virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

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1871  1878

Der Kulturkampf

Darstellung

 

1870: Unfehlbarkeit des Papstes in Glaubens- und Sittenfragen wird verkündet (Konzilsbeschluss) - liberale Politiker  (auch Bismarck) fürchten  die Einmischung des Papstes in politischen Fragen! Bismarck sieht in der oppositionellen katholischen Minderheit, der Zentrumspartei, eine Gefahr für das junge  Deutschland („Internationalismus“ & „Ultramontanismus“ (papstfreundliche politische Haltung) d. Zentrumspartei; Opposition gegen protestantischen Kaiser) sein Ziel der Herrschaft des Kaisers ist gefährdet!

  • Katholiken nicht in einheitlichen deutschen Staat integrierbar

  • Bismarck sagt dem Katholizismus den Kampf an; erklärt politischen Katholizismus zum   „Reichsfeind“

  • „innerer Präventivkrieg“    

  •  "Vatikanisches Konzil, nach der Zählung der römischen Kirche die 20. ökumenische Kirchenversammlung, tagte vom 8. Dez. 1869 bis 20. Okt. 1870 und brachte die katholische Lehrbildung durch Definierung der päpstlichen Unfehlbarkeit zum Abschluss. Seit dem Scheitern der großen Reformkonzile des 15. Jahrh. war die absolute Bedeutung des Papsttums auch auf dem Gebiete der Lehre tatsächlich entschieden. Sie auch kirchenrechtlich vollzogen zu sehen, gehörte schon lange zu den Lieblingsideen Pius' IX. Seit 1864 war der Entschluß in ihm gereist, zu diesem Zweck ein Konzil zu berufen. Das vage Programm des Einberufungsschreibens vom 29. Juni 1868 unzweideutig auszulegen übernahmen die Jesuiten in der »Civiltà cattolica«. Die in jenem Schreiben erwähnte Heilung der allgemeinen Weltübel sollte durch Bestätigung des Syllabus (s. d.) vom 8. Dez. 1864, durch die Dogmatisierung der Himmelfahrt Marias und vornehmlich der päpstlichen Unfehlbarkeit erfolgen. Dass dadurch das Verhältnis der Kirche zum Staate von dem modernen Rechtsboden wieder auf denjenigen der mittelalterlichen Theorie, wie sie Gregor VII., Innozenz III. und Bonifatius VIII. formuliert hatten, zurückgeführt werde, machte trotz des am 9. April 1869 erlassenen Rundschreibens des bayrischen Ministers v. Hohenlohe den Regierungen wenig Sorge. Aber die Zusammensetzung des Konzils wies ein wenig verheißungsvolles Gepräge auf. Zur Teilnahme berechtigt waren gegen 1050 Prälaten; es erschienen 774, davon viele nur vorübergehend. Darunter befanden sich 276 Italiener, dem Papst meist unbedingt ergeben; dasselbe galt von den 41 Spaniern, 83 Asiaten, 14 Afrikanern, 13 Australiern. Deutsche Mitglieder waren nur 19, österreichisch-ungarische 48, französische 84 vorhanden und auch unter diesen nicht wenige, die zur unbedingt päpstlichen Partei gehörten. Diese letztere setzte sofort eine an den Papst gerichtete Petition um Definierung der Unfehlbarkeit in Umlauf. Für eine Gegenadresse fanden sich nur 137 Unterschriften, und auch innerhalb dieser Minorität war man über den Standpunkt, von dem aus die Unfehlbarkeit zu bekämpfen sei, keineswegs einverstanden. Unter solchen Umständen konnte schon 21. Jan. den Vätern ein »Schema der dogmatischen Konstitution über die Kirche Christi« zugehen, das über die letzten Absichten der Kurie keine Zweifel mehr ließ. Nun regten sich freilich die Regierungen; aber der im Sommer ausbrechende Deutsch-französische Krieg ließ es zu keinem energischen und gemeinsamen Vorgehen kommen. Die Kurie ihrerseits hatte den Gang der Verhandlungen durch eine neue, die Minorität lahm legende Geschäftsordnung beschleunigt und hierauf dem Konzil 6. März einen Zusatzartikel zu jenem Schema vorgelegt, dass der Papst in Sachen des Glaubens und der Moral nicht irren könne. Nach einigen Redaktionsmanövern wurde 24. April die Konstitution über den katholischen Glauben, 13. Juli die Konstitution über die Kirche Christi genehmigt, jene einstimmig, diese mit 451 unbedingten gegen 62 bedingte Placet und 88 Non placet. Mit dieser Tat war der Mut der Opposition erschöpft, das Schreckgespenst eines drohenden Schismas lähmte ihre letzten Kräfte. Die Opponenten verließen Rom, und in der entscheidenden vierten öffentlichen Sitzung 18. Juli stimmten 533 Väter mit Placet, nur 2 mit Non placet. Das neue Dogma wurde nach und nach auch von den Bischöfen der Opposition in ihren Diözesen verkündigt, der Widerspruch schlug sich im Altkatholizismus (s. d.) nieder."

