virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

vor 3000 3000 - 800 800v. - 500n. 500 - 1500 1400 - 1789 1789-1848 1815-1914 1890-1914 1914-1918 1918-1939 1939-1945 1945 - 1990 seit 1990
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Die Geschichte der DDR

Der Alltag der DDR im Spiegel von Plakaten - Ein Projekt des Gk G 2009

Wirtschaftspolitik Plan DDR-Selbstverständnis Sport - Jochen?? Mauerbau Massenorganisationen Glossar
Völkerfreundschaft Antiimperialismus Rolle UdSSR Frauen in der DDR Werbung Parteitage SED
Alltag Betriebskampfgruppen Stasi Abkürzungen Arbeitsaufträge Projektbeschreibung Links zum Thema
Führungspersonen und ein Kult

Unter Stalin und Hitler wurde der gesamte Staat auf eine Person ausgerichtet.  Alle hatten diese eine zu verehren. Dieser charismatische Führer wurde zum Übervater der Gemeinschaft. Er war in der Presse und in den Wochenschauen ständig präsent. Sein Bild war allgegenwärtig. Der Führer war die letzte Entscheidungsinstanz für alle Fragen. In der DDR wurde Ulbricht, ab 1974 dann Honecker ähnlich herausgestellt. Sein Leben wurde zum Vorbild, seine Leistungen besonders hervorgehoben. Bildbände über Ulbricht und Honecker waren die Ehrengaben bei Jubiläen. Selbst unwichtigste Detail aus dem Leben wurden stilisiert zu großen politischen Akten. Den Reden von Ulbricht und Honecker wurde historische Größe hineininterpretiert.

Wilhelm Pieck KPD Otto Grotewohl SPD
Zwangsvereinigt 1946 zur SED, damit die KPD die Mehrheit bekommt.

 
Stalin - Vorbild beim Personenkult

Parteichef der SED 
Walter Ulbricht 1950 - 1971 (abgesetzt)

Ulbricht mit afrikanischem Staatsmann, mit Pionieren und als Führer in Leninpose
  
Parteichef: Erich Honecker 1974 bis 1989
Wirtschaftspolitik

Überblick

  
Mangelwirtschaft
Vor allem bei den Agrarerzeugnissen bestand Mangel. Frisches Obst und Gemüse gab es nur während der Saison. Importierte Agrarprodukte mussten von der DDR mit Devisen bezahlt werden und waren dementsprechend selten. Was aus den "sozialistischen Bruderländern" eingekauft werden konnte, war in der DDR am Markt in den Konsumläden. So gab es Zucker und Rum aus Kuba, aber es fehlte an Kakao, Tee und Südfrüchten. Es gab bulgarischen und ungarischen Wein, aber aus dem kapitalistischen Ausland wurde nichts eingeführt. Da die Devisen nur für Rohstoffe verwendet werden sollten, die durch Veredelung der Ware wieder verkauft, evtl. sogar in den Westen exportiert werden konnten um Devisen zu beschaffen, fehlte es an vielen Produkten. Die DDR förderte deshalb die heimische Produktion, erlaubte sogar private Bewirtschaftung von Boden in Heimgärten und in LPGs zur Verbesserung der Versorgung der Menschen. Die privaten Produzenten wurden aufgefordert, die Waren zu verkaufen um so das gesamte Warenangebot zu verbessern.
Planwirtschaft

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Rechte: MDR/Pressestelle

Kaffeekrise und "Erichs Krönung“

Die DDR lebte über ihre Verhältnisse und konnte die versprochenen Leistungen nur noch unter rücksichtsloser Verschwendung ihrer Ressourcen aufbringen. Wenn überhaupt. 1977 führten innere und äußere Faktoren zu einer beispielhaften Versorgungskrise, der so genannten "Kaffeekrise". Die stark gestiegenen Weltmarktpreise für Rohkaffee ließen die nötige Menge an Devisen, die zur Deckung des Inlandsbedarfs von ca. 50.000 Tonnen jährlich benötigt wurden, von ca. 150 Millionen Valutamark auf über 650 Millionen Valutamark steigen. Das war nicht mehr zu finanzieren.

Die Experten schlugen vor: Einstellung der Kaffeeproduktion bis auf einen Mischkaffee aus 50% Röstkaffee und 50% Ersatzstoffen, Verdopplung des Kaffeepreises. Dabei wurde zynisch darauf hingewiesen, dass die grenzüberschreitenden privaten Warenlieferungen aus der Bundesrepublik Deutschland zur Versorgung mit Kaffee beitragen würden (wie dies auch für die Versorgung mit Textilien in ganz erheblichem Umfang zu allen Zeiten der Fall war). Es hagelte erneut Eingaben, es kam zu Protesten. Die Bürger lehnten "Erichs Krönung", wie das Gemisch bald darauf genannt wurde, entschieden ab. Nur der schnelle Einkauf von Rohkaffee in Staaten der Dritten Welt konnte die Lage wieder stabilisieren, aber auch hierfür mussten erhebliche Beträge in Devisen bezahlt werden. zitiert aus mdr

Massenorganisationen
Teil der SED zur Mobilisierung der Menschen

Erklärung

aktivisten-89.jpg (52467 Byte)  "seid bereit!"

FDJ - Bedeutung

"Die Pionierorganisation war als politische Kinderorganisation und Teil des einheitlichen sozialistischen Schulsystems in der DDR fest in die Schulen integriert. Sie bildete damit die Vorstufe zur Mitgliedschaft in der FDJ. Die Einbindung der Jugendlichen setzte sich nach der Schulzeit durch den Wehrdienst, den Pflichtstudiengang Marxismus-Leninismus für alle Studenten der DDR und später die Mitgliedschaft im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund und der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft fort. So blieb ein DDR-Bürger vom sechsten Lebensjahr bis zum Ende seines Arbeitslebens eingebunden in diverse sozialistische Organisationen. Die Organisation stellte stets „das Kollektiv“ in den Mittelpunkt, Individualismus war wenig erwünscht. Das Tragen des Halstuches war in den Schulen an den Tagen, an denen sich die Pioniergruppe nach der Schule regelmäßig traf (den „Pioniernachmittagen“) und einigen sozialistischen Feiertagen, wie dem Ersten Mai, erwünscht. Diskussionen über kritische Themen wie Meinungs-, Presse- und Reisefreiheit waren unerwünscht."
Wikipedia

 

 

Massenauftritte zeigen die Solidarität mit der sozialistischen Internationale

Junge Pioniere -  FDJ - Thälmannjugend
"immer in Uniform, immer gleich, keine Individuen, Teil der sozialistischen Massengesellschaft, Abgefüllt mit Parolen und dann davon überzeugt? Wer ausschert hat einen Vermerk in der Kaderakte und weniger Berufschancen und noch weniger auf einen Studienplatz. Dann stellt man sich doch mit in Reih und Glied und huldigt dem Parteivorsitzenden. Sich Freiheit im System verschaffen, heißt immer nach außen auf Linie bleiben, dann hat man in seiner Datsche (=Schrebergarten) und im Zelt im Urlaub frei. Die FDJ bot auch Leistungen (Freizeit, Reisen, Kameradschaft), die man mit Wohlverhalten zu zahlen hatte.

