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Beginn des griechischen
Befreiungskampfes, an dem sich Philhellenen aus ganz Europa in
romantischer Begeisterung für die Freiheit Griechenland vom Osmanischen
Reich einsetzen. |
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Mit dem Londoner Protokoll wird
die Errichtung eines unabhängigen griechischen Königreichs international
anerkannt. Es umfasst zunächst ein Drittel des heutigen Staatsgebiets.
Der Sohn des Bayerischen Königs Ludwig I Otto wird König von
Griechenland. Er verlegt die Hauptstadt zurück nach Athen. |
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Regierungszeit von König Otto
aus dem Hause Wittelsbach: innen- und außenpolitische Probleme. |
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Griechenland erhält die
Ionischen Inseln und durch den Berliner Kongress Thessalien. |
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Die ersten Olympischen Spiele
der Neuzeit finden in Athen statt. |
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Eleftherios Venizelos prägt als
Ministerpräsident und Oppositionsführer die nachfolgenden 20 Jahre.
Griechenland erlebt durch seine Modernisierungspolitik einen enormen
Entwicklungsschub. |
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Nach den zweiten Balkankriegen
kommen Epirus, Mazedonien, Kreta und die Ostägäischen Inseln an
Griechenland. |
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Frieden von Sèvres: Erwerb von
Thrakien und von Gebieten um Smyrna. |
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Der Versuch, zur
Wiederherstellung des Byzantinischen Reiches ("Megali Idea") der Türkei
große Teile Kleinasiens abzunehmen, endet mit einem militärischen
Fiasko, dem Verlust von Smyrna und Ostthrazien und dem Zustrom von mehr
als 1,5 Millionen griechischer Flüchtlinge aus Istanbul und Kleinasien
im Rahmen des Bevölkerungsaustausches zwischen Griechenland und der
Türkei (Friede von Lausanne 1923). |
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Ministerpräsident Ioannis
Metaxas errichtet ein diktatorisches Regime. |
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Italienischer Angriff auf
Griechenland wird abgewehrt. |
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Militärisches Scheitern Italiens
führte zur Besetzung Griechenlands durch die deutsche Wehrmacht, schwere
Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der spätere österreichische
Bundespräsident ist als Dolmetscher an Verhören und Folterungen
beteiligt, kann sich aber später an nichts mehr erinnern. |
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Der Dodekanes geht von Italien
an Griechenland über. |
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Auf die Befreiung folgt ein
Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und der aus dem Exil zurückgekehrten
Regierung. |
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Griechenland tritt der Nato bei. |
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Wirtschaftlicher Aufschwung
unter der Regierung von K. Karamanlis und der liberalkonservativen
Partei Nea Dimokratia. |
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Mitte/Links-Bewegung
"Zentrumsunion" von G. Papandreou gewinnt Wahlen, weiterhin jedoch
starker Einfluss des Königshauses und der Konservativen in Staat und
Militär. |
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Der sich abzeichnende erneute
Wahlsieg von Papandreou führt zum Putsch einer Obristengruppe und zur
Militärdiktatur. |
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Die Militärjunta unterstützt
Putsch in Zypern (s.o.) und türkische Invasion führen zum Fall der
Junta; Wiederherstellung der Demokratie unter Ministerpräsident
Karamanlis. Die Abschaffung der Monarchie wird durch Referendum
bestätigt.
Der griechisch-türkische Konflikt
Seit der Vertreibung der Griechen aus Kleinasien 1922 durch die Türken bestehen zwischen beiden Staaten
Spannungen. Im März 1974 kommt es um die Erdölbohrrechte in der Ägäis zum offenen Konflikt. Türkisches
Militär versenkt griechische Patrouillenboote. Die türkische
Invasion auf Zypern verschärft die Situation. Beide Staaten
mobilisieren die Armee. Es besteht damit die Gefahr, dass
zwei NATO-Bündnispartner gegeneinander Krieg führen.
Weil die NATO die Türkei im Zypernkonflikt anfänglich
unterstützt, lässt Griechenland die Mitgliedsrechte ruhen
(4. Aug.). Ebenso kommt es zu Spannungen zwischen der NATO und der Türkei
wegen der Einstellung von Waffenlieferungen.
Gegenwärtige Situation: Die Gefahr eines offenen Krieges
scheint gebannt zu sein. Beide Staaten sind wieder Teil der NATO. Doch sind
die Hoheitsgrenzen zwischen Griechenland und der Türkei in der Ägäis bis heute umstritten. |
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Griechenland tritt als zehntes
Mitgliedsland der Europäischen Gemeinschaft bei.
Wahlsieg von A. Papandreous sozialdemokratischer Partei Pasok
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Regierung der Nea Dimokratia
unter K. Mitsotakis, ab 1993 erneut Pasok unter A. Papandreou, ab 1996
unter K. Simitis. |
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Griechenland tritt der Eurozone
bei, obwohl es die Kriterien dazu nicht erfüllt. |
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Wahlsieg von Kostas Karamanlis’
Nea Dimokratia. |
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Olympische und Parolympische
Spiele in Athen. |
| Regierung Karamanlis wird
bei vorgezogenen Neuwahlen bestätigt (41,8 % der Stimmen und 152 von 300
Parlamentssitzen) |
| Die Verschuldung
Griechenlands wird erstmals öffentlich. Vor allem wird bekannt, dass die
Regierungen in Griechenland Staatsschulden nicht im Haushaltsplan
ausweisen, sondern in Staatsfirmen verstecken. Die Bankenkrise 2008
verschärft die Haushaltslage, da die griechischen Banken mit
Steuergeldern gerettet werden. Damit wird die weltweite Bankenkrise zur
Schuldenkrise in Griechenland. Ab 2010 muss die EU und die Eurostaaten
Griechenland helfen, um eine Staatspleite abzuwenden. |