[Quelle: Meyers großes Konversations-Lexikon. -- DVD-ROM-Ausg. Faksimile und Volltext der 6. Aufl. 1905-1909. -- Berlin : Directmedia Publ. --2003. -- 1 DVD-ROM. -- (Digitale Bibliothek ; 100).

 
Pius IX (von Johannes Paul II 2000 selig gesprochen)

1871
kari-kultkampft-1871.gif (239283 Byte) Das Konzil im Vatikan beschließt das Unfehlbarkeitsdogma
Abb.: "Werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist."1 — Oder der neue Sündenfall. -- In: Kladderadatsch. -- 1871

Erläuterung: Die jesuitische Schlange verführt den Papst mit dem Apfel der Unfehlbarkeit, die Vernunft mit dem Apfel der Erkenntnis bleibt unbeachtet. Die Jesuiten gelten als die Speerspitze der päpstlichen dogmatischen Intoleranz und werden als gefährlichster aller Orden bekämpft. s. Jeuitenverbot 1872

1 Genesis, 3, 1-5: "Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt's auch nicht an, dass ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, dass, welches Tages ihr davon esst, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist."

Der Staat antwortet auf diese Entscheidung mit dem Kanzelparagraph:
„...Ein Geistlicher..., welcher in Ausübung oder in Veranlassung der Ausübung seines Berufes öffentlich vor einer Menschenmenge, oder welcher in einer Kirche oder an einem andern zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte vor Mehreren Angelegenheiten des Staates in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zum Gegenstande einer Verkündigung oder Erörterung macht, wird mit Gefängnis oder Festungshaft bis zu zwei Jahren bestraft...“

Die antiklerikale Haltung der liberalen Presse wird in Karikaturen sichtbar
kari1871.gif (149769 Byte) "Die Nacht am Rhein"
Die katholische Kirche hielt die Kirchgänger zur Stimmangabe für die Zentrumspartei an. Die Kanzel in der Kirche wird dabei zum Wahlkampfinstrument. Die Abhängigkeit der Gläubigen Katholiken von den Priestern wurde dabei ausgenutzt. Hier ersetzt Glaube das selbstständige Denken, ist damit der Hauptangriffspunkt der liberalen Denkweise, nach der der Einzelne für sein Tun verantwortlich ist.

1872  
kari-kultkampf-1872.gif (119337 Byte) kari-kultkampf1872-2.gif (381437 Byte)
Der Kampf Bismarcks gegen den Ultramontanismus  
kari-kultkampf-jesuitenverbot-1872.gif (200451 Byte)
Jesuitenverbot

1871

Reichstagszusammensetzung, um diese Gesetze zu beschließen

Bismarck in der Debatte. -- In: Kladderadatsch. -- 1872

Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird's still.

 

Bismarck der Drachentöter

Wilhelm Scholz (1824 - 1893): Radikal, nicht palliativ: Das Aufstöbern hilft nichts, sie werden nur noch bissiger dadurch. Man muss sie entweder ganz in Ruhe lassen oder vollständig ausrotten; einen Mittelweg gibt's nicht. . -- In Kladderadatsch. -- Nr. 29/30. -- 1872-06-30

Erläuterung: Am 14. Mai 1872 schreibt Bismarcks Mitarbeiter Karl Ludwig Aegidi (1825 - 1901) an Heinrich von Treitschke: "Ja 'palliativ' — möchte es nur nicht so mit den Jesuiten gemacht werden. Sondern radicitus... Die Jesuitensache ist eine solche, die man nicht anfassen darf, wenn man sie nicht gleich töten will. Das Schlimmste ist, sie anregen und dann nichts dagegen oder so gut wie nichts tun. In diesen Fehler soll die Regierung nicht verfallen. Entweder — oder. Aut Caesar aut nihil."

 

Partei Stimmen Mandate
Konservative 14,10% 57
Deutsche Reichspartei 8,90% 37
Liberale Reichspartei 7,00% 30
Nationalliberale 30,20% 125
Deutsche Fortschrittspartei 8,80% 46
Deutsche Volkspartei 0,50% 1
Zentrum 18,70% 63
Sozialdemokraten 3,20% 2
Welfen 1,60% 7
Dänen 0,50% 1
Polen 4,50% 13
Sonstige 2,00% 0
     
Wahlbeteiligung/Sitze 51,00% 382

Am 4.7.1872 wird das "Jesuitengesetz" erlassen:

  • Jesuiten und ihnen verwandte Orden werden aus dem Reich ausgewiesen,

  • ihre Niederlassungen werden aufgelöst,

  • Ausländer können ausgewiesen werden,

  • Deutschen Ordensangehörigen kann der Aufenthalt an bestimmten Orten polizeilich zugewiesen oder verboten werden.