   Wer es nicht schaffte, sich zu verstellen, wer aus dem System durch Disziplinlosigkeit, Protest, Aufmüpfigkeit und Nicht-Angepasstsein (lange Haare, Westmusik) ausscherte, wurde zwangsintegriert. Diese "Asozialen" (=ASI) bekamen die harte Seite des totalitären Regimes zu spüren. Schulabbruch, Lehre, keine Wohnung, Erziehungsheim, Jugendgefängnis, Gefängnis, Bautzen waren die Stufen der ASI-Karriereleiter. Wer sich politisch oder kirchlich betätigte hatte vielleicht Glück und wurde freigekauft. Gegen 15000 DM ließ die DDR die Türen ihrer Gefängnisse öffnen und Busse in den Westen fahren. Die Bundesrepublik hatte einen eigenen Haushaltsposten (ganz geheim) im Ministerium für innerdeutsche Beziehungen und ab 1974 eine ständige Vertretung und einen Rechtsanwalt (Kohl) der das regelte.
 
Leipziger Messe   Die DDR an 17. Stelle der Weltindustrienationen mit ihrem Schaufenster  "Gepriesen sei die Messe zu Leipzig, wenn die Welt zu Gast war. Dann gab es in der Konsumwüste DDR plötzlich eine Oase mit Orangen, Bananen und Bohnenkaffee, Schokolade und gutem Bier! -
Völkerfreundschaft

       -

internationale Solidarität

    
 

 

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Gastarbeiter in der DDR Darstellung

Gastarbeiter in der DDR
Texte

Die Stasi - das MfS  Das Ministerium für Staatssicherheit (‘Stasi’ oder MfS) war das wichtigste innenpolitische Repressionsinstrument der SED. Das MfS wird am 8. Februar 1950 gegründet. Die Leitung des Ministeriums übernimmt Wilhelm Zaisser, sein Stellvertreter ist Erich Mielke. Der Aufbau des MfS erfolgt unter der Anleitung sowjetischer Offiziere nach dem Vorbild der sowjetischen Geheimpolizei. Die Aufgaben des MfS werden nie klar definiert. Es ist keinen gesetzlichen Beschränkungen unterworfen. Seit der Gründung wächst die Zahl der Mitarbeiter ständig. Im Oktober 1989 sind es 91.000. Nahezu alle Mitarbeiter des MfS sind SED-Mitglieder.

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 stürzt das MfS in eine schwere Krise. Weil es ihm nicht gelungen war, den Aufstand im Keim zu ersticken, wird Minister Zaisser seines Amtes enthoben und aus der SED ausgeschlossen. Das MfS wird vorübergehend sogar aufgelöst und dem Innenministerium unterstellt. Nachfolger von Wilhelm Zaisser wird Ernst Wollweber, der aber schon 1957 durch Mielke ersetzt wird. Nach dem Sturz Walter Ulbrichts 1971 steigt Mielke in den engsten Führungskreis des SED-Regimes auf.

Zentrale Aufgaben des MfS in den 50er Jahren sind der Kampf gegen die Republikflucht und das Vorantreiben der Kollektivierung der Landwirtschaft. Nach dem Mauerbau werden die Überwachung des Reiseverkehrs und die Paßkontrolle vom MfS übernommen. Aufgrund der Zunahme der Verbindungen der DDR zum Westen in den 70er Jahren wird der Kontroll- und Unterdrückungsapparat ausgebaut. Die Kontakte von DDR-Bürgern mit dem Westen werden nun verstärkt überwacht. Das Netz der inoffiziellen Mitarbeiter (IM) wird erheblich ausgebaut. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre liegt die Zahl der IM bei 180.000.

Zu Beginn der 80er Jahre gibt es kaum einen Bereich des gesellschaftlichen Lebens in der DDR, den die "Stasi" nicht in der einen oder anderen Weise überwacht. Bei Fluchthelfern und "Überläufern" aus den eigenen Reihen schreckt das MfS auch vor Entführung und Mord nicht zurück. Zuletzt kommt auf 62 Einwohner der DDR ein MfS-Mitarbeiter.

Trotzdem gelingt es dem MfS in den späten 80er Jahren nicht, die Gründung von Oppositionsgruppen zu verhindern. Am 7. November 1989 muss Erich Mielke zurücktreten. Nach der Besetzung von Bezirksdienststellen des MfS im Dezember 1989, um die weitere Vernichtung der Akten zu verhindern, ergeht am 14. Dezember 1989 die Anordnung zu seiner Auflösung.

"Da man nie sicher sein konnte, ob seine Mitmenschen vertrauenswürdig waren, wurde selten außerhalb der eigenen vier Wände über politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Themen gesprochen. Nur im engsten Familienkreis diskutierte man und machte dem alltäglichen Ärger Luft, dass es nachmittags wieder kein Brot zu kaufen gab oder dass der Kollege wegen seines Parteibuches befördert wurde.
Durch gebotenes Misstrauen, Existenzangst und die schlechte Informationslage war es kaum möglich, politisch Gleichgesinnte zu finden und sich zu organisieren. Deshalb arrangierte man sich meist mit dem System. Auch Kinder lernten schnell von ihren Eltern oder durch Erlebnisse, wie sie sich in der Schule zu verhalten hatten.Das Verbot des Tragens von westlichen Kleidungsstücken oder das Mitbringen von westlichen Gegenständen, z.B. Plastiktüten, war ungeschriebenes, aber allen bekanntes Gesetz.
Jede Art von Unterhaltung über den Westen war riskant. Bevor sich Schulfreunde über den am Abend zuvor im Westfernsehen geguckten Spielfilm unterhielten, wurde darauf geachtet, dass weder Mitschüler noch Lehrer lauschten. Waren sie dennoch erwischt worden, konnte es passieren, dass sie zum Direktor gebracht und von diesem in einer ernsten Unterhaltung ausgefragt und zurecht gewiesen wurden.
Auch im Unterricht, besonders in den Fächern Geschichte und Staatsbürgerkunde, musste man darauf achten, nicht negativ aufzufallen.
Im Staatsbürgerkundeunterricht wurden die Kinder zum sozialistischen Bürger erzogen. Gezielt wurden die “Errungenschaften” des Sozialismus und die “ausbeuterischen” Strukturen des Kapitalismus gelehrt. Diskussionen, die für die Entwicklung zum eigenständig denkenden Menschen wichtig sind, wurden nicht geführt. Statt dessen wurden die Lehrsätze unreflektiert zur Niederschrift diktiert und anschließend in Leistungskontrollen abgefragt.
Im sozialistischen Sinne geformt, gingen die Kinder am Nachmittag nach Hause und wurden nicht selten mit den systemkritischen Äußerungen ihrer Eltern konfrontiert. Dann konnte es vorkommen, dass sie am nächsten Tag in der Schule ausplauderten, was sie daheim gehört hatten.
Dies konnte den Ausschluss des Kindes aus der Pionierorganisation “Ernst Thälmann” und der (FDJ) bedeuten. Da die Mitgliedschaft aber Voraussetzung für den Zugang zur Erweiterten Oberschule (EOS) und zum Studium war, konnte ein Ausschluss aus den Massenorganisationen die spätere berufliche Laufbahn gefährden. Deshalb schlossen viele Eltern ihr Kind von heiklen Gesprächen aus."  
Quelle: http://www.ddr-geschichte.de/
 

