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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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in der NATO |
In der BRD |
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In der DDR |
im Ostblock |
| 17.4 | Die polnische Gewerkschaft "Solidarnosc" wird wieder legalisiert | |||
| 7.5 | Manipulationen bei den Kommunalwahlen lösen Proteste aus, offiziell haben die Einheitslisten 98,85 Prozent erhalten. In der Folge an jedem Monatssiebten Protestaktionen auf dem Berliner Alexanderplatz und an anderen Orten in der DDR. | |||
| 4.6 | Die Demokratiebewegung in der VR-China wird durch das Militär gewaltsam niedergewalzt (durch Panzer) - Damit endet in China eine Studentenbewegung zur Demokratisierung blutig. Egon Krenz rechtfertigt die Handlungsweise der KP Chinas. Die Volkskammer bezeichnet das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens als "Niederschlagung einer Konterrevolution" und zeigt Verständnis für den Einsatz von Militär | Beginn der Gespräche am "Runden Tisch" in Ungarn - Die Opposition wird an der Macht beteiligt | ||
| 19.8. | „Paneuropäisches Picknick“ an der ungarischen Grenze zu Österreich bei Sopron, kurzzeitig wird ein Grenztor geöffnet, dabei können cirka 700 DDR-Bürger fliehen. | |||
| Deutsch-ungarisches Geheimtreffen auf Schloss Gymnich bei Bonn, auf Initiative des ungarischen Ministerpräsident Miklós Németh mit Außenminister Gyula Horn und Botschafter Horváth. Mit Bundeskanzler Helmut Kohl, seinem Berater Horst Teltschik und Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Angeblich bundesdeutsche Kreditzusagen gegen ungarische Grenzöffnung. | 25.8 | Die BRD-Botschaft in Prag wird
geschlossen. Dort haben ca. 140 DDR-Bürger Zuflucht gesucht. In Budapest erhalten 108 DDR-Bürger in der deutschen Botschaft von der ungarischen Regierung als "einmalige humanitäre Aktion" die Ausreiseerlaubnis in den Westen |
In Polen wird mit Tadeusz Mazowiecki der erste nichtkommunistische Regierungschef in einem Warschauer-Pakt-Staat gewählt | |
| 19. | ||||
| 11.9. | Die Ungarische Regierung öffnet die Grenze nach Österreich - Ungarn gewährt den DDR-Flüchtlingen ohne Absprache mit der DDR die Ausreise über Österreich. Etwa 30.000 kommen bis Ende September in der BRD an | |||
| 1.10 | Die ersten Sonderzüge aus Warschau und aus Prag (Botschaftsflüchtlinge) mit ungefähr 6000 DDR-Flüchtlingen durchqueren die DDR. DDR-Bürger versuchen, auf die Züge aufzuspringen | |||
| 2.10 | Montagsdemo in Leipzig mit 20000 Teilnehmern | |||
| 7.10 | Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR-Gründung. Ehrengast ist Gorbi. Im Interview sagt er: "Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte!" Damit gibt er Honecker zum Abschuss frei. | |||
| 9.10 | Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR. Es werden keine Betriebskampfgruppen gegen die Demonstranten eingesetzt, obwohl diese mobilisiert waren. | |||
| 16.10 | Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern | |||
| 18.10 | Erich Honecker tritt zurück; Nachfolger wird Egon Krenz | |||
| 23.10 | 300.000 Demonstranten in Leipzig | |||
| 25.10 | Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die 'Sinatra-Doktrin' ('I did it my way') mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden. | |||
| 30.10 | Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein. (=Beschimpfung der BRD) | |||
| 4.11 | Demonstrationsaufruf der DDR-Künstlerverbände für Demokratie, 500.000 Teilnehmer auf dem Alexanderplatz in Ostberlin. Stasi ist total überfordert; Demonstranten lassen sich nicht einschüchtern! | |||
| 7.11 | MTV Europe strahlt das erste Live-Programm aus Ostberlin aus. | |||
| Zeitungsartikel - Süddeutsche zu diesem Ereignis mit Meinung der Westmächte | 9.11. | Die Berliner Mauer wird geöffnet - | ||
| 18.11. | Die DDR-Volkskammer wählt eine neue Regierung unter Modrow (Ministerpräsident) | |||
| Bundeskanzler Helmut Kohl gibt im Bundestag überraschend sein deutschlandpolitisches 10-Punkte-Programm bekannt, Ziel Wiedervereinigung maximal in zehn Jahren | 27.11 | |||
| 3.12 | Tagung des ZK der SED -
Egon Krenz tritt zurück - mit ihm treten das gesamte Politbüro und das ZK
der SED zurück. Erich Honecker, Willi Stoph, Erich Mielke, Alexander
Schalck-Golodkowski und weitere Spitzenfunktionäre werden aus der SED
ausgeschlossen Günter Mittag und Harry Tisch werden wegen Schädigung des Volkseigentums und der Volkswirtschaft verhaftet |
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| 7.12
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Gründung Runder Tisch -
Als Runder Tisch wurden die ab
Ende 1989 zusammengestellten Gremien aus Vertretern verschiedener, damals
vermeintlich entscheidender gesellschaftlicher Gruppen bezeichnet, die eine
Art "Nebenregierung" bildeten. Sie versuchten, das durch die Vertrauenskrise
der SED-Führung und die Paralyse der ehedem die gesamte Politik bestimmenden
Partei entstandene Machtvakuum zu füllen.
