Böhmen
Im 9.Jahrhundert einigen die Przentti,sliden Böhmen unter
ihrer Herrschaft. Im 10.Jahrhundert wird Böhmen dem
Deutschen Reich angegliedert.
1086 erhebt Heinrich IV. Wratslaw zum König in Böhmen.
1140-73 Wladislaw 11. erlangt die Erblichkeit des Königtums und
fördert die Ansiedlung von Deutschen.
1253-78 Ottokar II. unterstützt den Deutschen Orden im Kampf
gegen die Pruzzen (Königsberg, gegr. 1225, nach ihm be-
nannt). Er gewinnt Osterreich, die Steiermark, Kärnten
und Krain.
1273 unterliegt Ottokar bei der Wahl zum deutschen König dem
Habsbureer Rudolf
1278 Niederlage und Tod Ottokars in der Schlacht auf dem
Marchfeld, als er die von ihm eingezogenen Reichslehen
nicht herausgeben will (S.•).
1333-78 Der Luxemburger Karl IV., seit 1347 deutscher König,
macht Böhmen zum Kernland des Reichs (S.•).
1526 erlangt das Haus Habsburg durch Erbvertrag die Thronfol-
ge bis 1918.
Ungarn
955 Die Niederlage der Ungarn auf dem Lechfeld führt zur
Seßhaftiekeit und zur Übernahme des Christentums unter
den Arpaden.
997-1038 Stephan 1. der Heilige begründet das christliche Königtum
in Ungarn (Stephanskrone).
1173-96 Bela 111. erreicht in Auseinandersetzungen mit Byzanz den
Anschluß Dalmatiens, Bosniens und Kroatiens. Siebenbür-
gen wird durch Deutsche (Sachsen) besiedelt und erhält
1124 Selbstverwaltung.
1241 Die Niederlage der Ungarn am Sajo gegen die Mongolen
führt zum Zusammenbruch Ungarns und zum Ende der
Arpadenherrschaft.
1307 Erneuerung des Königtums durch das Haus Anjou.
1387-1437 Der deutsche König Sigismund gewinnt Ungarn als König.
1396 Beginn der Auseinandersetzungen mit den osmanischen
Türken
1515 Habsburg sichert sich durch Erbvertrag die Krone Un-
garns.
1526 Der letzte Ungarnkönig Ludwig fällt in der Schlacht von
Mohacz gegen die Türken. Die Krone geht an die Habsbur-
ger bis 1918.