Die Stasi überwacht Menschen, die dem System, der Partei gefährlich erscheinen. Dabei geht der Spitzel ins Privatleben des Beobachteten und versucht diesen zu isolieren.  Die Akten der Stasi haben über mehr als 16 Millionen Menschen Einträge, fast 1,3 Millionen Menschen haben für die Stasi andere bespitzelt.
Ausreiseantrag des Schauspielers und Sängers Manfred Krug, den er am 20.4.1977 stellte, nachdem er mit anderen Künstlern ein Protestschreiben gegen die Ausbürgerung Wolfgang Biermanns unterzeichnet hatte
Auszug:

”…Schmerzlich ist die durch solche Mittel erzielte Isolation. Erste Bekannte verzichten auf Besuche; bei der Auszahlung der Jahresendprämie wagten es in der DEFA unter Hundert noch fünf, mir die Hand zu geben; Eltern verbieten ihren Kindern, weiterhin mit meinen Kindern zu spielen; auf Parteiversammlungen wird gesagt, Krug spiele zwar Parteisekretär, führe aber das Leben eines Bourgeois, man müsse sich von solchen Leuten trennen; eine Berliner Staatsbürgerkundelehrerin sagt ihren Schülern, Schauspieler verkauften für Geld ihre Meinungen, insbesondere Krug sei ein Krimineller, der schon mehrmals im Gefängnis gesessen habe; einem befreundeten Bildhauer wird von Armeeoffizieren, seinen Auftraggebern, geraten, sich von mir zu distanzieren; Beamte stellen in der Nachbarschaft Recherchen darüber an, wen ich wann und wie oft besuche; auf einem Potsdamer Forum wird öffentlich geäußert, ich sei ein Staatsfeind und ein Verräter an der Arbeiterklasse. …” 1Judt, Matthias (Hg.), DDR-Geschichte in Dokumenten, Bonn 1998, S. 339f., nach: Krug, Manfred, Antrag auf Ausreise aus der DDR in die BRD, 20.04.1977, in: Krug ,1996, S. 122-125.

Konkurrenz zur BRD 1957
Erklärung
1950  
Kritik an Adenauer - Hallstein und der Nichtbeachtung
Selbst- und Staatsbewusstsein der DDR   Demokratie? 68-neue-verf.jpg (74939 Byte)1979

 

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1. Deutscher im Kosmos 
Die DDR versucht Stolz auf ihr Land zu vermitteln. Dies gelang! Auf Jähn und die sportlichen Erfolge waren die Menschen stolz, der Sieg der DDR 1974 über Franz Beckenbauer machte die Menschen stolz, schuf aber kein Nationalbewusstsein! Die Menschen fühlten sich als Deutsche - manchen waren stolz auf die sozialistischen Errungenschaften, blieben aber Deutsche. Als der Sozialismus mit dem gesamten Ostblock unterging, blieb nichts übrig als das "Deutschgefühl" und damit der Anschluss an die BRD. Ohne Sozialismus konnte es keine DDR geben. Zwei demokratische deutsche Staaten nebeneinander waren nicht realistisch. Deswegen löst sich die DDR ab Dezember 1989 auf und wird in den Westen assimiliert. Heutige Nostalgieentwicklungen sind regionale Sonderidentifikationen wie die der Bayern oder Ostfriesen. Eine DDR-Tümelei heute hat nichts mit DDR-Nationalismus zu tun. Darin spiegelt sich höchsten die Protesthaltung gegen manche Assimilationsformen.
  stolz? auf was? Das  ist das zentrale Problem der DDR! Die Menschen fühlen sich als Deutsche! Einen DDR-Nationalismus hat es nur unter wenigen SED-Kadern gegeben. Die Bürger waren stolz auf ihre Leistungen, aber nicht auf die der DDR. Die Menschen in der DDR waren sehr gut über Vorgänge im Westen informiert. Dieser galt in der DDR weniger als Ausland als für manche Bürger im Westen.

Sport Sport als Aushängeschild des Staates

 

 
Die Rückkehr der erfolgreichen Oly,pia-Mannschaft der DDR - seit 1972 unter dem Namen DDR
gegen den Imperialismus 1954

Erklärung

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Demonstration der Stärke

Betriebskampfgruppen -

Verteidigung des Sozialismus

Allzeit bereit

  1946 Die DDR-Betriebe unterhielten Betriebskampfgruppen, die die DDR nach innen absichern sollten, eine Sabotagetätigkeit von Geheimagenten verhindern und die eigene Volksarmee im Rücken decken sollten. Diese Betriebskampfgruppen trainierten auch den Fall gegen Demonstrante vorzugehen und Proteste zu ersticken.  86-betriebskampfgruppe.jpg (55052 Byte)
Staatsaufbau

Verfassung der DDR

Rolle der SED

Nationale Front

"Verteidigung des antifaschistischen Schutzwalls"

weiteres Material: http://www.lsg.musin.de/geschichte/Material Erklärung

 
Erinnerungen einer Berlinerin

"Die nach Beendigung des Krieges durch die alliierten Siegermächte Aufteilung Berlins in vier Besatzungssektoren führte dazu, daß die Kieler Straße von nun an zu Berlin-Mitte (sowjetischer Sektor) und nicht mehr zum Wedding (französischer Sektor) gehörte. Ich fühlte mich jedoch eher dem Bezirk Wedding als dem Bezirk Mitte zugehörig. Alle meine Schulfreundinnen waren Weddingerinnen, auch wurde ich in der Weddinger Dankeskirche eingesegnet.
 
Am 13. August 1961, einem Sonntag, hörten mein Mann und ich am frühen Morgen die Nachricht im Radio, daß die in der sowjetischen Besatzungszone und im sowjetischen Sektor Berlins regierende kommunistische Partei (SED) die von den Westalliierten besetzten Gebiete Deutschlands und Sektoren von Berlin durch einen sogenannten "antifaschistischen Schutzwall" getrennt hat.
Da wurde uns klar, daß in unserer Nähe über Nacht irgendwelche Grenzmarkierungen zu sehen sein müßten, aber wir sahen bei unserem einzigen auf den Spandauer Schifffahrtskanal, der schon immer als natürliche Grenze zu den Bezirken Tiergarten (britisch besetzter Sektor) und Wedding galt, keine zusätzlichen Grenzbefestigungen. Also liefen wir zu meinen Eltern.

