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Der
Grundstein zum Dritten Reich
Der 30. Januar 1933 wird
einmal eingehen in die Geschichtsschreibung als ein Tag, der ei-
nen historischen Umschwung der deutschen Entwicklung darstellt.
Nach 14 Jahren unerhörtester Opfer und Arbeit steht Adolf Hitler
heute an jener Stelle, die
ihm seit langem gebührte. Ein Gefühl unbändigen Stolzes geht durch
alle Millionen jener,
deren Sehnsucht, Kampf und Hingabe diese Jahre über im Zeichen des Willens
stand, die
Schande vom 9. November 1918 zu sühnen, die wussten, dass Deutschland in
dieser
Schande nicht untergehen konnte, dass die Geschichte der Deutschen damit
nicht zu Ende
sein konnte. Und aus dieser seelischen und materiellen Not erwuchs der
Nation ihr Führer,
dessen Schicksal ihn aus den selbst erlebten Nöten des deutschen
Arbeitertums hinführte
zum Schicksalskampf von 1914, und aus diesem Frontsoldatentum, nach dem
Dolchstoß der
Novemberverbrecher, zum politischen Kampf um die Erneuerung seines
Volkes.
Adolf Hitler wurde die Charaktererneuerung, die die deutsche
Nation in letzter Stunde an
sich selbst vornahm, Gleichnis des deutschen Widerstandswillens, einer
großen Zukunfts-
hoffnung.
Denn das Entscheidende war, dass diese große nationalsozialistische
Volksbewegung nie-
mals im Zeichen der Verzweiflung, sondern stets im Zeichen eines großen
Glaubens ge-
standen hat - sie fühlte von Jahr zu Jahr tiefer und bewusster, dass in ihr
Ströme deutscher
Sehnsüchte zusammenliefen, weit aus vergangenen Jahrhunderten: aus den
Bauernkriegen,
aus dem friderizianischen Preußen, aus den gesunden Quellen der
Arbeiterbewegung des
19. Jahrhunderts. Der Glaube an die geschichtliche Sendung, das war
jener Wille, der den
Führer und seine Bewegung nimmer müde werden ließ, der über alle
Widerwärtigkeiten und
Anfechtungen triumphierte. Dieser Glaube wurde immer wieder gefestigt, wenn
wir unsere
Gegner am Werke sahen, deutsches Wesen zu untergraben, und immer mehr
überzeugt
wurden, wie tief innerlich berechtigt und lebensnotwendig der
Kampf der nationalsozialisti-
schen Bewegung war.
Wenn der " Vorwärts", das Blatt der Novemberverbrecher, es sogar noch
am 30. Januar
1933 wagte, Adolf Hitler den "Bandenführer gegen die deutsche
Arbeiterbewegung" zu nen-
nen, so zeigt allein schon diese Tatsache, wie frech sich die Feinde der
deutschen Freiheit
nach 14 Jahren ihrer Misswirtschaftsregierungen noch aufzuführen
wagten.
Jetzt ist Schluss mit der Hetze dieser Elemente, jetzt wird auf allen
Gebieten das Sauberma-
chen beginnen, der Schutz der nationalen Ehre, der Schutz der Nation wieder
hergestellt
werden.
Wie wir hören, ist die entscheidende Unterredung zwischen Adolf Hitler und
dem Reichsprä-
sidenten in herzlichster Form vor sich gegangen. Und gleich nach der
Betrauung konnte
dann auch die Vereidigung vorgenommen werden, so schnell hat sich noch
niemals ein Ka-
binett gebildet.
Das ganze junge Deutschland rechnet es dem greisen Reichspräsidenten von
Hindenburg
ehrfurchtsvoll zu hoher Ehre an, dass er über manche
Missverständnisse in der Vergangen-
heit hinweg die Zukunft seines Volkes im neuen Reichskanzler Adolf Hitler
gegrüßt
hat. Er hat, einst Zeuge in Versailles 1871, heute selbst ein
Fundament zum Dritten Reiche ge-
schaffen. Diese Tat wird ihm die hohe Befriedigung seines Lebensabends geben
und als
denkwürdiger Akt von der deutschen Geschichte vermerkt werden.
Denn in der prunklosen Stille des Mittags vom 30. Januar 1933 wurde
der Grundstein zum
Neubau des neuen Deutschlands gelegt. Das ist es, was jetzt in das
Bewusstsein aller Deut-
schen eingehen muss, bei denen innerhalb der heutigen Grenzen und bei den
anderen auf
dem ganzen Erdball. [...]
An diesem heutigen Tage der Erfüllung der ersten großen Etappe des deutschen
Freiheits-
kampfes, da grüßen wir in aller Treue unseren Führer, der er immer bleiben
wird, den
Reichskanzler Adolf Hitler.
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