  • nur noch solchen Geistlichen durften kirchliche Ämter übertragen werden, die der Regierung genehm waren.

 

1873  
kari-kultkampf-1873.gif (239355 Byte) kari-kultkampf-mai1873.gif (352802 Byte)

Der leibhaftige Schwarze. -- In Kladderadatsch. --1873

Welch ein Gespenst bracht' ich ins Haus
Schon sieht es wie ein Nilpferd aus. ([Goethe:] Faust. [Szene im Studierzimmer])

Allen teilnehmenden Freunden und Feinden die Anzeige, dass unsere Stiefmutter Herrenhaus nach langen Mühen glücklich von den Kirchengesetzen entbunden ist. -- In Kladderadatsch. --1873


Die Maigesetze bezeichnen die während des Kulturkampfes in den Jahren 1873/1874 erlassenen preußischen Gesetze.


Mit den Maigesetzen erreichte der Kulturkampf seinen Höhepunkt, entbrannte der Konflikt zwischen Staat und Kirche. Die Maigesetze waren, mit Ausnahme des Expatriierungsgesetzes, nur für Preußen gültig. Die vom 11. Mai bis 14. Mai 1873 erlassenen vier Gesetze beinhalteten folgendes:
  • Die Ausübung eines geistlichen Amtes wird abhängig gemacht von der Staatszugehörigkeit, dem Studium an einer deutschen Universität und der Ablegung eines vorgeschriebenen Kulturexamens.
  • Alle kirchlichen Ausbildungsanstalten unterliegen der staatlichen Aufsicht.
  • Die Anstellung von Geistlichen muss staatlich genehmigt sein.
  • Die kirchliche Disziplinargewalt wird auf deutsche Kirchenbehörden beschränkt und unter Kontrolle eines königlichen Gerichtshofes gestellt. Die kirchliche Disziplinargewalt ist auf solche Mittel zu beschränken, die auf religiöser Ebene liegen.
  • Der Kirchenaustritt wird erleichtert.

Die katholische Geistlichkeit erkannte die Maigesetze nicht an. Die große Mehrheit der Katholiken stand geschlossen hinter ihrer Kirche und reagierte mit passivem Widerstand.

1874 versuchte die preußische Regierung, mit neuen Gesetzen (4., 20. und 21. Mai) die Maierlasse von 1873 zur Geltung zu bringen; aber auch damit war der Widerstand der katholischen Kirche nicht zu brechen.

 

1874

Reichstagswahl 1874

Konservative 7,00% 22
Deutsche Reichspartei 7,20% 33
Liberale Reichspartei 1,00% 3
Nationalliberale 29,70% 155
Deutsche Fortschrittspartei 8,60% 49
Deutsche Volkspartei 0,40% 1
Zentrum 27,90% 91
Sozialdemokraten 6,80% 9
Welfen 2,70% 4
Dänen 0,40% 1
Polen 3,80% 14
Elsaß-Lothringer 3,60% 15
Sonstige 0,90% 0
     
Wahlbeteiligung/Sitze 61,20% 397

Das Zentrum gewinnt durch den äußeren Druck die Solidarität der katholischen Bevölkerung und Stimmen!!

1875 Musterlösung einer Interpretation
1877

 


Zeitung "Tiroler Stimmen" 1876
Text aus 1877

"Für Gott, Kaiser und Vaterland"

"Am 24. Februar 1877 präsentierten die „Neuen Tiroler Stimmen" Dekan Mayr einen Katalog von Forderungen, die er im Landesschulrat durchzusetzen hätte, wenn er schon seinen Rücktritt nicht einreichen wolle (leider ernst gemeint!):

  1. In Tirol dürfen nur katholische Männer und Jungfrauen als Lehrer angestellt werden. Lehrer, denen die katholische Gesinnung abgeht, sind aus dem Schuldienst zu entfernen. Im Zweifelsfalle entscheidet das Ordinariat.

  2. Erziehung und Unterricht müssen in Theorie und Praxis durch und durch katholisch sein.

  3. Alle konfessionslosen oder nur allgemein christlichen Lesebücher müssen aus der Schule entfernt und durch echt katholische Lesebücher ersetzt werden.