Aufgeregt weckte sie meinen Vater.
Meine Eltern stellten dann auch das Radio an und erfuhren in den Nachrichten, was geschehen war. Besonders wir, die dieses Ereignis hautnah erlebt hatten, aber auch alle Menschen in Deutschland und wohl auf der ganzen Welt waren erstaunt darüber, wie diese von der SED-Regierung über Nacht erstellte Grenze, an deren Vorbereitung doch so viele Menschen beteiligt gewesen sein mußten, so geheim gehalten werden konnte.
Am Nachmittag klingelte es bei meinen Eltern an der Wohnungstür. Davor stand der Mann der kürzlich verstorbenen Freundin meiner Mutter. Vor einiger Zeit war er mit seiner Frau von Köthen/Anhalt (sowjetische Besatzungszone) wieder zurück nach Berlin-Tempelhof (amerikanisch besetzter Bezirk) gezogen. Aus Neugierde hatte er sich auf den Weg zu meinen Eltern gemacht und war auch ungehindert zu ihnen gelangt. Aus Angst, daß er auf seinem Rückweg doch vielleicht festgehalten werden könnte, blieb er nicht lange.

Mein Mann begleitete ihn, um auszuprobieren, wie weit er als Ostsektorenbewohner kommen würde. Erstaunlicherweise gelangte er mit unserem Bekannten ebenfalls unbehelligt auf die westliche Seite der Boyenstraße. In diesem Moment wurde meinem Mann bewußt, daß dies die letzte Chance war, in Westberlin zu bleiben. Weil ich aber unser erstes Kind erwartete (im 5. Monat schwanger) und ich nicht bei ihm war, kam er - auch ungehindert - wieder zurück und blieb Bürger des Ostsektors bzw. der Deutschen Demokratischen Republik.
Nach dem 13.08.1961 wurden die "Spanischen Reiter" sehr schnell durch eine bewachte undurchlässige Befestigungsanlage (Betonmauer) ersetzt, durch die es, ohne in Lebensgefahr zu geraten, kein Durchkommen weder von Ost- nach Westberlin noch umgekehrt gab. Nach dem Mauerbau wurden die Straßen, die sich östlicherseits entlang der Mauer befanden, zum Grenzgebiet erklärt. Das hieß: die Bewohner (also auch die der Kieler Straße) durften Besucher aus den sowjetisch besetzten Berlin-Sektoren und DDR-Gebieten nur mit polizeilicher Genehmigung empfangen, sie waren also noch doppelt bestraft.
Ende 1962 mußten die Wohnungen der letzten 5 Mietparteien von der Kieler Straße 18, also auch die meiner Eltern, innerhalb von fünf Tagen geräumt werden, weil das Haus angeblich ein gutes Beobachtungsobjekt für die westliche Seite war. Die Mieter mußten sich für eine der ihnen vom Bezirksamt angebotenen Wohnung entscheiden; meine Eltern bezogen eine in Lichtenberg. Nach der Räumung der Hausruine diente sie der Grenzbewachung noch einige Zeit als Beobachtungsstand, wurde dann aber gesprengt.
1965 verließen auch mein Mann, unser Kind und ich unsere Wohnung im Hinterhaus der Kieler Straße 3 (die letzte Hausruine dieser Straße, die bis heute bewohnt geblieben ist und als denkmalgeschützt anerkannt inzwischen saniert wurde) und zogen nach Köpenick. "
zitiert nach: Quelle: http://www.german.leeds.ac.uk/img/campus/

 
Werbung in der Planwirtschaft  
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Werbung in der Planwirtschaft - ein Paradoxon
Die DDR-Planbehörden waren der Meinung ein Produkt in jeder Sparte reicht, um die Bedürfnisse zu befriedigen. Warum zehn Waschmittel, wenn eines auch weiß wäscht. Hier steckt die Idee einer sinnvollen Ressourcenverwertung einer Volkswirtschaft dahinter.  Man muss keine Profite durch irrationale Produktionssteigerung und der Erhöhung von Marktanteilen  wie im Kapitalismus erzielen. Die Versorgung steht im Mittelpunkt der Produktion. Dazu hat die Planbehörde festgestellt, wie viele Paar Schuhe, wie viel Zahnpasta, wie viel Bier der Mensch braucht. Dies sollte dann  produziert werden. Die VEBs bekamen dafür Energie, Rohstoffe und Arbeiter zugeteilt und die Qualität und den Preis vorgeschrieben. Bei Überproduktion gab es eine Auszeichnung als Anreiz. Werbung war deshalb nicht nötig. Es gab kein Konkurrenzprodukt - Werbung wurde deshalb als Kundeninformation verstanden!
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Der sozialistische Konsum wurde wie folgt propagiert: Kauf langlebiger und praktischer Artikel, verantwortungsbewusste Werbung nur für solche Produkte, die auch vorrätig waren, um nicht durch neu geweckte Wünsche die Mangelsituation zu verschärfen. Doch es fehlten die Mittel, gleichzeitig Konsum und Investitionen zu fördern. 1960/61 kam es - auch gefördert durch die weiter betriebene landwirtschaftliche Kollektivierung - zur Krise. Viele Waren des täglichen Bedarfs und erneut auch Lebensmittel wie Butter, Fleisch und Käse wurden knapp. Der Unmut der Bevölkerung ließ nicht auf sich warten. Eingaben an die Staatsführung und örtliche Arbeitsniederlegungen (die es zu allen Zeiten immer wieder gab) demonstrierten der Führung, wie stark unter den gegebenen Umständen ihr Machterhalt von einer ausreichenden Versorgung des Landes abhing. Abermals verließen Tausende die DDR und flüchteten in den Westen. bis Aug 1961

Bis zum Ende der DDR blieben Versorgungsschwierigkeiten ständiger Begleiter im Alltag. Es war tatsächlich eine eigene sozialistische Konsumkultur entstanden, anders aber, als sich das die wirtschaftliche Führung ausgemalt hatte: Das Schlangestehen vor den Geschäften gehörte ebenso dazu wie der Tauschhandel, die Eigenversorgung mit allem, was der Garten hergab, und die Verschwendung hochsubventionierter Lebensmittel wie zum Beispiel von Brot, das als Tierfutter billiger war als die Erzeugnisse der volkseigenen Futtermittelproduktion.

soziale Errungenschaften in der DDR    
  • keine Arbeitslosigkeit
  • staatliche Wohnungsfürsorge
  • Kindergärten und KiTas
  • Gleichberechtigung
  • betriebliche Kulturarbeit
  • billige Versorgung mit Grundverbrauchsgütern
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Friedenspolitik 1948 1952
Freundschaft mit der UdSSR   Plakate für die UDSSR
Wie kann die DDR den Antikommunismus und die Angst und Ressentiments gegen die Russen (haben Tradition in Deutschland) abbauen, damit eine wahre Partnerschaft daraus wird. Die Verbrechen der Roten Armee waren damit ein Tabu-Thema in der DDR. Erst nach 1990 brachen die Ressentiments richtig aus.
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die UdSSR hilft
Der große Bruder passt auf, dass die DDR den richtigen Weg zum Sozialismus findet. Zur Not zeigt ihn die UdSSR auch! Den Ungarn 1956, den Tschechen 1968. Aber die Menschen in der DDR sollten an die Wohltaten glauben. Seit 1980 verlangt der große Bruder von der DDR echtes Geld  ($ und DM) für Gas und Öllieferungen - keine Verrechnungseinheiten mehr.
       
