| 1 Atrium mit Säulenfenster mit
Meerblick |
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| 2 Tablinum |
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| 3 Peristyl |
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Blick über das Peristyl zur Landseite |
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| 4 großer Raum mit Säulenfenster zur
Landseite/Garten |
Blick auf diesen landseitigen Raum |
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| 5 Hauswirtschaftsrüme rund um einen
Innenhof mit Eingang zum Keller |
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| 6 Räume für Sklaven |
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| 7 Vorratsräume |
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| 8 Toilettenanlage mit
Wasserspülung |
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| 9 Küche |
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| 10 Speisekammer |
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Dieser Raum hatte eine Heizung
unter dem Boden. Hier wurde von außen geheizt, heiße Luft unter den Boden
geleitet, der dadurch erwärmt wurde. Diese römische Heizung nennt man
Hypochaust |
| 11 Baderäume/Thermenanlage |
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| 12 kleines privates Atrium |
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| 13 Schlafraum mit Fresken |
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absolut realistische
Detaildarstellungen der Natur |
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| 14 Schlafraum mit Fresken |
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| 15 gedeckte
Verbindungsgänge/Wandelgänge mit Blick in einen Garten |
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| 16 Durchgangshalle |
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| 17 Terrasse |
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| 18 Empfangsräume |
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| 19 3 Musikantenräume (hier
waren während der Empfänge Musikanten hinter Fenster mit Gardinen
untergebracht = Stereoanlage) ohne Eingänge - winzige Räume konnten nur
über die Fenster betreten werden. |
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| 20 Festsaal |
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21 Schwimmbad
Pool mit überolympischen Dimensionen |
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ob Meer- oder Süßwasser ist
nicht klar? Es gibt zwar eine Süßwasserzuleitung. Diese war aber zum
Füllen dieses Beckens unterdimensioniert. Andererseits ist bis heute keine
Meerwasserleitung mit Pumpanlage ausgegraben. |
| 22 Gärten |
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| 23 Festraum mit Apsis -
Speisesaal bei Empfängen |
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| 24 privater Speisraum |
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mit
Kunstlicht - heutige Farbwirkung |
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ohne Kunstlicht - Farbwirkung der Antike |
| 25 exklusiver mit Fresken geschmückter
Wohnraum für schlechte Tage mit einer Heizung im Boden |
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Dieser Raum war durch Holztüren gegen
die Meerseite zu schließen. Diese sind im Abdruck bis heute erhalten.
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| Die Schicht mir der die Villa Oplontis
zugedeckt wurde war fast 8 Meter dick. Hier sieht man die Zusammensetzung.
Meist kleine Steinchen (so genannte Lapilli), dazwischen wieder
Sandschichten und wenige größere Basaltsteine, so genannte Lavabomben. Auf
dieser Schicht wurde nach der Katastrophe wieder Ackerbau betrieben, die
Gebäude darunter konnten nicht lokalisiert werden und wurden dann
vergessen. Bis zum Bau modernen Hochhäuser in den 70er Jahren. |
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Hier sieht man rechts die Steinchen,
die die Villa verschüttet haben. Im Vordergrund der Garten. Dann die Villa
mit dem privaten Trakt. Im Hintergrund steht das Hochhaus. |
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Beim Bau dieser Häuser hat
man beim Ausschachten der Keller die Reste der Villa Oplontis gefunden. Erst
seit 1982 ist die Villa überhaupt wieder entdeckt und erst seit kurzem
kann man die Ausgrabungen besuchen! |
| - die Räume zum Meer
waren kleine Schlafräume für Gäste - Räume innerhalb der Anlage ohne
Ziffern sind in ihrer Funktion ungeklärt. Da die Möbel nach der
Restaurierung noch fehlten, kann man nur schwer den Zimmern eine Funktion
zuordnen. Die angegebenen Funktionen richten sich nach der traditionellen
Aufteilung römischer Villen. Der größte Luxus der Villa bestand in der
kompletten räumlichen Trennung von privatem und öffentlichem Bereich mit
komplett doppelter Infrastruktur. Daneben war der Servicebereich der
Sklaven dazwischen für beide Bereiche da. Auch die Lage zum Meer mit einem
Atrium mit Meerblick und den privaten Räumen zum Meer zeugt von Luxus.
Diese Zimmer waren durch große Fenster, geschützt durch mehrteilige
Fensterläden besonders angenehm klimatisiert. So war diese Villa ein
Rückzugsort von der Hitze des sommerlichen Roms ans Meer. Durch den Pool
und die Gartenanlage war die Landvilla trotzdem repräsentativ für eine
Kaiserin mit Begleitung. Die Sklaven vor Ort dagegen waren ganzjährig dort
und "warteten nur auf die Befehle der Herrin". Das nicht weit
entfernet Pompeji sorgte dabei mit Theater und Arena für genug Abwechslung
der Dame. Für ihre Empfänge (nach der Größe des Saals zu schließen) für
bis zu 200 Personen standen zwei Räume mit Fenstern auf zwei Seiten (ohne
sonstigen Zugang und Tür) zur Unterhaltung zur Verfügung. Dort waren ohne
Eingang während des Festes Musikersklaven untergebracht. Bevor die
Kaiserin dort einziehen konnte, beschädigte und verschüttete der Ausbruch
diese Villa, die den Stand der Technik widerspiegelt. Modernen ging es
damals nicht. |