Sitzungsprotokolle Biographien der Teilnehmer - TV-Berichte |
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| 8.12 | Parteitag der SED - Gregor Gysi wird Vorsitzender der SED | |||
| 11.12 | Bei der Leipziger Montagsdemonstration wird erstmals die Wiedervereinigung gefordert | |||
| 16.12 | Parteitag der SED - Die SED benennt sich in PDS (Partei des demokratischen Sozialismus) um | |||
| Dresdenbesuch Bundeskanzler Helmut Kohls, Treffen mit Ministerpräsident Hans Modrow | 19.12
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Dresdenbesuch Bundeskanzler Helmut Kohls, Treffen mit Ministerpräsident Hans Modrow | ||
| 22.12. | Das Brandenburger Tor wird wieder für Fußgänger geöffnet. | |||
| 24.12 | Die DDR hebt die Visumspflicht und den Zwangsumtausch für DDR-Besucher auf | |||
| 25.12 | Nicolae Ceauşescu und seine
Frau werden nach dem dreitägigem erfolgreichen Aufstand gegen seine Diktatur
in Rumänien hingerichtet![]() |
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| 29.12 | Verfassungsänderung mit grundlegenden Reformen in Polen + Václav Havel wird zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt. | |||
| 3.1 | Der Runde Tisch beschließt eine Große Koalition der Vernunft bis zu Neuwahlen. Diese werden zum 18. März angesetzt. | |||
| 11.1 | Entwaffnung des MfS - Die Stasi gibt die Waffen ab | |||
| 15.1 | Aus einer Demonstration vor der
Stasi-Zentrale in der Normannenstraße in Berlin-Lichtenberg entwickelt sich
eine Besetzung des Gebäudekomplexes. Die Vernichtung von Akten soll
verhindert werden . ![]() Säcke mit zerschnittenen Akten der Stasi |
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| 5.2 | Das Wahlbündnis Allianz für Deutschland wird geschlossen. Acht Vertreter des Zentralen Runden Tisches (darunter Wolfgang Ullmann, Rainer Eppelmann, Matthias Platzeck, Tatjana Böhm) werden in die Regierung Modrow aufgenommen | |||
| 18.3. | Erste freie Wahl in der DDR - Volkskammerzusammensetzung (CDU, DSU, DA) kommt auf 47,7 Prozent, die SPD auf 21,8, die in PDS umbenannte frühere SED auf 16,4 und die Liberalen auf 5,2 Prozent. Die Fraktionen bilden eine große Koalition ohne die PDS. | |||
| 5.4 | 100 000 Menschen demonstrieren in Ostberlin gegen Sozialabbau und den von der Deutschen Bundesbank vorgeschlagenen Umtauschkurs von zwei DDR-Mark zu einer DM | |||
| 12.4 | Lothar de Maizière wird erster (und letzter) demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR | |||
| In Bonn beginnt die erste Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten | 5.5 | |||
| 6.5 | erste freie Kommunalwahlen in der DDR | |||
| Theo Waigel und Walter Romberg unterzeichnen den Deutsch-Deutschen Staatsvertrag zur Bildung einer Wirtschafts-, Sozial- und Währungsunion | 18.5 | Theo Waigel und Walter Romberg unterzeichnen den Deutsch-Deutschen Staatsvertrag zur Bildung einer Wirtschafts-, Sozial- und Währungsunion | ||
| 17.6 | Die Volkskammer beschließt das Treuhandgesetz - Damit wird die Staatswirtschaft der DDR in eine Privatwirtschaft übergeführt. Voraussetzung für Währungsunion! | |||
| 22.6 | Während in Berlin die zweite Runde der Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag beginnt, wird der Checkpoint Charlie abgebaut | |||
| 1.7. | In der DDR wird mit Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion der beiden deutschen Staaten die DM eingeführt. Umtausch ist im Prinzip 1:1. Bei Sparguthaben über 20000 OM wird 1:2 umgetauscht. So wird auch Schulden verfahren. | |||
| 22.7 | Die DDR-Volkskammer führt per Gesetz wieder die Länder der DDR ein (seit 1952 aufgelöst) - Mecklenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg. Diese erklären dann ihren Beitritt zur BRD nach Artikel 23 des GG | |||
| 23. 8, | Die DDR-Volkskammer stimmt für den Beitritt der DDR-Länder zur BRD | |||
| Unterzeichnung des Einigungsvertrags | 31. 8. | Unterzeichnung des Einigungsvertrags | ||
| Unterzeichnung des 2+4-Vertrags | 12. 9 | Unterzeichnung des 2+4-Vertrags - Mit der Unterzeichnung des Schlussdokuments der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen in Moskau verzichten die Alliierten auf ihre Besatzungsrechte und ihre Sonderrechte in Berlin | ||
| Die BRD unterzeichnet einen Nichtangriffsvertrag mit der UdSSR | 13.9. | |||
| 24.9. | Die DDR tritt aus dem Warschauer Pakt aus. | |||
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3.10. Tag der deutschen Wiedervereinigung - Mit dem Beitritt der der Gebiete der DDR samt Ost-Berlins zum Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland wird die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vollzogen. Damit enden die Reste der Alliierten Vorbehaltsrechte (s.2+4-Vertrag) bezüglich Gesamtdeutschland und Berlin als Folge des Zweiten Weltkriegs – Deutschland wird vollends souverän. Erstmalig ist der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit auch gesamtdeutscher Nationalfeiertag |
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14.11 Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Grenzvertrags zwischen Deutschland und Polen |
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