Erfüllung von Plänen -

Versorgung der Menschen

HO und Konsum versorgen die Bevölkerung

Die HO und der Verband der Konsumgenossenschaften (VdK) betrieben auch eigene Warenhäuser, die HO die CENTRUM-, der VdK die

"konsument"-Warenhäuser. 1962 wurden die Exquisit-Läden eingerichtet, die zum Teil im Westen, zum Teil in eigener Herstellung produzierte Modeartikel anboten. Im gleichen Jahr wurde auch eine staatliche Handelsorganisation "Intershop" gegründet, deren Verkaufsstellen an Grenzübergängen, Bahnhöfen und an den Transitstrecken errichtet wurden. Bezahlt werden musste in frei konvertierbarer Währung, vornehmlich also in West-Mark.

1974 wurde auch DDR-Bürgern der Besitz von West-Mark erlaubt, womit auch sie offiziell Zugang zu den Intershops hatten. Damit sollten auch die Devisenbestände der DDR-Bevölkerung abgeschöpft werden. 1976 folgte die Einrichtung von Delikat-Läden, in denen zu überteuerten Preisen Nahrungsmittel aus westlicher und DDR-Produktion - in DDR-Mark - verkauft wurden.

Erst 1958 konnte die Rationierung auch der letzten Waren des täglichen Bedarfs aufgehoben werden (Fleisch, Butter, Schuhe u.a.). Die Verantwortung für die - im Vergleich mit dem Westen Deutschlands - "lange Nachkriegszeit" und die über fast die ganze Zeit ihres Bestehens "stabil" kritische Versorgungslage trug in erster Linie das politische System. Von Beginn an hemmte die Konkurrenz von wirtschaftlicher Vernunft und politisch-ideologischen Maximen die wirtschaftliche Entwicklung. Immer wieder wurden ökonomisch notwendige Maßnahmen zugunsten der Machterhaltung der herrschenden Partei oder prinzipieller weltanschaulicher Überzeugungen verhindert oder abgeschwächt.

 
  Stabile Preise durch Subventionen

Der Versuch, soziale Gerechtigkeit, Konsum für jedermann und stabile Preise nicht durch vorsichtige Lenkung des freien Marktes, sondern per Planbeschluss zu erreichen, ging mit einer rigorosen staatlichen Lenkung der Volkswirtschaft einher, die die Verwaltung überforderte und die wirtschaftliche Produktivität hemmte. So führten die verordnet stabilen und niedrigen Preise etwa für Grundnahrungsmittel, Wohnungsmieten, Heizung oder im sozialen Bereich zu immer horrenderen Subventionssummen, die nur durch Überteuerung anderer Produkte (etwa technischer Geräte und "Luxusartikel") oder durch Kredite zu finanzieren waren. Am Ende ihrer Geschichte stand die DDR vor dem Bankrott, unfähig, ihren finanziellen Verpflichtungen nach innen und außen nachzukommen.

Wurde die Bevölkerung, die "herrschende Klasse der Arbeiter und Bauern", ansonsten auch wenig gefragt, in Sachen Lebensstandard wurden die Sorgen der einfachen Leute mit Aufmerksamkeit beobachtet. Wozu das enttäuschte und aufgebrachte Volk imstande war, wenn es sich um den Lohn seiner Arbeit betrogen sah, das hatte sich am 17. Juni 1953 gezeigt.

 





Die sozialistischen Bruderländer Die sozialistische Welt 1959

Die sozialistische Welt 1980

Castro besucht die DDR 1971 Breschnew besucht die DDR Husak besucht die DDR
Fotos Bundesarchiv
NVA 
Frauen in der DDR Erklärung  
 

Jubiläen der DDR

 
  Die DDR feiert am 7. Oktober ihren Geburtstag. 1949 wurde an diesem Tag die DDR gegründet. Dieser Tag war Feiertag. Es gab Reden und Aufmärsche und Paraden, aber auch Volksfeste. Mit Plakaten wurden zu diesem Tag auch politische Kampagnen unterstützt. Die Plakate zeigen den Modewandel, die Entwicklung des grafischen Stils der Plakate. 
Der Film in der DDR hierzu sollte man unbedingt beim Haus der Geschichte vorbeischauen. Die Filme der DDR, bzw. die großen Filmerfolge im Vergleich zur BRD. Eingang im Internet http://www.hdg.de/film    
Fotos aus dem Alltag der DDR    marx-87.jpg (60721 Byte)
 
Parteitage sed-pt.jpg (119632 Byte) 12. Parteitag der SED1989

Veranstaltung, die wichtig war und noch wichtiger gemacht wurde. Die SED hatte mit dem Parteitag das höchste Parteiorgan. Im Prinzip entschied der Parteitag über alles. Dieser Parteitag spiegelte den demokratischen Zentralismus der SED wider. Sie - die Partei- und ihre Vollzugsorgane, das Zentralkomitee, die einzelnen Ebenen der Partei und der Staat und das Parlament (=Nationale Volkskammer) bekommen vom Parteitag der SED ihre Direktiven (=Anweisungen). Der Beschluss dieses Gremiums (Parteitag) ist das Ziel, das zu erreichen ist. Dieses Ziel ist Befehl. Die SED erhält ihre Befehle aus der UdSSR von der KPdSU (kommunistische Partei der Sowjetunion). Als erster Redner auf den SED-Parteitagen hat immer der Vertreter der KPdSU gesprochen. Die Wünsche dieser "Vorbildpartei" waren das Ziel, das es zu erreichen gab. Diese Ziele waren politischem Wandel unterworfen. Dann sprach der Generalsekretär der SED (=Vorsitzender) und berichtete über die Erfüllung von Plänen (=Vorgaben des letzten Parteitags) und über seine Leistungen zum Erreichen des Sozialismus. Dieses Ziel war von Karl Marx vorgegeben und war, einem Naturgesetz gleich, der Zustand, den es zu erreichen galt.

