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virtuelles Geschichtsheft für den Unterricht am städtischen
Louise-Schroeder-Gymnasium in München
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<= Die USA und Lateinamerika im Zeitalter des Imperialismus |
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Nach der Wiederherstellung und Festigung der nationalen
Einheit nach dem Bürgerkrieg beginnt der Aufstieg der USA zur wirtschaftlichen Großmacht, zur Aufnahme der imperialistischen
Politik und damit zum Eintritt der USA in die Weltpolitik. |
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| 1898 | Krieg mit Spanien. Ausgelöst durch eine Explosion auf einem amerikanischen Kriegsschiff in Havanna (Kuba) und angeheizt durch die Presse des Hearst-Konzerns, kommt es zum Krieg und zur Besetzung der Insel Kuba durch Truppen der USA. Im Frieden von Paris gewinnen die USA von Spanien Puerto Rico, die Philippinen und Guam. Kuba wird selbständige Republik, aber unter amerikanischer Kontrolle (Platt-Amendement). Damit verliert Spanien endgültig sein gesamtes Kolonialreich. | |
| 1901-09 | Der Präsident Theodor Roosevelt verschärft die imperialistische Politik in Lateinamerika. Unter Interventionsdrohungen errichten die USA ihre Kapitalherrschaft über Lateinamerika (Big-stick-Politik). |
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| 1903 | erzwingt Roosevelt in einem Vertrag mit Kolumbien Gebietsabtretungen zum Bau des bereits 1881 von Lesseps begonnenen Panama-Kanals. | |
| 1909 | Bildung einer eigenen Republik Panama mit einer Kanalzone unter amerikanischer Hoheit. | |
| 1913-21 | Präsident Woodrow Wilson | |
| 1914 | Eröffnung des Panama-Kanals, der den Seeweg vom Pazifischen zum Atlantischen Ozean bedeutend verkürzt. | |
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