichen) dauert laut Hersteller
rund zwei Minuten bei Verwendung eines DSL-Zugangs. Eine normale
Überprüfung benötigt sechs Minuten und ein sehr ausführlicher Check 40
Minuten. Je nach gewählter Einstellung bewältigt das Programm somit
rund 20 Seiten pro Minute.
- turnitin wird an der Uni Salzburg verwendet
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Bildungsserver Hessen - Ephorus Bericht und Test des
Bildungsservers Hessen: zu Ephorus: Danach kommt das niederländische
System Ephorus auf die höchste Trefferquote und erreichte im Test 40
von 60 möglichen Punkten; als einziges der 14 Systeme erhielt es die
Note Gut.
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Plagiat 2.0 Was taugen die Anti-Abschreiber-Programme - SPIEGEL ONLINE
- Nachrichten
Testbeispiel mit PlagAware

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Wo wird kopiert?
Eigentlich sind im Internet alle Texte
"vogelfrei". Die SchülerInnen kopieren, was das Zeug hält. Am
einfachsten werden die "Referateseiten" empfunden. Hier gibt es fertige
Arbeiten, die Note, mit der die Arbeit bewertet wurde, steht dabei. Man
muss nur noch markieren, kopieren und einfügen. Manche SchülerInnen
vergessen sogar, den Namen auf der Arbeit zu ändern! |
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Tipp |
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Hausarbeiten.de das Wissensarchiv im Internet. Hausarbeiten,
Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Referate, Seminararbeiten ca.
90000 Arbeiten
Material zu allen Fächern ab dem Level Gymnasium.
Ca. 20% der Arbeiten sind kostenlos eingestellt, der Rest kostet
zwischen 2 und 20€. z.B. sind 8 Arbeiten mit dem Titelbestandteil
"Friedrich der Große" gelistet, die Hälfte davon zum zum "Alten
Fritz". Eine Arbeit kostenlos, drei Arbeiten je ca. 5 €. Giben unsere
SchülerInnen 5€ aus? Müssen wir ihnen dann hinterher surfen!? Bevor
Sie das Thema stellen, haben Sie sch selbstverständlich informiert,
was auf den "guten" Referateseiten veröffentlicht ist!
- Fundus.org
ca. 20000 Arbeiten
Alle Arbeiten kostenlos, aber größtenteils ohne Bewertung. Zu
Friedrich dem Gr0ßen findet man unter Friedrich II 5 Arbeiten, nur
eine zum Thema!
-
Pausenhof.de
ca. 8000 Arbeiten
typische Seite im Communitystil, mit Chat,
Werbeangeboten, Abzocke, unübersichtlich. Kostenlose Anmeldung
zwingend erforderlich, wenige Inhalte meist am Level einer
Sekundarstufe I.
- Young.de - Die
Jugend-Community - Referate, Hausaufgaben, alles für die Schule!
ca. 8000 Arbeiten
Mehr Cpmmunity als Referateplattform. Kostenlose Anmeldung notwendig.
Sekundarstufe I und II.
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Hausaufgaben und Referate, Facharbeiten, Biographien, Klausuraufgaben
und vieles mehr... bei schoolunity.de
kostenpflichtig ohne vorher Einsicht in den Text zu erhalten. Rechnung
wird mit Handy gestellt.
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Referate,
Hausarbeiten auf referate.de
Fachspezifische Gliederung, keine Suche, Arbeiten
mit geringer Qualität in der Mehrzahl
Die Angebote findet man direkt in einschlägigen
Foren oder über Google. Es erscheint im Moment viel, ist aber qualitativ
begrenzt. Mit der Suche in Hausaufgaben.de hat man eigentlich 90% aller
Arbeiten gefunden. Der Rest sind Dubletten oder Unsinn. Die
SchülerInnen such oft nicht selbst, sondern stellen ihr Referat in einem
Forum (geschichte-wissen.de) offen zur Diskussion. Die Community wird
schon helfen. So erhält der Frager meist ein paar Links und einen
Gliederungsvorschlag. In Geschichte tummelt sich in diesen Foren
überproportional der rechte bis braune Bodensatz.
2. Das Kopieren vermeiden
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Das Kopieren bereits mit dem Arbeitsauftrag
einschränken
Wir wollen den Schülerinnen und Schüler nicht die
Nutzung des Internets abgewöhnen. Aber sie sollen lernen, dass „Copy &
Paste“ keine neue Lernform ist und dass dabei kein gesichertes Wissen
entsteht. Sie müssen auch lernen, dass ihr mangelndes
Unrechtsbewusstsein kein jugendliches Kavaliersdelikt ist, sondern die
Verletzung von Urheberrechten.