  4. Die Biblische Geschichte muss wieder als Mitlesebuch eingeführt werden.

  5. Die regelmäßige Schulpflicht muss auf sechs Jahre herabgesetzt, die Schulstunden müssen verringert und der Unterricht muss von den „unnotwendigen Fächern" entlastet werden.

Das galt für die Volksschulen. Die „Neuen Tiroler Stimmen" hatten aber auch ein Programm für die Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalten parat:

  1. Als Lehrer oder Professoren dürfen nur Männer von entschieden katholischer Gesinnung angestellt werden. Im Zweifelsfalle entscheidet das Ordinariat.

  2. Erziehung und Unterricht müssen durch und durch katholisch sein.

  3. Alle konfessionslosen, protestantischen und bloß allgemein christlichen Lehrbücher müssen entfernt und durch echt katholische ersetzt werden.

  4.  Die Gegenstände der Mathematik, Physik, Naturgeschichte und Geographie müssen auf die Hälfte reduziert werden .

Nach dem Diktat der „Neuen Tiroler Stimmen" waren diese Vorstellungen nicht etwa nach und nach, sondern auf das Schuljahr 1877/78 hin zu verwirklichen."

[Quelle für Bild und Text: Fontana, Josef <1937 - >: Der Kulturkampf in Tirol. -- Bozen : Verlagsanstalt Athesia, 1978. -- 528 S. : Ill. ; 19 cm. -- (Schriftenreihe des Südtiroler Kulturinstitutes ; Bd. 6). -- ISBN 88-7014-049-0. -- S. 291, 293]

Reichstagswahl 1877

Konservative 9,80% 40
Deutsche Reichspartei 7,90% 38
unabhängige Liberale 2,50% 13
Nationalliberale 27,20% 128
Deutsche Fortschrittspartei 7,70% 35
Deutsche Volkspartei 0,80% 4
Zentrum 24,80% 93
Sozialdemokraten 9,10% 12
Welfen 2,80% 9
Dänen 0,30% 1
Polen 4,00% 14
Elsaß-Lothringer 2,80% 10
Sonstige 0,30% 0
     
Wahlbeteiligung/Sitze 60,60% 397
Zentrum bleibt auf hohem Niveau
SPD wird gefährlich

 

1878  

Papst Pius IX stirbt: Todesanzeige im Kladderadatsch

Der neue Papst LeoXIII 

" Mit dem Regierungsantritt des Papstes Leo XIII. (1878) trat der Wendepunkt ein. Schon im Sommer fanden zwischen dem Fürsten Bismarck und dem päpstlichen Nuntius Masella Verhandlungen statt, die 1879 mit dem Kardinal Jacobini fortgesetzt wurden. An die Stelle des bisherigen preußischen Kultusministers Falk, der bei der kirchenpolitischen Gesetzgebung und ihrer Durchführung wesentlich beteiligt gewesen war, trat Puttkamer. Nachdem die Verhandlungen mit der Kurie gescheitert waren, ging die preußische Regierung aus eigner Initiative an die Reform der Maigesetzgebung. Sie vollzog sich nicht in einer einheitlichen Gesetzgebung, sondern sukzessive in fünf Novellen, deren Bestimmungen selbst wieder vielfach ineinandergreifen und sich gegenseitig modifizieren. Infolgedessen ist der gegenwärtige Rechtszustand schwer zu übersehen (Gesetze vom 14. Juli 1880, 31. Mai 1882, 11. Juli 1883, 21. Mai 1886 und 29. April 1887). An die Stelle der staatlichen Amtsentsetzung von Kirchendienern trat die gerichtliche Aberkennung der Fähigkeit zur Bekleidung eines Amtes mit der Folge des Verlustes des Amtseinkommens. Im Zusammenhang damit wurde später (Reichsgesetz vom 6. Mai 1890) das Expatriierungsgesetz aufgehoben. Ein vom König begnadigter Bischof, der durch gerichtliches Urteil aus seinem Amt entsetzt war, galt ohne weiteres damit auch als staatlich anerkannter Bischof seiner Diözese. Die meisten Strafbestimmungen wurden beseitigt, insbes. die Abhaltung von Messen und Spendung der Sakramente völlig freigegeben. Aufgehoben wurden ferner die besondern Vorschriften wegen der Staatsaufsicht über die zur Vorbildung von Geistlichen bestimmten und die Demeritenanstalten und mit einziger Ausnahme des § 1 das ganze Gesetz über die Grenzen des Rechts zum Gebrauch kirchlicher Straf- und Zuchtmittel. Das Erfordernis der wissenschaftlichen Staatsprüfung wurde aufgegeben, der kirchliche Gerichtshof und die Berufung an den Staat wegen kirchlicher Disziplinarentscheidungen aufgehoben. Anzeigepflicht und Einspruchsrecht gelten fortan nicht mehr für die Bestellung von Verwesern, sondern nur für die dauernde Übertragung eines Pfarramts. Für den ganzen Umfang der Monarchie sind wiederum zugelassen diejenigen Orden und ordensähnlichen Kongregationen, die sich der Aushilfe in der Seelsorge, der Übung der christlichen Nächstenliebe, dem Unterricht und der Erziehung der weiblichen Jugend in höhern Mädchenschulen und gleichartigen Erziehungsanstalten widmen, oder deren Mitglieder ein beschauliches Leben führen. Endlich wurden seit Mai 1886 in allen Diözesen die Staatsleistungen wieder aufgenommen, und nach längern Verhandlungen kam das Gesetz vom 24. Juni 1891 (sogen. Sperrgelderverwendungsgesetz) zustande, durch das die Rückbezahlung des infolge des Sperrgeldgesetzes angesammelten Betrags von 16,009,333 Mk. an die Geschädigten geregelt wird. Die Bewilligung aus den für jede einzelne Diözese gesetzlich ausgeworfenen Beträgen erfolgt auf Antrag der Geschädigten, bez. ihrer Erben durch eine Kommission, deren Mitglieder durch den Kultusminister im Einvernehmen mit dem betreffenden Diözesanobern ernannt werden. Überschüsse werden an die Diözese hinausbezahlt und zu einem Diözesanfonds angelegt. Einen weitern Schritt auf der 1879 betretenen Bahn bedeutete die 1904 erfolgte Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes (s. d.)."

