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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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Frauen- und Familienpolitik der DDR |
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- Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund - Berufstätigkeit der Frauen normal - Kinder in staatlichen Betreuungseinrichtungen - „Gleichstellungspolitik“ von Mann und Frau o Auswirkungen auf die Situation von Frauen im Erwerbssektor o auf die Lebenssituation innerhalb der Familien - Gleichstellung der Frau und deren Eingliederung in den Erwerbssektor = offizielles Ziel der Gesellschaftspolitik - Emanzipation war weltanschaulich, volkswirtschaftlich und bevölkerungspolitisch begründet o Weltanschaulich: Idealen der Arbeiterbewegung als Lösung der „Frauenfrage“ § Frauenfrage = Teil der sozialen Frage, da heutige soziale Ungerechtigkeiten zum Teil noch immer auf geschlechtliche Ungleichbehandlungen zurückzuführen sind o Wirtschaftliche Lage machte die Berufstätigkeit der Frauen notwendig § Flucht- und Abwanderungsbewegung stoppen § Produktionssteigerung - Gleichstellung der Geschlechter ausschließlich durch deren Berufstätigkeit zu erreichen - Frauen erlangen soziale und wirtschaftliche Unabhängigkeit, werden gesellschaftlich integriert - Geschlechterunterschiede Erbe des Kapitalismus o Auflösung durch die herrschende Arbeiterklasse im Sozialismus - Einführung des Demokratischen Frauenbunds Deutschlands (DFD): regierungstreue Massenorganisation für Frauen in der DDR - Wegen Mangel an männlciuhen Arbeitskräften in der Nachkriegszeit, Öffnung fast aller Berufszweige für Frauen - gleiche Bezahlung der Geschlechter für gleiche Arbeit o Artikel 18 „... Mann und Frau ... haben bei gleicher Arbeit das Recht auf gleichen Lohn. Die Frau genießt besonderen Schutz im Arbeitsverhältnis. Durch Gesetz der Republik werden Einrichtungen geschaffen, die es gewährleisten, daß die Frau ihre Aufgabe als Bürgerin und Schaffende mit ihren Pflichten als Frau und Mutter vereinbaren kann ... .“ - Frauenqualifizierungsmaßnahmen - Schaffung von Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortplätzen - soziale Vergünstigungen für Mütter - Familie angewiesen, dass beide Partner berufstätig sind - „Pflicht zur Arbeit“ o „Gesellschaftlich nützliche Tätigkeit ist eine ehrenvolle Pflicht für jeden arbeitsfähigen Bürger. Das Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit.“ - Betreuung von mindestens 3 minderjährigen Kindern zu Hause war einer beruflichen Tätigkeit gleichgestellt (sonst nur 1 Jahr Erziehungsurlaub) Internationaler Frauentag - Entstehung während des 1. Weltkriegs im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen - Wahl des 8. März, weil an diesem Tag 1917 die Arbeiter- und Soldatenfrauen der armen Stadtviertel in Sankt Petersburg streikten - Erstmals ausgerufen am 8.3.1911
Clara Josephine Zetkin, geb. Eißner (* 5. Juli 1857 in Wiederau; † 20. Juni 1933 in Archangelskoje bei Moskau), war eine sozialistische deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin. Sie war bis 1917 aktiv in der SPD und in dieser Partei eine markante Vertreterin der revolutionär-marxistischen Fraktion. 1917 schloss sie sich der SPD-Abspaltung USPD an. In der USPD gehörte sie zum linken Flügel bzw. zur Spartakusgruppe (1918 umbenannt in Spartakusbund). Danach war sie ein einflussreiches Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Während der Weimarer Republik war sie von 1920 bis 1933 Reichstagsabgeordnete[1] für die KPD und 1932 Alterspräsidentin des Parlaments. Auf übernationaler Ebene gehörte Zetkin als Beteiligte am Internationalen Arbeiterkongress von 1889 in Paris zu den Gründern der Zweiten Internationale der sozialistischen Arbeiterbewegung. In der Arbeit für die Internationale gilt sie als prägende Initiatorin des Internationalen Frauentags. Als Angehörige der Zentrale, später des Zentralkomitees der KPD war sie von 1921 bis 1933 Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale (EKKI), wo sie in ihren späten Jahren zur Minderheit der Kritiker der letztlich von Stalin vorgegebenen Sozialfaschismusthese gehörte. Referat Sebastian |