virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München                                 

vor 3000 3000 - 800 800v. - 500n. 500 - 1500 1400 - 1789 1789-1848 1815-1914 1890-1914 1914-1918 1918-1939 1939-1945 1945 - 1990 seit 1990
Frühgeschichte Hochkulturen Antike Mittelalter Aufklärung-Absolutismus Revolutionen Nationalstaaten Imperialismus Weltkrieg I Zwischen den Weltkriegen Weltkrieg II Kalter Krieg Gegenwart
                         

Startseite

Impressum Unterrichtsmaterial Sitemap Arbeitstechniken Didaktik m@scholl online       Deutschland Europa Amerika Asien Afrika
  Wie formuliere ich eine wissenschaftliche Arbeit
 
genau und logisch gliedern - einzelne Arbeitsschritte: (nach den wichtigsten Punkten gegliedert)

 1.  im Präsens schreiben

 2.  unpersönlich schreiben 
(Verzicht auf Formulierungen wie "m. E.")

 3.  sachlich, keine wertenden Adverbien und Adjektive

 4.  unkomplizierte Sätze (nicht ausschmücken, prägnant)

 5.  fremde Meinungen und Wertungen werden mit Fußnoten versehen und zitiert. Im Prinzip müssen Fakten und alle evidenten Tatsachen nicht zitiert werden. (Regeln)

 6.  so wenige persönliche Meinungen wie möglich einbringen, auf keinen Fall wertende polemische Formulierungen!

 7.  keinen Humor, Sarkasmus, Ironie

 8.  Zahlen bis zwölf ausschreiben

 9.  Bildmaterial, das sich auf den Text bezieht und nicht im Text eingebaut ist, sollte durch  einen Verweis (Fußnote) aufzufinden sein.

10 Alle verwendeten Texte, Internetseiten, Zeitschriften und Bücher müssen in einer Bibliographie am Ende der Arbeit genannt sein (Bibliographierregeln)

11. Alle Karten, Statistiken, Fotos müssen in einer Fußnote einen Herkunftsverweis enthalten!

Die stilistischen Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit  sind zunächst dieselben wie die an "gutes Deutsch" im allgemeinen: präziser, klarer Ausdruck, keine langen und verschachtelten Sätze, Aktiv- statt Passivformen, Vermeidung von "Substantivitis", falschen Metaphern und von Füllwörtern ohne wirkliche Bedeutung ("auch", "in erster Linie", "besonders" "schon" "lauter" usw.). Darüber hinaus zeichnet sich der wissenschaftliche Schreibstil dadurch aus, dass der Text fast immer im Präsens geschrieben ist, besonders viel Wert auf Sachlichkeit gelegt wird, emotionale und wertende Ausdrücke ("besser", "natürlich", "leider", "selbstverständlich") sowie normative Vorgaben ("soll", "müssen") vermieden werden. Auf Superlative ist zu verzichten, wenn sie nicht sachlich gerechtfertigt sind. Da wissenschaftliche Diskussion um intersubjektive Nachprüfbarkeit bemüht ist, sind Personalpronomen (ich, wir) und personenbezogene Formulierungen (meine Meinung...) zu vermeiden. Ausrufezeichen und Auslassungszeichen sind meist entbehrlich.