[Quelle: Meyers großes Konversations-Lexikon. -- DVD-ROM-Ausg. Faksimile und Volltext der 6. Aufl. 1905-1909. -- Berlin : Directmedia Publ. --2003. -- 1 DVD-ROM. -- (Digitale Bibliothek ; 100).

 

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Wohin? Ihr könnt ja gar nicht sehen, wohin ihr reitet! Sollte der rechte Weg nicht dorthin führen? — Den haben wir ja immer im Auge. -- In: Kladderadatsch. -- 1879 Der treue Schäfer: Machst du mir meine Schwarzen zu Schwarz-weißen1, so will ich gern mal nach Canossa2 reisen!. -- In Kladderadatsch. -- 1879 Vorbereitung eines Endes des Kulturkampfs

An der Himmelspforte". 
Berliner Wespen. -- 1878

"Wer bist Du?"
"Ich bin der Unfehlbare."
"Du irrst. Es gibt nur Einen Unfehlbaren, und der ist schon seit Ewigkeiten hier. Doch irren ist menschlich, — tritt ein!"

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In Canossa: Wie sich der Abgeordnete für Meppen (Windhorst) Bismarck kalt gestellt denken möchte

1878

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"Der Gang nach Canossa"

Im Jahre 1872 gab es Unstimmigkeiten zwischen dem Deutschen Reich und dem Vatikan. Der Heilige Stuhl in Rom hatte den deutschen Gesandten abgelehnt, was im Mai 1872 zu einer heftigen Auseinandersetzung im Reichstag führte. Reichskanzler Bismarck verkündete dabei vor dem Hohen Hause:
"Seien sie außer Sorge, nach Canossa gehen wir nicht - weder körperlich noch geistig. "Fünf Jahre später, im Jahre 1877, wurde auf dem Großen Burgberg bei Bad Harzburg die 19 Meter hohe "Canossa-Säule" fertiggestellt. Mit diesem Obelisk sollte einerseits an Bismarcks Ausspruch vor dem Reichstag gedacht werden, welcher inzwischen zum geflügelten Wort geworden war. Andererseits erfolgte mit der Säule ein Brückenschlag 800 Jahre zurück in die deutsche Vergangenheit.
In jenem Jahre 1077 gipfelte der Streit zwischen Papst Gregor VII. und dem deutschen König Heinrich IV. (dem Gründer der Harzburg) im berühmten Gang nach Canossa. Bei diesem Gang zog Heinrich IV. am 25. Januar 1077 barfuß, im Gewande des Büßers und unter Tränen vor die Burg von Canossa, in welcher sich Papst Gregor VII. aufhielt, um ihn um die Aufhebung des Kirchenbanns zu bitten. Drei Tage musste der arme König so ausharren, bis ihn der Papst schließlich von seinem Bann erlöste. Dieser Bußgang nach Canossa blieb als (scheinbare) Niederlage der weltlichen Macht noch jahrhundertelang im Bewusstsein der Deutschen lebendig. Aus diesem Grund hatte Bismarcks Ausspruch solch ungeheure Symbolkraft.

