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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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Geschichte Argentiniens |
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1810 |
Am 25. Mai 1810 wird in Buenos Aires durch einen Kongress von kreolischen (weiße in Amerika geborene Spanier) Vertretern der spanische Vizekönig abgesetzt. Spanien kann seine Herrschaft nicht durchsetzen, da Spanien selbst zur Zeit Napoleons unter einem Bruder des Kaisers der Franzosen fast französisch geworden ist. England unterstützt diese koloniale Befreiung (Spanien hat die Unabhängigkeit der englischen Kolonien in Nordamerika unterstützt). An die Stelle des Vizekönigs von La Plata tritt eine einstweilige Regierungsjunta. Das Vizekönigreich La Plata zerfällt. Paraguay und Peru spalten sich ab. Chile bleibt bis 1821 spanisch. Im Jahr 1816 wird Juan Martin Pueyrredón zum Director Supremo gewählt. | |
1821 |
General José de San Martín sendet eine Armee über die Anden und befreit 1817 Chile von der spanischen Krone. Vereint mit Chile kann er im Jahre 1821 auch Peru von den Spaniern befreien. Der Befreier, el Libertador, José de San Martin wird so zum Nationalhelden Argentiniens. Mit dem Sieg wird ganz Lateinamerika von der spanischen Kolonialherrschaft befreit. |
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1826-28 |
Auseinandersetzung mit Brasilien in den Jahren 1826 bis 1828 um die Region Banda Oriental. Dieser endet mit der Staatsgründung der Republik Uruguay, República Oriental del Uruguay - ein Pufferstaat zwischen Brasilien und Argentinien. | |
1832 |
Großbritannien besetzt die
Malwinen, heute bekannt unter dem Namen Falklandinseln. |
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1827 und 1862 |
Streit zwischen den an einer dezentrale Verwaltung interessierten ländlichen Gebieten mit Großgrundbesitz und Viehzucht und dem städtischen, vom Handel geprägten Buenos Aires. Dieser Streit zwischen Föderalismus und Zentralismus wird bis hin zum Bürgerkrieg ausgetragen. 1953 führt die Niederlage Generals Juan Manuel de Rosas zur Abspaltung Buenos Aires vom Rest. Argentinien bekommt eine föderalistische Verfassung. Die Stadt wird ihr eigenen Staat. 1862 kommt es zu einer Wiedervereinigung in einer Föderation und zu Wahlen ( Wahlrecht hatte nur 1% der Bevölkerung, die Großgrundbesitzer und einige Anhänger), aus denen Präsident Bartolomé Mitre als Sieger hervorgeht. (bis 1868). | |
1964-1870 |
Krieg gemeinsam mit Uruguay und Brasilien gegen die regionale Großmacht Paraguay. Letzteres verliert trotz des stärksten Heeres durch den Krieg mehr als die Hälfte des Landes. Argentinien bekommt seinen gesamten Norden dazu. | |
1880 |
Gleichzeitig beginnt die Erschließung des Südens. Die Indianer der Pampa werden praktisch ausgerottet. Dieses Gebiet wird Siedlungsgebiet für Einwanderer, die in Europa umworben werden. Argentinien wird zu einem der wichtigsten Auswandererziele für Europäer. Ein sehr einfaches Einbürgerungsgesetz verschafft den Einwanderern die argentinische Staatsbürgerschaft, aber kein Wahlrecht. | |
1890 |
In dieser Zeit formiert sich auch eine liberale Opposition für eine Ausweitung des Wahlrecht und für Bürgerrechte. Die Proteste sind erfolgreich. Die Oligarchischen Großgrundbesitzer müssen das Wahlrecht ausweiten und den Wahlbetrug einschränken. Eine Demokratie ist Argentinien deswegen noch lange nicht. Erst ab 1912 haben alle Argentinier das Wahlrecht und sogar Wahlpflicht. | |
Ab 1912 |
In Argentinien entsteht nach europäischer Tradition eine Gewerkschaftsbewegung, die die Lebensbedingungen der Arbeiter verbessert. Der Wirtschaftsaufschwung tut ein Übriges. Die Gewerkschaften werden zum Gesprächspartner der liberalen Regierung seit 1916. Diese positiven Entwicklungen: mehr demokratische Rechte, mehr soziale Absicherung, mehr Arbeitsschutz und höhere Löhne und der Wirtschaftsaufschwung halten bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 an. Diese trifft das Exportland (Fleisch, Getreide) Argentinien besonders hart. Durch Schutzzölle kann Argentinien kaum mehr Produkte der Landwirtschaft nach Europa und die USA exportieren, die Importe von Industriegütern können aber nicht durch eigene Industrieprodukte ersetzt werden. Die Zahlungsbilanz verschlechtert sich und die Schulden steigen. Bei den Wahlen 1932 siegten reaktionäre, faschistische Kräfte. Diese Tendenz teilt Argentinien mit Deutschland und Italien. | |
1932 - 42 |
Ab 1932 wurde der "patriotische Wahlbetrug" institutionalisiert. Bei allen Wahlen bis in die 40er Jahre wurden politische Gegner willkürlich ausgeschlossen, indem man sagte, sie hätten schon gewählt, und in den Wahllisten tauchten viele Anhänger der Rechten mehrfach auf. In Argentinien spricht man von einer década infame (=berüchtigtes Jahrzehnt). Damit übte die Oligarchie der Großgrundbesitzer, für die der Fleischexport überlebenswichtig war, alleine die Herrschaft aus. Oppositionelle wurden verfolgt. | |
1943 - 46 |
Die Regierung wird durch das Militär abgesetzt und durch eine Militärjunta bis 1946 ersetzt. Diese sympathisiert mit Hitlerdeutschland und Mussolini. Am Ende des Krieges wechseln die Generäle die Seite und erklären Deutschland den Krieg. Argentinien nimmt aber nach 1945 gerne die aus Europa geflohenen Faschisten und Nationalsozialisten auf. So taucht Adolf Eichmann und Joseph Mengele und viele andere Kriegsverbrecher mit Hilfe der katholischen Kirche in Argentinien unter. In dieser Zeit steigt ein junger Offizier Juan Peron zum Arbeitsminister in der Junta auf. | |
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Die Diktatur Perons und der Peronismus
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Evita |
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Rückkehr Juan Perons und Isabellas
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1976 |
Militärdiktatur
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Falklandkrieg | |
| Demokratisierung Argentiniens | ||
| Mütter der Plaza Major |
Aufarbeitung der Verbrechen | |
| in Arbeit hier hat Tommy nicht gearbeitet | ||