Da die Delegierten von unteren Parteigliederungen gewählt wurden, ist es anscheinend ein demokratischer Willensbildungsprozess. Allerdings wurden die Delegierten nur auf Vorschlag der höheren Ebene (Vorstand) gewählt. Das heißt in der Realität der DDR und des gesamten Ostblocks: das Zentralkomitee der Partei lässt sich die Delegierten wählen, die es haben will. So war das auch mit Anträgen. Jeder Betrieb, jede Gliederung der Partei (Ortsverband, Kreisverband) konnte einen Antrag stellen. Der Antrag wurde dann in überarbeiteter Form dem Parteitag zur Abstimmung vorgelegt oder nicht. Viele Anträge kamen auf Wunsch der Parteiführung zustande. Am Ende stand immer der Antrag, den es in den nächsten 5 Jahren zu erfüllen galt (politisch, wirtschaftlich, sozial). In 5 Jahren wird man Rechenschaft ablegen.
Auf dem Parteitag legten die Vertreter der Staatsorgane und der Partei, die Abgesandten der NVA, des FDGB und Der FDJ ihre Rechenschaftsberichte und Rechtfertigungen vor. Die Betriebe (VEBs) berichteten über die Erfüllung der Vorgaben des letzten Parteitags (ca. 3-5 Jahre vorher). Hierüber gab es manchmal eine Diskussion. Je mehr diskutiert wurde, desto uneiniger war die Partei. Diskussion bedeutete auch einen Machtkampf in der Partei, da bei einer eindeutigen Lage sich niemand dem Vorsitzenden widersprechen traute. Bei Stalin war selbiges ausnahmslos tödlich! In der SED führte der Widerspruch zum Abschieben auf verlorene Posten.
Die Parteitag wurden mit großem Medienrummel und TV-Übertragungen und TV-Kommentaren begleitet. Die DDR war geschmückt, wenn die SED ihren Parteitag abhielt. Delegierte aller kommunistischen Parteien waren da. Die DDR war für ein paar Tage international. Den Delegierten wurden Konsumgüter in Geschäften gezeigt und verkauft, die sonst in der DDR nur als Bückware (unter der Ladentheke) gab.
Bei Rückkehr der delegierten zu ihrer Basis stand die Diskussion im Vordergrund, wie man den Plan, den Hauptantrag umsetzen könnte. Wer vorzeitig seinen Plan schaffte durfte am nächsten Parteitag von seinen Erfolgen berichten. So waren auch die Rechenschaftsberichte eine Selbstbeweihräucherung. Echte Kritik oder Nichterfüllung der Vorgaben der Parte war Abweichlertum (Dissidententum), unsozialistischen Verhalten, parteischädigend oder schlimmer.

Die Parteivorsitzenden waren in dieser Reihenfolge  Wilhelm Pieck - Walter Ulbricht - Erich Honecker - Egon Krenz - Hans Modrow dann Umbenennung und PDS - Gregor Gysi

vermittelte Geschichtsbilder 74-geschichte.jpg (72331 Byte)  
   Zentralkomitee     
17. Juni aus DDR-Sicht

"Ulbricht, Pieck und Grotewohl, dass euch drei der Teufel hol"

   
       

Arbeitsauftrag Grundkurs

jeder bearbeitet ein Thema! Die Plakate zu einem Thema werden analysiert! Die historischen Zusammenhänge dabei erklärt und die Intentionen der Plakate erklärt! Arbeiten Sie die ideologischen Vorstellungen der Plakate heraus! Als Hilfsmittel dazu dient das Heft der Bundeszentrale für politische Bildung zur Geschichte der DDR. (s. hier). Sammeln Sie bitte die Fachtermini zur Politik und zum Alltag in der DDR! Fügen Sie diese ins Glossar ein! Arbeitsschritt 2!! Diese bitte erklären!

Gastarbeiter in der DDR - Arbeitsauftrag 10 SkG

Karikaturen aus der DDR  Analyse einer Karikatur  Quellen zur Geschichte der DDR  

Arbeitsaufträge

 

Woran scheitert das System der DDR? Diskussion

Zugang hier

Geschichte - Überblick      

Material

Zum Glossar 

Fachbegriffe DDR

Who is who der DDR

Totalitarismus: Begriffsdefinition 

Wie funktioniert ein totalitäres System

 Sport in der DDR

Lyrik aus der DDR

Verherrlichung

Nationalhymne

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Lass uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
und wir zwingen sie vereint,
Denn es muss uns doch gelingen,
Dass die Sonne schön wie nie

|: Über Deutschland scheint. :|

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Lasst das Licht des Friedens scheinen,
Dass nie eine Mutter mehr

|: Ihren Sohn beweint. :|

Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie

|: Über Deutschland scheint. :|

Stalinallee
Säulen und Quadern wie Schritte,
Fest auf die Erde gesetzt -
Und eine blühende Mitte:
Herrliches Heute und Jetzt!

Herrliches Heute und Hier!
Spruchband leuchtender Worte.
Fahnenumkränzt ist die Pforte,
Durch die der Friede zieht - WIR!

Schwingender, winkender Gang,
Wie ein Triumph ohne Ende.
Seht der erhobenen Hände
Jubel im Völkergesang!

Name, den jeder kennt,
Strahlender heute denn je:
Strasse - sein Monument!
Stolze Stalinallee!

Stalinallee heute Frankfurter Strm 17. Juni 1953; Vorzeigeviertel der DDR in 50er und 60er Jahren

LIED DER PARTEI 
(Die Partei hat immer recht) (1950)
Komposition und Text: Louis Fürnberg
 
Sie hat uns alles gegeben,
Sonne und Wind und sie geizte nie.
Wo sie war, war das Leben,
Was wir sind, sind wir durch sie.
Sie hat uns niemals verlassen,
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen,
Uns trägt ihr mächtiger Arm.
Die Partei, die Partei,
Die hat immer recht
Und Genossen es bleibe dabei,
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht,
Wer die Menschen verteidigt,
Hat immer recht.
So aus Lenin'schem Geist
Wächst von Stalin geschweißt
Die Partei, die Partei, die Partei.
Sie hat uns niemals geschmeichelt.
Sank uns im Kampfe auch mal der Mut,
Hat sie uns leis nur gestreichelt:
"Zagt nicht!" und gleich war uns gut.
Zählt denn noch Schmerz und Beschwerde,
Wenn uns das Gute gelingt,
Wenn man den Ärmsten der Erde,
Freiheit und Frieden erzwingt?
Sie hat uns alles gegeben,
Ziegel zum Bau und den großen Plan.
Sie sprach: "Meistert das Leben,
Vorwärts Genossen, packt an."
Hetzen Hyänen zum Kriege,
Bricht euer Bau ihre Macht.
Zimmert das Haus und die Wiege,
Bauleute, seid auf der Wacht!

Rückzug ins Private

 

Am Fenster

Songtext: City

Einmal wissen dieses bleibt für immer
ist nicht Rausch der schon die Nacht verklagt
ist nicht Farbenschmelz noch Kerzenschimmer
Von dem Grau des Morgen längst verjagt

Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch Dich
Nicht die Stirne mehr am Fenster kühlen
Dran ein Nebel schwer vorüber strich

Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch Dich
Klagt ein Vogel ach auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt

Literatur der DDR

das sollte man gelesen haben:

  • zum Aufstand am 17. Juni 1953:  Fünf Tage im Juni - Stefan Heym
  • Jakob der Lügner 1968 - Jurek Becker
  • Nachdenken über Christa T. - 1968 - Christa Wolfs
  • Die neuen ´Leiden des jungen W - Plenzdorf

 

Kritik und Ironie

Kurt Bartsch

Sozialistischer Biedermeier

Zwischen Wand- und Widersprüchen
machen sie es sich bequem.
Links ein Sofa, rechts ein Sofa,
in der Mitte ein Emblem.
 