Exkurs: Canossa 1077:

Als Gang nach Canossa bezeichnet man den Zug Kaiser Heinrichs IV. von Speyer nach Canossa zu Papst 
Gregor VII. im Februar 1077 um die Lösung des Kirchenbanns zu erbitten. Sein Sohn und eine herzogliche 
Opposition hatten sich erhoben und versuchten den Kaiser mit Hilfe des Papstes abzusetzen. Deshalb wird 
heute der nach Canossa" im übertragenen Sinn als Bezeichnung für einen erniedrigenden Bittgang verwendet. 
Allerdings entsprach dies nicht den historischen Tatsachen. In Wirklichkeit erlangte Heinrich durch die 
Aufhebung des Bannes seine Bewegungsfreiheit zurück und konnte den Papst zur Flucht aus Rom zwingen. Die 
späteren Interpretationen besonders des 19. Jahrhunderts waren eher anachronistisch, da die Probleme der 
eigenen Zeit in das Mittelalter projiziert wurden. Die Lösung vom Bann war ein taktischer Erfolg des Kaisers, 
der so seine Herrschaft sichern konnte
Der Gang nach Canossa war ein wichtiger Meilenstein im Investiturstreit . Im 11. und 12. Jahrhundert stritten 
die weltliche Macht ( Kaiser ) und die geistliche Macht (Papst) um das Recht der Investitur von Bischöfen und 
Äbten . Papst Gregor VII. verhängte den Kirchenbann über König Heinrich IV. weil dieser dem Papst nicht gehorch-
te, was nach der damaligen Kirchenansicht "illegal" war. Die weltliche Herrschaft des Kaisers stellte sich gegen 
die kirchliche Gewalt. Das Recht des Kaisers im Reich Bischöfe einzusetzen wurde von Heinrich IV verteidigt.

Am 14. Mai 1872 wurde dieses Ereignis vom damaligen Reichskanzler Otto von Bismarck in seiner Rede vor dem Reichs-
tag mit dem Satz: "Seien sie außer Sorge nach Canossa gehen wir nicht - weder körperlich noch geistig." aufgegrif-
fen. Dem war ein Streit mit der katholischen Kirche (Kulturkampf) voraus gegangen, in dem der Papst den 
deutschen Gesandten im Vatikan abgelehnt hatte. 

 

"Windthorst, Ludwig. deutscher Politiker, geb. 17. Jan. 1812 in Osterkappeln bei Osnabrück, gest. 14. März 1891 in Berlin, wurde auf dem Carolinum in Osnabrück für den geistlichen Stand vorbereitet, studierte 1831-34 die Rechte, wurde Rechtsanwalt in Osnabrück, dann ritterschaftlicher Syndikus und vorsitzender Rat des katholischen Konsistoriums daselbst und 1848 Oberappellationsgerichtsrat in Celle. Seit 1849 Mitglied der hannoverschen Zweiten Kammer, im unterstützte Windthorst die partikularistische, preußenfeindliche Politik Stüves, wurde 1851 als Führer der ministeriellen Partei Präsident der Kammer, 22. Nov. Justizminister und setzte die Errichtung des katholischen Bistums Osnabrück durch. 1853 schied er aus dem Ministerium und ward wieder Abgeordneter, 1862 in dem Ministerium Brandis-Platen Justizminister, unterstützte die Bemühungen Österreichs, Hannover an seine Politik zu ketten, und ward 21. Okt. 1865 Kronoberanwalt in Celle. Nach der Annexion von 1866 legte er sein Amt nieder und führte 1867 die Verhandlungen mit Bismarck über die Abfindung des Königs Georg, die mit dem Vertrage vom 29. Sept. 1867 endeten. Seit 1867 auch Mitglied des norddeutschen Reichstags und des preußischen Abgeordnetenhauses für Meppen (»Perle von Meppen«), hielt er sich anfangs zurück, nahm 17. Juni 1869 an dem anti-infallibilistischen Laienkonzil in Berlin teil, stellte sich aber zuerst im Reichstag im März 1871, dann auch im Abgeordnetenhaus entschieden an die Spitze der ultramontanen Partei, die er straff zusammenhielt, und mit der er die partikularistischen Elemente der Opposition (Polen und Welfen) gegen die Regierung verschmolz. Schlagfertig und witzig, in allen Künsten sophistischer Dialektik erfahren, errang Windthorst als Führer der Opposition bedeutende rednerische Erfolge, und wenn er auch die Maigesetzgebung nicht hindern konnte, so bereitete er doch Bismarck und Falk durch seine scharfe Opposition manche Schwierigkeiten, verzögerte durch seine zahllosen Reden den Fortgang der Geschäfte und suchte jede Erstarkung der Reichsgewalt zu verhindern. Ein Staatsmann war W. nicht, aber ein ausgezeichneter Parlamentarier. Auf den jährlichen Katholikenversammlungen gab er die politische Parole für die ultramontane Partei aus. Nach seinem Tod erschienen seine »Ausgewählten Reden, gehalten in der Zeit 1851-1891« (Osnabr. 1901-02, 3 Bde.)."

