Die DDR gegen den Imperialismus

 

Unter Imperialismus (von lat. imperare „herrschen“; imperium „Weltreich“) versteht man das Bestreben eines Staates, die Herrschaft oder die Kontrolle über andere Länder oder Völker zu erlangen. Dies kann über politische, ökonomische oder kulturelle Einflussnahme und Unterwerfung erreicht werden.

Bekannt ist der Begriff vor allem im Zusammenhang mit der europäischen imperialistischen Expansionspolitik (1870-1914).

Nach Lenin ist der Imperialismus die letzte Entwicklungsstufe des Kapitalismus.

Nach dem 2. Weltkrieg sieht man den Sozialismus und seine Vertreter (u.a. die DDR) von kapitalistisch - imperialistischen Mächten umstellt.

Auf dem ersten Plakat sieht man unten rechts auf einer Art Landkarte die DDR. Von links bzw. von westen her versucht ein Mann, der Adenauer darstellen soll, mit krallenartigen Fingern (die denen des Teufels ähneln), nach der DDR zu greifen. Hinter ihm ist noch ein anderer Mann, der ein $-Zeichen auf der Mütze hat, zu sehen. Dieser ist wahrscheinlich Eisenhower, der die USA repräsentiert.

Aus Richtung der DDR wird Adenauer jedoch ein Hammer in den Farben der Deutschlandfahne schwarz, rot und gelb/gold mit Wucht auf die Hand geschlagen.

Die Bildunterschrift des Plakats lautet „Unsere Antwort!“. 

Mit diesem Plakat will die DDR ihrer Bevölkerung deutlich machen, dass sie sich gegen die Versuche der Westmächte und der BRD die Herrschaft über die DDR zu erringen erfolgreich wehren wird.

In Wirklichkeit hat die DDR permanente Angst vor dem Westen und versucht sich zu wehren und zu verteidigen, obwohl dies vielleicht gar nicht nötig wäre. Diese Angst führte unter anderem auch zum Bau der Mauer, als eine Art „Schutz vor dem Westen“.


Auf dem nächsten Plakat sieht man sich reichende Hände vor einen schwarzen Hintergrund. In der Mitte über ihnen befindet sich ein roter Stern und über diesem die Überschrift „Antiimperialistische Solidarität“.

Das Plakat soll zeigen, dass die DDR sich Freunde und Verbündete sucht, die sich gegenseitig beim Kampf gegen den Imperialismus helfen/ unterstützen.

So sicherte sich die DDR zum Beispiel die Unterstützung von Kuba und vielen anderen Ländern. Diese bekamen Geld und andere Hilfen von der DDR, mussten aber alles zurückzahlen und schicken so beispielsweise als Bezahlung kostenlose Arbeiter in die DDR.

 

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Dieses Thema wird auch im rechten Plakat aufgegriffen, wobei der Schwerpunkt etwas anders liegt.

Auf ihm ist zu sehen wie einige schwarze Männer vielen Bibeln zur Administration Office von Großbritannien in Kenia bringen.

 Es zeigt wie sich die Einwohner Kenias gegen die Einmischung Großbritanniens wehren bzw. diese ablehnen indem sie die Bibeln, die sie vom Westen bekommen haben und überhaupt nicht brauchen zurückgeben.

Dabei werden sie wahrscheinlich von ihrem Bündnispartner DDR unterstützt. Die DDR will so zeigen, dass sie auch andere Länder im Kampf gegen den Imperialismus des Westens unterstützt. Damit ist die Unterstützung der antikolonialen Befreiungsbewegungen in Afrika Teil des Kampfes der SED und des Sozialismus gegen den imperialistischen Feind. Man unterstütz die MPLA in Angola, die Frelimo in Mozambique, die sozialische Untergrundbewegung in Guinea-Bissau, den Vietcong, die Tupamaros in Uruguay, Fidel Castro u.a.