Auf der Lippe ein paar Thesen,
Teppiche auch auf dem Klo.
Früher häufig Marx gelesen.
Aber jetzt auch so schon froh.
 

Denn das >Kapital< Trägt Zinsen:
eigenes Auto außen rot.
Einmal in der Woche Linsen.
Dafür Sekt zum Abendbrot.
 

Und sich noch betroffen fühlen 
von Kritik und Ironie.
Immer eine Schippe ziehen,
doch zur Schippe greifen nie.
 

Immer glauben, nur nicht denken
und das Mäntelchen im Wind.
Wozu noch den Kopf verrenken,
wenn wir für den Frieden sind?
 

Brüder, steht dir rote Fahne
hängt bei uns zur Küche raus.
Außen Sonne, innen Sahne -
nun sieht Marx wie Moritz aus.

 

Die Lösung

Bert Brecht 1953

Nach dem Aufstand des 17. Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands
In der Stalinallee Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, dass das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch verdoppelte Arbeit
zurückerobern könne. Wäre es da
Nicht doch einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte ein anderes?

Wolf Biermann

Kleinstadtsonntag

Gehn wir mal hin?
ja, wir gehn mal hin.
Ist hier was los?
Nein, es ist nichts los.
Herr Ober, ein Bier!
Leer ist es hier.
Der Sommer ist kalt.
Man wird auch alt.
Bei Rose gabs Kalb.
Jetzt isses schon halb.
Jetzt gehn wir mal hin?
Ja, wir gehn mal hin.
Ist er schon drin?
Er ist schon drin.
Gehn wir mal rein?
Na dann gehn wir mal rein.
Siehst du heut fern?
Ja, ich sehe heute fern.
Spielen sie was?
Ja, sie spielen was.
Hast du noch Geld?
Ja, ich habe noch Geld.
Trinken wir ein'?
Ja, einen klein'.
Gehn wir mal hin?
Na, gehn wir mal hin.
Siehst du heut fern?
Ja, ich sehe heut fern.

Offener Brief 1979 der Schriftsteller Bartsch, Becker, Endler, Loest, Poche, Schlesinger, Schubert und Stade an Honecker:

"Sehr geehrter Herr Staatsratsvorsitzender,
mit wachsender Sorge verfolgen wir die Entwicklung unserer Kulturpolitik. Immer häufiger wird versucht, engagierte, kritische Schriftsteller zu diffamieren, mundtot zu machen, oder, wie unseren Kollegen Stefan Heym, strafrechtlich zu verfolgen. Der öffentliche Meinungsstreit findet nicht statt. Durch die Kopplung von Zensur und Strafgesetzen soll das Erscheinen kritischer Werke verhindert werden. Wir sind der Auffassung, dass der Sozialismus sich vor aller Öffentlichkeit vollzieht; er ist keine geheime Verschlusssache. Über seine Erfolge und Niederlagen, d.h. über unsere Erfahrungen zu schreiben, halten wir für unsere Pflicht und unser Recht.

Wir sind gegen die willkürliche Anwendung von Gesetzen; Probleme unserer Kulturpolitik sind mit Strafverfahren nicht zu lösen. Und wenn ein Schriftsteller sich öffentlich die Frage gefallen lassen muss (siehe Sonntag 19/79), warum er eigentlich noch in der DDR bleiben wolle, halten wir das für einen unerträglichen Zustand. Wir bitten Sie, sich unserer Sorge anzunehmen."

=> Ausschluss aus Schriftstellerverband

=> Kommentar Stefan Heym: "Worum geht es? Nicht um Devisen oder ähnliches. Es geht um die Literatur. Der Schriftstellerverband, dafür ist er eigentlich da, müsste sich auf die Seite derer stellen, die sich bemühen, unsere Welt in ihrer Widersprüchlichkeit darzustellen und verständlich zu machen. Stattdessen lässt er Resolutionen drucken, die dem Apparat bescheinigen, wie Recht er hat, gerade diesen Teil der Literatur des Landes zu unterdrücken."

=> Schriftsteller und Kulturtreibende verlassen vermehrt die DDR oder werden ausgebürgert und müssen die DDR verlassen. (Jurek Becker, Günter Kunert, Sarah Kirsch, Erich Loest, Reiner Kunze, Manfred Krug, Armin Müller-Stahl, Nina Hagen) Andere bleiben im Lande und versuchen den schwierigen Balance-Akt zwischen Solidarität und Kritik: Christa Wolf, Volker Braun, Ulrich Plenzdorf ...,
wieder andere leben in der DDR und veröffentlichen z.T. mit großen Schwierigkeiten im Westen: Stefan Heym, Monika Maron.

genauer hier

DDR-Ostalgie

Versuch einer Erklärung durch Wessis

Landstraße Alleen prägten die DDRMit Beginn der Ära Honecker wird die Restriktionspolitik gegen oppositionelle Schriftsteller zwar flexibler gehandhabt, der künstlerischen Freiheit sind jedoch weiterhin enge Grenzen gesetzt.
Hackescher Markt 1989 Verfallener Kiez in Berlin Mitte. 1989 privatisiert, saniert und von Spekulanten teuer als Eigentumswohnungen verhökert. Um die Ecke ist mit der Oranienburgerstraße die Leopoldstraße Ostberlins.
 
Prenzlauer Berg 1989 - Altbaugebiet in erbarmungswürdigem Zustand. Bis heute zu etwa einem Drittel saniert.
Diavortrag einer Gruppe
Palast der Republik mit Asbest - Veranstaltungsort für Kongresse, Kultur, Politik. Restaurants. Ausstellungen.

Plattenbau = Gleichheit aller
Das Tacheles - ehemaliges Kaufhaus, im 3. Reich arisiert, im Krieg zerstört. in der DDR nie aufgebaut, heute Jugendkultur an der Oranienburger Str. - viele Klubs.
  rostock89.jpg (55536 Byte) Hinterhof - da es an Material zur Sanierung und Renovierung fehlte und die Häuser dem Staat gehörten, kümmerte sich niemand um die Schönheitsreparaturen, selbst wenn sie dringend nötig wären. trostlos.jpg (39726 Byte) Innenstadtquartiere verkamen. Sanierung hieß Abräumen des Altbestands und Neubebauung mit Plattenbauten, die eher dem sozialistischen Menschenbild entsprachen Synagoge an der Oranienburger Str.