[Quelle: Meyers großes Konversations-Lexikon. -- DVD-ROM-Ausg. Faksimile und Volltext der 6. Aufl. 1905-1909. -- Berlin : Directmedia Publ. --2003. -- 1 DVD-ROM. -- (Digitale Bibliothek ; 100). -- ISBN 3-89853-200-3. -- s.v.]

 
"Zentrum (Zentrumspartei), in der Politik die Fraktion einer parlamentarischen Körperschaft, die zwischen der Rechten (konservativen) und der Linken (liberalen Partei) eine mittlere Parteistellung einnimmt und dies auch äußerlich durch die Wahl der Plätze in der Mitte des Sitzungssaales zu erkennen gibt. Dabei wird zuweilen noch zwischen linkem und rechtem Z. unterschieden; in der Frankfurter Nationalversammlung von 1848 z. B. bildeten »Kasino« und »Landsberg« das rechte Z., während der »Württemberger Hof« als linkes Z. bezeichnet wurde. Gegenwärtig nennt sich Z. oder Zentrumspartei die ultramontane Partei im deutschen Reichstag, im preußischen Abgeordnetenhaus, in der bayrischen (seit 1887) und in der württembergischen Zweiten Kammer. Schon 1860 hatte sich eine Gruppe katholischer Abgeordneten unter den Brüdern Reichensperger Z. genannt; dieser Name war aber, als sich infolge des Verfassungskonflikts die Parteien anders gruppierten, wieder in Vergessenheit geraten. Erst als nach dem Vatikanischen Konzil und dem Untergang des Kirchenstaates (1870) die Ultramontanen, von neuem als politische Partei. bei den Landtagswahlen 16. Nov. 1870 und den Wahlen zum ersten deutschen Reichstag 3. März 1871 nur solche Vertreter zuließen, die ihren Beitritt zu einer katholischen Fraktion versprachen, wählte die 63 Mitglieder starke Partei bei Eröffnung des Reichstags (s. d.) nach ihrem Platz im Saal den Namen »Z.« Zwar erklärten Windthorst, P. und A. Reichensperger, Mallinckrodt, Jörg u. a., dass die Fraktion keine konfessionelle, sondern eine politische sei, und das Programm, das die »Germania«, seit 1. Jan. 1871 Pressorgan der Fraktion, 19. Juni 1871 veröffentlichte (»Die Fraktion stellt sich zur besondern Aufgabe, für Aufrechterhaltung und organische Fortbildung verfassungsmäßigen Rechts im allgemeinen und insbesondere für die Freiheit und Selbständigkeit der Kirche und ihrer Institutionen einzutreten«), war farblos. Aber in Wirklichkeit war die Verteidigung der Rechte der Kirche nach den Vorschriften des Papsttums von Anfang an das einzige Ziel der Partei, die sich zu diesem Zwecke mit allen politischen Schattierungen zu verschmelzen bereit war. Da das Deutsche Reich die Erwartung, dass es einen Kreuzzug gegen Italien zur Wiederherstellung des Kirchenstaates unternehmen werde, täuschte, so nahm das Z. eine oppositionelle Haltung gegen die Reichsregierung an. Im preußischen Landtag erlangte es eine erhöhte Bedeutung durch den 1871 ausbrechenden Kulturkampf. Im Landtag stieg die Zahl der Mitglieder 1879 auf 95, im Reichstag 1878 mit Hospitanten auf mehr als 100, wozu noch die befreundeten Welfen, Polen und Elsässer kamen. Im 1878er Programm wurden vor der Forderung auf Bewahrung des verfassungsmäßigen Grundcharakters des Deutschen Reiches als eines Bundesstaates aufs neue freie Bewegung für die Kirche und Beseitigung der Reichsgesetze verlangt, welche die Selbständigkeit und die Rechte der Kirche beeinträchtigten. Ferner sollte Beschränkung der Reichsausgaben (namentlich beim Heerwesen) ins Auge gefasst, berechtigten Ansprüchen der Landwirtschaft, der Gewerbe und des Arbeiterstandes Rechnung getragen werden. Des langen Harrens auf den Sieg der Kirche müde und auf eine Wendung an höchster Stelle zu ihren gunsten hoffend, unterstützte die Zentrumspartei 1879 die neue Zoll- und Wirtschaftspolitik des Reichskanzlers. Als dieser, in der Hoffnung, das Z. zu sich herüberzuziehen oder zu sprengen, die Revision der Maigesetzgebung und die Versöhnung mit dem Papst durchsetzte, nahm das Z. die Zugeständnisse nur spröde an und verharrte besonders im Reichstag, wo es 1881-87 und 1890 bis 1906 die ausschlaggebende Partei war, in der Opposition. Windthorst riss die Leitung der Partei ganz an sich, stimmte in der Polenfrage und beim Septennat sogar gegen den Wunsch Leos XIII. wider die Regierung und gab den Kampf um die Schule als neue Parteiparole aus. Spaltungen zwischen den aristokratischen und demokratischen Gliedern der Partei wurden, selbst nach dem Tode Windthorsts (1891), schließlich überwunden. In dem langen Wahlaufrufe von 1893 ward hauptsächlich auf die Umwandlung des Reiches in einen Militärstaat, die übermäßige Belastung des notleidenden Nährstandes hingewiesen, die zweijährige Dienstzeit gefordert und neben vielem andern die Wiederherstellung des Christentums als Grundlage des öffentlichen wie privaten Lebens, der Gesetzgebung und Verwaltung verlangt. Ferner ward behauptet, dass das Z. bei der Arbeiterversicherungs- und Arbeiterschutzgebung, bei der Neuregelung des Innungswesens, bei der Bekämpfung des Wuchers, bei der Umkehr zu einer den Interessen der Landwirtschaft und der Industrie gerecht werdenden Zoll- und Wirtschaftspolitik, zur berufsorganisatorischen Vertretung der Landwirtschaft den Vortritt genommen oder ausschlaggebend mitgewirkt habe. Nachdem besonders 1903-06 das Z. durch seine Macht und Herrschsucht im Reichstag einen maßgebenden Einfluss auf die Regierung ausgeübt hatte und gewissermaßen Regierungspartei geworden war, verlor es durch die mit der Reichstagsauflösung vom 13. Dez. 1906 und den Wahlen von 1907 einsetzende »Blockpolitik« diese Stellung und bildete im Verein mit den stark verminderten Sozialdemokraten die Opposition. Über die Zahl der Anhänger des Zentrums im Reichstag vgl. die Karte »Reichstagswahlen«; im preußischen Abgeordnetenhause saßen im Mai 1908: 96 Zentrumsangehörige."