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Tipp
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Sprechen Sie schon vor
dem Beginn des selbstständigen Arbeitens Ihrer Schülerinnen und Schüler
das Problem an: Wo beginnt der Betrugsversuch und welche Konsequenzen
hat er. |
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Tipp
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Formulieren Sie Aufgaben
und Arbeitsanweisungen kreativ und außergewöhnlich, so dass es schwierig
wird, entsprechende Antworten aus dem Internet zu kopieren. Der Schüler,
die Schülerin finden viele Texte zur "Boston Tea Party", zum Leben
Galileis, zum Lebenszyklus eines Insekts und und und ... . Lassen Sie
diese Inhalte aus einer ungewöhnlichen Perspektive berichten! Lassen Sie
fiktive Augenzeugen der Geschichte oder der Literatur zu Wort kommen.
Soll doch der Maikäfer selbst berichten, was er in welchem Stadium
erlebt. Lassen Sie den Vertrag von ..... durch ein Interview erklären.
Fakten und Zusammenhänge können in Form von Korrespondentenberichten
gekleidet sein und die besonderen Leistungen einer Berühmtheit sogar in
Liebesbriefen ausgedrückt werden. Unsere Schülerinnen und Schüler werden
trotzdem das Internet benutzen, aber sie werden den Text, den sie
finden, durcharbeiten müssen, um ihm die geforderte Form oder
Perspektive zu geben. Sie haben alles erreicht, was das Lernen und
Verstehen ausmacht. Wenn Sie eine animierte PowerPoint-Präsentation
einfordern, ist die Chance zum Kopieren gering. Wenn Sie gar eine
Zeitungsseite mit verschiedenen Textsorten zu einem Ereignis, zu einer
Textinterpretation fordern, ist das Kopieren unmöglich.
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Den Schülern Qualitätsbewusstsein beibringen
Oftmals werden schlechte Texte und Quellen
ungeprüft übernommen. Schülerinnen und Schüler erkennen nicht, wollen
nicht oder können nicht erkennen, was warum gut oder schlecht ist.
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Tipp
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Vermitteln Sie Ihren
Schülerinnen und Schüler in einem Methodentraining das nötige Rüstzeug
zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Quellenevaluation. Jeder
gefundene und verwendete Text muss mit Hilfe eines Lexikons auf Fehler
überprüft werden. In der Oberstufe ist eine politische
Tendenzüberprüfung von Textaussagen möglich. Sensibilisieren Sie Ihre
Schülerinnen und Schüler für problematische Inhalte.
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Hinführung zum wissenschaftlichen Arbeiten
Das wissenschaftliche Arbeiten besteht nicht im
ständigen Erfinden und Entdecken neuer Inhalte, sondern weitgehend im
Weiterverarbeiten und Verknüpfen vorhandener Informationen. Die eigene
Arbeit der Schülerinnen und Schüler baut auf den Ergebnissen von
Recherchen auf. Es gehört zu den Grundprinzipien beim Arbeiten, dass
„fremde Federn“ kenntlich gemacht und damit von den eigenen Ausführungen
deutlich unterscheidbar sein müssen. Es ist unsere Aufgabe, den
Schülerinnen und Schülern Wege zu zeigen, wie sie den Spagat zwischen
selbst schreiben und abschreiben bewältigen. Wir müssen sie zu ehrlichem
wissenschaftlichen Arbeiten hinführen. Vor allem müssen wir ihnen den
Unterschied klar machen zwischen Faktenwissen, das nicht als Zitat
kenntlich gemacht sein muss und subjektiven Äußerungen, die Personen
zugeordnet werden können.
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Tipp
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Üben Sie frühzeitig die
Regeln für korrektes Zitieren und Bibliographieren. Auch wenn nicht
wörtlich zitiert wird, müssen d verwendete Vorlagen angeben werden.
Verlangen Sie bei jedem Referat, jedem Arbeitsergebnis die Angabe von
Quellen. Wird das Internet benutzt, müssen diese Quellen besonders genau
benannt werden. |
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Wo wird nicht abgeschrieben und kopiert?
Die Schule ist nur das Symptom eines
gesellschaftlichen Phänomens |
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Dieses Beispiel
wurde auch geklaut! Auf dieser Seite:
Plagiat.ch - fremde federn rupfen -
Plagiate, Fälschungen, Kopien
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Links
Teach Sam:
Plagiate und
Maßnahmen gegen Plagiate
Prof. Dr. Debora Weber-Wulff Aufdeckung von Plagiat Kurs
zum Aufdecken von Plagiaten:
Fremde Federn Finden
Plagiate - Linksammlung der Uni Bielefeld
UNI Klagenfurt
Zum Thema Plagiat
Kantonsschule Zürich:
Plagiate
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