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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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<= Die russische Revolution 1917 => |
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Die militärischen Misserfolge, die zunehmende Verschlechterung der Versorgungslage der Bevölkerung (Hungersnot) und die anhaltende Unterdrückung der Opposition und der Nationalitäten durch die zaristische Regierung lassen die Unzufriedenheit in Russland weiter wachsen. Die Forderungen nach Brot und Frieden werden lauter. Der Zar ist nur mehr eine Galionsfigur seiner Generäle. |
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| 1917 | 6.3. (21.2. nach russischem Kalender)
Februarrevolution.
Streiks und Demonstrationen der Petersburger Arbeiter
sollen durch Militär unterdrückt werden. Die Petersburger
Garnison läuft aber zu den Aufständischen über. Dies ist
praktisch der Sieg der Revolution, die auf alle Städte
ausgreift. Es kommt zur Bildung einer provisorischen bürgerlich-liberalen,
demokratischen Regierung und zur Abdankung des Zaren Nikolaus II., der im weiteren Verlauf
mit seiner Familie interniert und dann nach der Oktoberrevolution ermordet wird. Russland ist Republik.
Die nichtrussischen Randgebiete (Baltikum und Transkaukasien) erklären ihre Unabhängigkeit. Die Regierung mit Kriegsminister Kerenskij tritt
für die Fortführung des Krieges ein, die sich bildenden
Soldaten- und Arbeiterräte (Sowjets) für die Beendigung. Apr. Lenin kehrt aus dem Schweizer Exil auf Veranlassung der OHL im plombierten Eisenbahnzug durch Deutschland nach Russland zurück. Er fordert die sozialistische Revolution (»Alle Macht den Räten«). Juli. Nach einem gescheiterten bolschewistischen Putsch wird Alexander Kerenskij (1881-1970) Ministerpräsident. Die von ihm befohlene Kerenskij-Offensive scheitert. Die Soldaten folgen den Parolen Lenins nach Frieden und Land für die Bauern. Programm Lenins: Land für die Landarbeiter und Kleinbauern, Friede und Freiheit für die Arbeiter. 6.11. (russ. 24.10.) Oktoberrevolution. Der Sturm bolschewistischer Matrosen und Arbeiter auf das Winterpalais, dem Sitz der Regierung, führt zum Sturz und zur Flucht Kerenskijs. Ein »Rat der Volksbeauftragten« unter Lenins Vorsitz übernimmt die Regierungsgewalt. Er verfügt die sofortige Beendigung des Kriegs, die entschädigungslose Enteignung des Großgrundbesitzes zugunsten der Bauern und Landarbeiter. Im Nov. wird das nationale Selbstbestimmungsrecht der Völker Russlands und Wahlen für eine verfassungsgebende Nationalversammlung beschlossen. In ihr erlangen die Bolschewisten von 707 Sitzen nur 175, der Rest geht an die Bürgerlichen, an gemäßigte Sozialisten (Menschewiki) und an die Sozialrevolutionäre. |
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| 1918 | Jan. Proklamation Russlands zur
demokratischen-föderativen Republik durch die Nationalversammlung. Noch am
gleichen Tag lässt Lenin durch Rotgardisten das Parlament
auflösen. Dies ist der entscheidende Schritt zur Alleinherrschaft der Bolschewisten, zur »Diktatur des Proletariats«.
Gründung der Tscheka, einer Geheimpolizei gegen die
Konterrevolution, die mit besonderen Vollmachten ausgestattet wird. März. Frieden von Brest-Litowsk: Nach mehrmonatigen Verhandlungen unter dem Druck der weiter nach Osten vorrückenden deutschen Truppen schließt Lenin Frieden: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Ukraine und Transkaukasien werden selbständige Staaten, bleiben jedoch weiter von Truppen der Mittelmächte besetzt. Die Entente sieht in diesem Frieden einen Gewaltfrieden, der die Annexionsabsichten Deutschlands offenbart und deshalb ihren Widerstandswillen stärkt. In Deutschland erwachsen Hoffnungen auf einen endgültigen Sieg nach dem Wegfall der Ostfront. Die Truppen werden an die Westfront verlagert und beginnen dort eine Offensive. => |
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Lenin 1917 Gemälde sozialistischer Realismus um die Führungskraft Lenins zu unterstreichen. Rede im Hauptquartier der Bolschewiki während der Oktoberrevolution hier wird Stalin gezeigt! Seine Bedeutung an der Seite Lenins wird ab 1927 immer stärker betont! dagegen verschwinden andere Mitstreiter Lenins! Zum Beispiel wird Trotzki aus Bildern und Fotos herausretuschiert! |
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mit
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Das Foto einer Rede Lenins in St.
Petersburg! einmal mit und später aus dem Bild heraus retuschiert ohne
Trotzki
Quelle |
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