[Quelle: Meyers großes Konversations-Lexikon. -- DVD-ROM-Ausg. Faksimile und Volltext der 6. Aufl. 1905-1909. -- Berlin : Directmedia Publ. --2003. -- 1 DVD-ROM. -- (Digitale Bibliothek ; 100).

Beginn der Debatte um Sozialistengesetze - Reichstag lehnt ab - wird aufgelöst - Neuwahl 1878

Konservative 13,00% 59
Deutsche Reichspartei 13,60% 57
unabhängige Liberale 2,70% 10
Nationalliberale 23,10% 99
Deutsche Fortschrittspartei 6,70% 26
Deutsche Volkspartei 1,10% 3
Zentrum 23,10% 94
Sozialdemokraten 7,60% 9
Welfen 2,60% 14
Dänen 0,30% 1
Polen 3,60% 14
Elsaß-Lothringer 2,30% 11
Sonstige 0,30% 0
     
Wahlbeteiligung/Sitze 63,30% 397

Nationalliberale fallen um und stimmen Sozialistengesetzen zu; SPD verliert unter dem Eindruck der Attentate; Konservative gewinnen;

Wahlergebnis 1881

Konservative 16,30% 50
Deutsche Reichspartei 7,50% 28
unabhängige Liberale 2,40% 1
Nationalliberale 12,60% 46
Liberale Vereinigung 8,10% 46
Deutsche Fortschrittspartei 12,70% 60
Deutsche Volkspartei 2,00% 9
Zentrum 23,20% 100
Sozialdemokraten 6,10% 12
Welfen 1,80% 10
Dänen 0,30% 2
Polen 3,80% 18
Elsaß-Lothringer 2,90% 15
Sonstige 0,30% 0
     
Wahlbeteiligung/Sitze 56,30% 397
SPD verliert weiter; Nationalliberale halbiert
Liberale stellen sich neu auf => Lib Vereinigung
   
  Kommentar aus England zur Wende in Bismarcks Politik
  kari-bis-1879.gif (96800 Byte) Bewertung Bismarcks aus der "wahre Jakob"
Quellen Weitere Materialien zum Thema finden sich im Internet auf der Seite http://www.payer.de/relkritiklink.htm, der ein Teil dieser Karikaturen entnommen ist.

Karikaturen zu Bismarck:
Bismarck in der Karikatur des Auslands.
Von Heinrich Dormeier.