Links in die DDR

Grammatikübungen des Goethe-Instituts für Deutsch als Fremdsprache
http://www.goethe.de/lhr/prj/kal/deindex.htm

mdr www.mdr.de/damals/lexikon/

NDR Online - Kultur - Geschichte- Hans-Jürgen Börner Das Fernsehprojekt Meine DDR

Arte - Erinnerungen an den Alltag in der DDR

DDR Museum Heimat am Alexanderplatz

http://www.hdg.de/lemo/html/

Dokumente zur Geschichte der DDR

Abkürzungen der DDR

Linksammlung des Bayrischen Rundfunks zum Thema DDR

DDR Ausführliche Informationen rund um Geschichte, Kultur, Geographie, Wirtschaft und Gesellschaft der DDR. http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik 

Chronik der Wende Webseite des RBB Brandenburg. Hier findet man alle Daten und Fakten rund um die Wende 1989. Die Datensammlung beginnt im Oktober 1989 und endet im März 1990 mit den ersten freien Wahlen in der DDR.  http://www.chronikderwende.de/_/index_jsp.html

DDR-Bilder DDR-Fotoarchiv von 1949 bis 1973. Die Seite eignet sich sowohl für Nostalgiker als auch für Bildsuchende. Sehr hilfreich ist das Alphabetische Schlagwortverzeichnis.  http://www.ddr-fotos.de

Damals in der DDR Das gemeinsame Multimediaprojekt von MDR und WDR bietet neben TV-Dokumentationen, Fotos und Filmausschnitten zusätzliches Hintergrundwissen zur DDR-Geschichte mit Chronik und DDR-Glossar. Interessant: Unter dem Motto "Schreiben Sie Ihre DDR-Geschichte!" haben über 200 Autoren Ihre eigene DDR-Story verfasst.  http://www.mdr.de/damals-in-der-ddr

DDR-Witze Witze und Sprüche rund um die Honeckers, Ulbrichts und Co. Täglich findet man neue Witze und kleine Anekdoten.  
http://www.ddr-witz.de/ddrwitz

DDR-Lexikon Ausführliches Lexikon zu Themen und Begriffen aus der DDR. Hier werden nicht nur die einzelnen Begriffe erklärt, sondern auch anschauliche und gute Beispiele gegeben. Die Seite ist für all jene geeignet, die sich tiefer gehend und ausführlicher mit der DDR beschäftigen wollen.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl
 

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit Informative Texte, Fotos, Video und Audios zum Thema "Deutsche Einheit" auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung.
 http://www.bpb.de/themen/I

Jugendopposition in der DDR Anhand von 16 Lebensläufen jugendlicher Oppositioneller aus der ehemaligen DDR werden Meilensteine der DDR-Kritik, wie die Ausbürgerung des ostdeutschen Liedermachers Wolf Biermann, beleuchtet. Mit Arbeitsblättern und multimedialen Angebot v.a. auch für den Einsatz im Unterricht sehr gut geeignet.
http://www.jugendopposition.de

Das geteilte Deutschland Die Ereignisse zwischen 1949, dem Jahr der Staatsgründung DDR bis zur Wiedervereinigung 1989 werden hier vom Deutschen Historischen Museum mit Infotexten, Fotos und weiterführenden Querverweisen beleuchtet.
 http://www.dhm.de/lemo/html/

Die DDR im WWW Diese Webseite liefert alle Informationen rund um die DDR im WorldWideWeb. Neben Daten und Geschichten findet man hier auch zahlreiche Links zu anderen Webseiten, die sich mit dem Thema DDR befassen.
 http://www.ddr-im-www.de

DDR-Geschichte Alle wichtigen Daten und Fakten zur Geschichte der DDR. Neben den üblichen Daten wie Datum des Mauerbaus und des 40-jährigen Bestehens der DDR findet man hier auch Bilder der alten DDR-Mark sowie Informationen über die Mode und vieles mehr.
http://www.ddr-geschichte.de

DDR-Zeitzeugen Auf dieser privaten Homepage kommen Zeitzeugen aus der DDR zu Wort, die sich zu verschiedenen Themen wie dem Alltag, der Wende, der Reise in die DDR, der Staatssicherheit und vielem mehr äußern.
http://www.ddr-zeitzeugen.de

Das Projekt

Dieses Grundkursprojekt 2008-2099 entstand in der Überzeugung zu wenig über die DDR zu wissen. Selbst die SchülerInnen mit DDR-Wurzeln waren nach dem Mauerfall geboren und kannten die Geschichte und den Alltag nur aus wenigen Erzählungen von Verwandtenbesuchen. Also sollte der Alltag und die Geschichte der DDR erarbeitet werden.

Ausgangspunkt sollten Plakate der DDR sein, welche man erklären wollte, deren Zusammenhänge auf den ersten Blick nicht erkennbar waren.

Es wurden Plakate der DDR im Internet gesammelt, thematisch geordnet, Arbeitsaufträge vergeben und dann recherchiert. Hier hilft das Internet, die Bundeszentrale für politische Bildung mit dem Heft "Geschichte der DDR", das "lebendige Museum online" des HdG und das Schulbuch. Alle vorkommenden Fachausdrücke wurden in einem Lexikon zusammengetragen. Die Einzelbeiträge wurden auf dieser Seite so weit als möglich eingebaut. Die Inhalte wurden dann in Gruppen diskutiert und die wichtigsten Aspekte im Plenum eingebracht. Dazu entstand parallel eine Seite zur Geschichte der DDR in unserem eigenen Geschichtsweb.
In Deutsch haben wir uns mit DDR-Literatur beschäftigt und auch Filme aus der DDR angesehen und diskutiert.
Wir glauben, einige Defizite beseitigt zu haben. Am meisten waren wir aber überrascht, dass die Defizite - anders als Politiker postuliert haben - nicht das Problem der Jungen alleine ist. Bei Gesprächen mit "Älteren" stießen wir auf geringes Wissen.

Wir haben dazu dann aus Spaß ein Quiz produziert, bei dem bei 165 Beteiligten nicht einmal 50% richtige Antworten herauskamen. Wir hätten am liebsten die Politiker, die sich in einer Anfrage im Münchner Stadtrat über die Unkenntnisse der Gymnasiasten mokiert haben, selbst geprüft.

Quiz

  • Wer war Regierungschef der DDR 1976 bis 1989?
  • Wer war Parteivorsitzender der SED 1950 bis 1971?
  • Wer war sein Nachfolger?
  • Was versteht man unter Bückware?
  • Was war die Nationale Front?
  • Was ist ein Plattenbau?
  • Was versteht man unter Rennpappe?
  • Was war der Tränenpalast?
  • Wie wurde die Mauer in der DDR genannt?
  • Wer moderierte den "schwarzen Kanal"
  • Was ist ein Kollektiv?
  • Was versteht man unter "Erichs Krönung"?
  • Was Produkt war Praktika? Wer hat es hergestellt?
  • Wie heißt die Stalinallee heute?
  • Wer war Ernst Thälmann?
  • Wer war Günther Mittag?
  • Wer hat den Mauerfall verkündet?
  • Wer war Parteivorsitzender der SED 1989?
  • Wer war Parteivorsitzender der CDU-Ost 1989?
  • Wie hieß die FDP in der DDR? Wer hat das Vermögen dieser Partei für sich verwendet?
  • Wer hat in der "Spur der Steine" die Hauptrolle gespielt?
  • Wer hat "die neuen Leiden des jungen W." geschrieben?